Fussball

Stefan Schwab über Vertragspoker mit Rapid Wien: "Am Montag beim AMS"

Von SPOX Österreich
Stefan Schwab, SK Rapid Wien

Der Vertragspoker zwischen Kapitän Stefan Schwab und SK Rapid Wien zieht sich über die Länge. Es gäbe lukrativere Angebote, doch es scheint, als könne man sich bald auf eine Verlängerung einigen.

Lange galt es eigentlich als selbstverständlich, dass der Mittelfeldmotor für die Hütteldorfer verlängern würde, doch bisher fand man noch keinen gemeinsamen Nenner. Mit dem letzten Spiel der Meistergruppe gegen WAC (17 Uhr im LIVETICKER) endet Schwabs Vertrag bei Rapid. "Am Montag muss ich mich beim AMS melden", so der 29-Jährige in der Krone. Aus Versicherungsgründen wohlgemerkt.

Dass sich Schwab bisher mit einer Unterschrift ziert, hat mehrere Gründe. Zum einen gäbe es lukrativere Angebote von anderen Vereinen: "Sorgen mache ich mir keine. Es gibt Angebote, bei denen ich deutlich mehr verdienen würde als bei Rapid. Aber es gehört mehr dazu als das Finanzielle", erläutert Schwab.

Die Corona-Krise hat nämlich auch Rapid ordentlich gebeutelt, ein Vertrag mit Topgehalt wäre daher wohl schwierig. Schwab zeigt Verständnis und bekennt sich: "Rapid ist einfach geil, meine erste Option. Viele verstehen die Corona-Auswirkungen auf die Klubs nicht. Es ist schwierig, mir das vorzulegen, was ich mir verdient hätte."

Auch die sportliche Perspektive müsse passen, was mit dem Vizemeistertitel und internationalen Wettbewerb in der Tasche wohl erreicht wäre. "Wir sind verdient Zweiter, das hat uns keiner zugetraut, fühlt sich für uns groß an. Wir nehmen den Weg mit der Quali an. Wenn die Mannschaft zusammenbleibt, die Verletzten zurückkommen, dann ist nächstes Jahr viel möglich", so Schwab hoffnungsvoll. Und so laufen seit ein paar Tagen auch wieder die Gespräche mit Sportchef Zoran Barisic. Laut dem Blatt könnten sich die beiden Parteien auf einen prämienbezogenen Vertrag einigen.

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