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Fussball

SK Rapids Zoran Barisic: "Für die nächsten Schritte fehlt die wirtschaftliche Grundlage"

Von SPOX Österreich
SK Rapids Zoran Barisic

Rapid Wiens Geschäftsführer Sport Zoran Barisic gibt einen Ausblick auf das Sommer-Transferfenster 2020 und versucht die Erwartungshaltung rund um den Vizemeister zu drücken.

Vollzugsmeldungen konnten die Hütteldorfer in der laufenden Transferzeit bisher nur auf der Abgangsseite vermelden. Stephan Auer, Tobias Knoflach und Stefan Schwab kehrten dem Verein den Rücken zu. Mit Deni Alar und Andrija Pavlovic kamen zwei Leihspieler zurück, für die aber anderweitig eine Lösung gefunden werden soll.

Nun gab Geschäftsführer Barisic Einblicke in eine haarige Gesamtsituation. "Wir haben mit Auer, Knoflach und Schwab leider Gottes drei Spieler verloren, die zum Kern der Mannschaft gehört haben. Wir haben ins Trainingslager einige junge Spieler mitgenommen, damit sich die Trainer einen Überblick verschaffen", sagt Barisic in einem Interview mit der offiziellen Vereinshomepage.

Zoran Barisic: "Uns hat die Krise am stärksten getroffen"

"Aber was die Erwartungshaltung und Zielsetzung betrifft, muss man auf die Bremse steigen. Was die Mannschaft letzte Saison geleistet hat, war schon sehr hoch einzuordnen. Es sind viele junge Spieler nachgerückt. Es ist unglaublich schwierig für uns zu planen. Uns hat die Corona-Krise am stärksten getroffen. Wir leben von unseren Fans", so Barisic.

Problematisch: Covid-19 wirbelte alle Transferpläne des SK Rapid durcheinander. "Die wirtschaftliche Grundlage fehlt, um die nächsten Schritte zu setzen. In unserem Plan wäre es vorgesehen gewesen, nach der Verjüngung im letzten Jahr die Mannschaft jetzt punktuell zu verstärken. Covid-19 hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Darum werde ich den Teufel tun, die Mannschaft jetzt unter Druck zu setzen", sagt Barisic.

Ob schließlich der ein oder andere Neuzugang realisierbar ist, wird von der Champions-League-Qualifikation abhängen: "Das Champions-League-Quali-Spiel Ende August ist sehr wichtig für uns. Zu weit können wir nicht vorausplanen. Wir müssen in der aktuellen Situation geduldig bleiben. Das Transferfenster ist bis Anfang Oktober offen. Da kann sich noch viel tun."

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