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Fussball

"Einfach nur peinlich": Rapid schießt sich in Klagenfurt selbst ins Knie

Von SPOX Österreich
SK Rapid Wien

Der SK Rapid kommt am Samstag bei Austria Klagenfurt über ein 1:1 nicht hinaus - trotz 70 Spielminuten in Überzahl. Nach Schlusspfiff war die Enttäuschung riesig - Verteidiger Maximilian Hofmann fand deutliche Worte.

Der SK Rapid und Austria Klagenfurt trennen sich am Samstag mit 1:1. Bereits nach 22 Minuten sah Klagenfurts Thorsten Mahrer nach einem groben Foul Rot - rund 15 Minuten später brachte Taxiarchis Fountas die Hütteldorfer mit einer Rakete aus der Distanz in Führung.

In Folge vergab Rapid einige gute Möglichkeiten auf die Vorentscheidung, das Tor erzielten aber die Kärntner: Gloire Amanda traf wenige Minuten vor Schluss zum Ausgleich für den Aufsteiger.

„Die Jungs spielen sehr guten Fußball, aber das alleine reicht nicht. Du brauchst auch die nötigen Tore und speziell nach dem 1:0, wenn du nachlegst mit einem Mann mehr, ist die Sache gegessen. Das haben wir heute wieder nicht geschafft”, war die Enttäuschung bei Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer nach dem Spiel im Sky-Interview groß.

Kühbauer weiter: „Mir fehlt das was uns in den letzten zwei Jahren ausgezeichnet hat. Da haben wir nach einer Führung nachgelegt, das zweite und dritte Tor gemacht und das fehlt uns leider im Moment. Das habe ich der Mannschaft auch gerade in der Kabine gesagt. Die Chancen herauszuspielen ist zu wenig, wir brauchen das zweite Tor und dann musst du hinten gut verteidigen, aber das haben wir heute wieder nicht geschafft. Deshalb sind auch zehn Punkte nach einer Führung in der aktuellen Saison schon dahin und das ist wirklich ein Jammer.”

Maximilian Hofmann: "Aufpassen, dass ich nichts Falsches sage"

Deutlichere Worte fand Innenverteidiger Maximilian Hofmann. „Es fällt mir im Moment schwer das einfach so hinzunehmen, weil es ist einfach nur peinlich. Das zieht sich jetzt schon seit Wochen, dass wir gut starten, die Partie im Griff haben, in Führung gehen und dann sind wir so dumm, dass wir es noch schaffen die Punkte herzuschenken, anstatt dass wir weiterspielen und das zweite Tor machen. Es ist echt schwer das in Worte zu fassen und ich muss wirklich aufpassen, dass ich jetzt nichts Falsches sage”, so Hofmann.

„Wenn man 70 Minuten ein Mann mehr ist und nur mit einem Punkt nach Hause fährt, ist das einfach viel zu wenig, das wissen wir genauso wie die Fans. Es geht jetzt darum, dass wir uns gemeinsam aus dieser Situation herausziehen und daran haben wir eigentlich auch in der Länderspielpause gearbeitet. Wir wollten heute damit starten und schlussendlich ist es wieder nur ein Punkt. Wir müssen jetzt wirklich in die Gänge kommen, weil sonst wird es eng.”

In der Tabelle liegt Rapid nach elf Spieltagen auf dem siebten Tabelenplatz - lediglich vier Zähler vor Tabellenschlusslicht WSG Tirol. Am Donnerstag wartet auf Rapid nun das Europa-League-Duell mit Dinamo Zagreb, am Sonntag geht es in der Liga in Hartberg weiter.

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