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Fussball

Red-Bull-Salzburg-Trainer Jaissle verwundert über Rapids Spielanlage

Von SPOX Österreich
Matthias Jaissle

Red Bull Salzburgs 2:0-Sieg gegen den SK Rapid am Sonntag sorgte für hitzige Diskussionen. Während Rapid-Akteure die Elfmeterentscheidung kritisierten, wunderten sich die Bullen über die Spielanlage der Hütteldorfer.

Bis 15 Minuten vor Schluss hielt Rapid beim Serienmeister die Null. Dann folgte eine kontroverse Elfmeterentscheidung und die Salzburger gingen durch Karim Adeyemi in Führung. Brenden Aaronson machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf.

„Man stellt sich das natürlich immer einfacher vor gegen so einen tiefen Block Lösungen zu finden. Wir haben klare Abläufe, wie wir so einen tiefen Block bespielen wollen“, analysierte Salzburg-Coach Matthias Jaissle nach Schlusspfiff bei Sky.

Über Rapids defensive Spielweise zeigte sich Jaissle verwundert: „Großes Kompliment an meine Mannschaft, wenn sich Rapid so hinten reinstellt. Das gab es, glaube ich, in der Vergangenheit sehr selten, von dem was mir berichtet wurde. Wir sind gerade auf einem richtig guten Weg.“

Die Elfmeterentscheidung war für Jaissle naturgemäß - und im Gegensatz zu allen Rapidlern - richtig. „Er (Adeyemi, Anm.) wird vom Rapid-Spieler (Wimmer, Anm.) getroffen. Er stellt gut seinen Körper dazwischen und antizipiert die ganze Geschichte relativ gut. Wie schon gegen Sevilla ist er gedanklich schneller als die Gegenspieler. Von meiner Warte aus kann man den Elfmeter auf jeden Fall geben.“

Jaissle: Wo bei Adeyemi noch Luft nach oben ist

Trotz dem perfekten Saisonstart des jungen Stürmers sieht Jaissle bei Adeyemi noch Potenzial gegen defensivere Gegner: „Er braucht grundsätzlich eher den Raum, um seine Schnelligkeit auszunutzen. Das ist ein Thema was bei ihm in den nächsten Wochen ansteht, wie er sich gegen tiefe Gegner positioniert und welche Laufwege er macht. Er hat da noch so viel Potential.“

Nach acht Ligaspielen hält Red Bull Salzburg nun bei acht Siegen und obwohl Sturm fantastisch in die Saison startete, trennt den Spitzenreiter bereits sieben Zähler vom Verfolger. „Wenn wir am Ende der Saison den Titel haben, dann bin ich stolz auf das Geleistete. Die Saison ist noch so kurz, davon können wir uns noch nichts kaufen. Die Jungs machen das aber sehr gut und wenn es weiter so läuft, dann ist es eine große Freude täglich mit den Jungs zusammenzuarbeiten“, wiegelte Jaissle noch ab.

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