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Fussball

Maximilian Wöber über seine Karriere: "Das geht sich bei mir dann insgesamt doch nicht aus"

Von SPOX Österreich
Maximilian Wöber

Mit lediglich 23 Jahren durchlebte Maximilian Wöber bereits einen erstaunliche Karriere. Nun blickt der Red-Bull-Salzburg-Abwehrchef realistisch und ehrlich auf die vergangenen Jahre zurück.

Rapid Wien, Ajax Amsterdam, FC Sevilla, Red Bull Salzburg - diese Stationen würden auch für eine ganze Fußballer-Karriere reichen. Für Maximilian Wöber liest sich so die Vita zwischen 2017 und 2021.

"Ich bin eigentlich sehr zufrieden, habe schon namhafte Stationen hinter mir, bei denen es auch in andere Richtungen gehen hätte können", sagt Wöber zu Sky.

Karrierewege wie jene von Ex-Kollegen Frenkie de Jong (Barca) oder Matthijs de Ligt (Juve) bei Ajax sieht der Innenverteidiger für sich aber nicht mehr.

"Ich habe mit Spielern zusammengespielt, die sich in eine Richtung entwickelt haben, wo sie jetzt wirklich bei den Weltbesten dabei sind. Das geht sich bei mir dann insgesamt doch nicht aus, dafür bin ich nicht bereit alles aufzugeben, alles zu opfern. Ich bin eher ein Spieler, der trotzdem noch ein bisschen das Leben genießen möchte", sagt Wöber ehrlich.

Wöber: "Habe schon andere Zeiten bei Ajax erlebt"

Mit 23 Jahren sei er jetzt zufrieden, wo er ist - in Salzburg. "Ich habe schon andere Zeiten bei Ajax erlebt, wo es sportlich richtig gut gelaufen ist und ich mich extrem unwohl und alleine gefühlt habe und nicht wirklich einen Spaß im Leben gehabt habe. Jetzt bin ich an einem Punkt bei Red Bull Salzburg, wo es sportlich extrem gut läuft und wo ich mich auch sehr glücklich fühle."

Wöbers Vertrag in Salzburg läuft noch bis Juni 2024 - und nach Abschied klingen seine Worte nicht. Vielmehr freut sich Wöber bereits auf die Zusammenarbeit mit Trainer Matthias Jaissle, der im Sommer übernimmt. Seine Bestellung beschreibt Wöber als "Riesenüberraschung".

"Man hat in den Zeitungen schon den einen oder anderen Namen gehört, da war eher der Rene Aufhauser als interner Kandidat dabei. Dass es dann Matthias Jaissle wird, hat sich von uns niemand so wirklich gedacht", sagt Wöber, der Jaissle noch "fast gar nicht kennt". "Ich kann noch nicht viel über ihn sagen, wie er als Trainer oder als Person ist. Ich bin gespannt ihn kennenzulernen."

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