Fussball

Bundesliga Österreich: Stimmen zum 28. Spieltag der Qualifikationsgruppe

Von SPOX Österreich/APA
Thomas Silberberger auf Krücken

Die Wiener Austria festigt ihren Platz an der Spitze und auch Altach ist nach dem Remis gegen die Admira Kandidat Nummer zwei auf das Europacup-Playoff. Die Admira und auch die WSG Tirol teilen sich die rote Laterne, Mattersburg konnte mit dem Sieg gegen St. Pölten Luft schnappen.

Der Unmut war durchweg groß. Diesmal zeigte WSG-Trainer Thomas Silberberger eine sehr selbstkritische Seite und hielt sich mit Kritik an seinen Spielern nicht zurück.

WSG Tirol - FK Austria: 1:2

Thomas Silberberger (Trainer WSG): "Die Austria hat schon die Qualität mit Nachspielzeit 55 Minuten mit einem mehr, da braucht es sehr viel Glück, dass man was holt. Aber wir waren heute mit Sicherheit nicht gut genug für die Bundesliga. Wir müssen jetzt schon wach werden. Wenn wir uns so präsentieren wie heute elf gegen elf (Spieler, Anm.), da müssen die Fetzen fliegen. Wir müssen die Zweikämpfe entschlossener führen. Das eins gegen eins defensiv, desolater geht es nicht mehr. Wir haben noch vier Spiele, wir haben es in eigener Hand, fertig."

Christian Ilzer (Trainer Austria): "Ich habe eine super Startphase gesehen, die ersten 25 Minuten waren top. Wir haben fast aus dem Nichts das Gegentor bekommen. Gelb-Rot hat uns natürlich in die Karten gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann viele Chancen herausgespielt. Wenn ich etwas bekritteln kann, dann dass wir die Chancen nicht final zu Ende gespielt haben. Wir haben noch eine Vielzahl an Möglichkeiten gehabt, das Spiel früh zu entscheiden. Wir wollen diese Gruppe gewinnen, sind auf einem guten Weg. Jetzt nachzulassen wäre fatal."

SCR Altach - Admira: 1:1

Alex Pastoor (Altach-Trainer): "Einerseits waren wir zu wenig aggressiv, andererseits zu hektisch. Es war zu viel durcheinander, das Timing hat oft nicht gestimmt. Die Admira hat uns mit ihrem ganz einfachen Spielplan durcheinandergebracht und wir haben die Ruhe nicht mehr gefunden. Eigentlich haben nur die ersten Minuten und die nach dem 0:1 gestimmt."

Zvonimir Soldo (Admira-Trainer): "Mit den Punkten, die wir in den beiden Spielen gegen Altach geholt haben, kann man durchaus zufrieden sein. Weil die Ansprüche der Admira andere sind als die von Altach. Allerdings haben wir in den beiden Spielen die besseren Chancen gehabt. Nach der 1:0-Führung heute haben wir es verabsäumt den Sack zuzumachen. Der Abstiegskampf zerrt an den Nerven, aber letztendlich haben wir alle Spiele bis auf das Tirol-Spiel (0:3, Anm.) gut absolviert."

SV Mattersburg - SKN St. Pölten: 2:0

Franz Ponweiser (Mattersburg-Trainer): "Es war eine extrem intensive Partie, es hätte genauso gut der SKN gewinnen können. Am Dienstag waren wir spielerisch besser. Die Mannschaft hat die taktische Umstellung gut weggesteckt, Gott sei Dank sind wir 1:0 in Führung gegangen. Fußballerisch war das heute nicht optimal von uns, der Kampf ist aber in so einer Phase wichtig. Wir haben wenig Chancen zugelassen. Wir haben den Klassenerhalt jetzt selbst in der Hand."

Robert Ibertsberger (St.-Pölten-Trainer): "Das war eine Partie, die man nicht hätte verlieren müssen. Wir haben das Spiel gut im Griff gehabt und wenige Chancen zugelassen. Mattersburg hatte aus dem Spiel heraus kaum Chancen außer durch Standards. Bei uns hat das Passspiel im letzten Drittel nicht gestimmt. So verliert man ein Siel, das man nicht verlieren darf."

Bundesliga-Tabelle der Qualifikationsgruppe

Platz

Verein

Sp

S

U

N

T:GT

TD

Punkte

1.

Austria Wien

28

9

11

8

42:41

1

25

2.

SCR Altach

28

9

7

12

42:48

-6

22

3.

SV Mattersburg

28

7

5

16

33:59

-26

17

4.

SKN St. Pölten

28

5

9

14

28:62

-34

15

5.

FC Admira

28

5

9

14

27:51

-24

14

6.

WSG Tirol

28

6

6

16

32:60

-28

14

 

 

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