Fussball

Ex-Rapid-Stürmer Armin Mujakic schreibt Klubgeschichte für Chungnam Asan

Von SPOX Österreich
Armin Mujakic von Rapid Wien im Duell mit Gernot Trauner und Reinhold Ranftl vom LASK.

Ex-Rapid-Kicker Armin Mujakic hat für seinen neuen Verein Chungnam Asan einen historischen Treffer erzielt und wurde Teil einer Netflix-Dokumentation.

Armin Mujakic schrieb Klubgeschichte. Beim koreanischen Zweitligisten Chungnam Asan erzielte der 25-Jährige ÖFB-Legionär beim 2:2 gegen Daejeon Hana Cititzen die 1:0-Führung und schoss somit das erste Tor in der noch jungen Historie des Vereins.

"Das Gefühl ist fantastisch. Ich habe es bei meinen früheren Stationen eigentlich immer verpasst, in den ersten Spielen zu treffen und mich somit in der ersten Elf festzusetzen. Umso glücklicher bin ich, dass es dieses Mal sehr früh gelungen ist", freut sich Mujakic im Interview mit laola1. Dass es sich um das erste Tor der Klubgeschichte handle, ist ihm erst "im Nachhinein bewusst geworden", gestand der gebürtige Wiener.

Der Vorgängerverein Asan Mugunghwa diente als "Polizei-Verein", bei dem südkoreanische Profis offiziell ihren zweijährigen Militärdienst als Fußballer verrichten durften. Der Verein wurde Ende Dezember 2019 eigenständig und durfte daher erstmals Legionäre anheuern. Mujakic und der Schwede Philip Hellqvist (ehemals Wiener Neustadt und WAC) waren dabei die ersten Neuzugänge.

Ex-Rapidler Mujakic in Netflix-Doku

Gemeinsam waren die beiden zudem Teil eines neuen Netflix-Projektes: "Während der Corona-Zeit hat Netflix Korea Philipp Hellqvist und mich zwei Episoden lang begleitet, wie unsere Tage aussehen - vom Training bis zur Freizeit. Das war eine interessante Ablenkung während der Corona-Pause", erzählt Mujakic. Die Dokumentation ist jedoch ausschließlich für Kunden in Südkorea zu sehen.

Mujakic durchlief sämtliche Jugendmannschaften des SK Rapid Wien und schloss sich im Sommer 2018 Damir Canadi bei Atromitos Athen an. Im Herbst 2019 kickte der Mittelstürmer für kurze Zeit beim belgischen Lommel SK, ehe er im Jänner den Sprung zum koreanischen Zweitligisten Chungnam Asan wagte.

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