Fussball

2. Liga beschließt fünf Wechsel pro Spiel

Von APA
2. Liga Österreich

In der 2. Liga sind bis Saisonende fünf Spielerwechsel pro Mannschaft und Partie möglich. Darauf haben sich die Teams laut Bundesliga-Angaben am Mittwoch in einer Clubkonferenz einstimmig geeinigt. Derselbe Schritt könnte am Donnerstag auch für die höchste Spielklasse erfolgen. Das ÖFB-Präsidium muss diese Beschlüsse zwar noch absegnen. Dies gilt allerdings als Formalakt.

Laut Vorgaben der internationalen Regelbehörde (IFAB) kann die Anzahl an auszuwechselnden Spielern infolge der Coronavirus-Pandemie kurzfristig auf fünf erhöht werden. Die Anzahl der Wechselvorgänge bleibt mit drei jedoch unverändert, um Zeitschinden zu verhindern. In dieser Form soll die Regel nun auch erstmals in Österreich zur Anwendung kommen.

Die 2. Liga nimmt ihren Spielbetrieb nach der Corona-Pause Ende kommender Woche (5. Juni) wieder auf. Die elf ausständigen Runden sollen bis 31. Juli absolviert werden. Tabellenführer SV Ried geht mit acht Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Austria Klagenfurt ins Aufstiegsrennen. Die Kader (25 bis 29 Mann) sind bis drei Tage vor der Wiederaufnahme der Meisterschaft zu nominieren.

Nach dem Neustart werden auch mehr Spiele im ORF zu sehen sein. Nach einer Einigung mit Laola1 überträgt der öffentlich-rechtliche Sender bis Saisonende insgesamt 22 Partien im Spartenkanal ORF Sport + - im Durchschnitt also zwei Spiele statt wie bisher ein Spiel pro Runde. Ein Freitagsspiel beginnt daher jeweils erst um 20.25 Uhr (statt bisher alle 19.10 Uhr). Auch am Samstag wird für das Fernsehen ein 20.25-Uhr-Termin eingeführt.

2. Liga: Mehr TV-Übertragungen als zuvor

Dem adaptierten Spielplan und den neuen Anspielzeiten hätten laut Liga-Angaben alle Clubs zugestimmt. Die ersten 2.-Liga-Livespiele auf ORF Sport + sind am 5. Juni die Heimpartie von Ried gegen Lafnitz und am Samstag das Duell des GAK mit Cup-Finalist Austria Lustenau.

"Die HPYBET 2. Liga rückt durch die erweiterte TV-Präsenz verstärkt ins Rampenlicht", meinte Bundesliga-Vorstandschef Christian Ebenbauer in einer Aussendung. Der Wiener dankte den TV-Partnern und sprach von einer "Win-Win-Win-Situation". In der höchsten Spielklasse, die am 2. Juni wieder startet, hatte sich der ORF nach einer Einigung mit Rechteinhaber Sky bereits vergangene Woche die Rechte an 15 Live-Spielen für die restliche Saison gesichert.

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