Fussball

LASK hilft Blau-Weiß Linz bei Coronatests

Von SPOX Österreich
LASK-Präsident Siegmund Gruber

Bei Zweitligisten Blau-Weiß Linz laufen mit 31. Mai gleich elf Verträge aus, aber Trainer Ronald Brunmayr nimmt es gelassen. Nebenbei hilft ausgerechnet Konkurrent LASK bei finanziellen Nöten.

Der Linzer Traditionsverein könnte mit Ende Mai fast den halben Kader verlieren. So dürften insgesamt elf Spieler vertragsfrei den Verein wechseln, während zehn Kicker noch einen längeren Vertrag besitzen.

Trainer Ronald Brunmayr hingegen sieht keinen Grund zur Panik: "Wir haben dann eh noch elf", witzelte der 45-Jährige in der OÖ-Ausgabe der Krone.

Am kommenden Montag sollen dennoch erste Gespräche mit einigen Spielern aufgenommen werden, auch Trainer Brunmayr, der von FC Juniors ausgeliehen ist, soll gehalten werden.

Brunmayr: "Da kommt's auf drei Tage nicht an"

Zudem beginnt erst nächste Woche für die 2. Liga das Mannschaftstraining. Kein Drama, so Brunmayr: "Wir durften neun Wochen nicht, da kommt's auf drei Tage nicht an."

Zur Saisonfortsetzung müssen in der 2. Liga dieselben Auflagen erfüllt werden wie in der Bundesliga. Dazu gehören auch die regelmäßigen Coronatests, die eine finanzielle Bürde darstellen. Dabei kann sich der Verein ausgerechnet beim Rivalen bedanken: "Der LASK hat uns geholfen, dass wir einen guten Preis erhalten", gestand Manager Stefan Reiter.

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