Fussball

Stefan Schwab von SK Rapid Wien: "Ich sehe Geisterspiele positiv"

Von SPOX Österreich
Stefan Schwab kann dem Lösungsansatz von Geisterspielen etwas abgewinnen.

In der österreichischen Bundesliga sind Kicker und Anhänger zurzeit zum Warten gezwungen. Um das finanziell das Rennen gegen die Zeit nicht zu verlieren, musste auch SK Rapid Wien auf Kurzarbeit umstellen. Weiters verzichten die Spieler auf einen Großteil des Gehalts. Kapitän Stefan Schwab schildert die Situation.

"Am Anfang war die große Ungewissheit da", so Schwab im Kurier. "Vor zwei Wochen hat der Verein mit dem Mannschaftsrat gesprochen. Wir wollten helfen." Das Team habe sofort mitgezogen: "Alle wollen dabei sein und das war mir als Kapitän besonders wichtig."

Zurzeit erscheinen der Bundesliga nur zwei Optionen möglich: Entweder man beendet die Saison, und man müsse wohl mit Strafen der UEFA rechnen, oder man setzt den Spielbetrieb durch Geisterspiele fort, womit zumindest etwas TV-Geld gewährleistet wäre.

Schwab würde eher die zweite Variante bevorzugen, wie er sagt: "Weil eben so viel dranhängt, auch wirtschaftlich. Ich sehe Geisterspiele positiv, weil sie helfen, dass sich das Rad im Fußball weiterdreht. Aber bei all den Plänen ist Spekulation dabei."

Stefan Schwab: "Nicht schleißig werden!"

Jedenfalls wäre damit wohl auch die Existenz von den kleineren Klubs einigermaßen gesichert. "Dass alle im Fußball, und nicht nur dort, kleinere Brötchen backen werden müssen, ist für mich völlig klar. Es werden auch manche Sponsoren nicht mehr das Gewohnte zahlen können", so der 29-Jährige.

Apropos Gehalt. Schwabs Vertrag würde eigentlich im Sommer auslaufen. Der Mittelfeldspieler hatte bereits mehrmals betont, dass eine Verlängerung auch mit einer Europa-Cup-Qualifikation zusammenhänge. Zurzeit ist noch unklar, wie bei einem Saisonabbruch gewertet werde. Klubs und Liga befinden sich hierbei in hitziger Diskussion.

Einen Appell richtet Schwab zudem an die Fans: "Nicht schleißig werden!"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung