Fussball

SK-Sturm-Kicker Anastasios Avlonitis von Aris Thessaloniki und zwei deutschen Klubs umworben

Von SPOX Österreich
Anastasios Avlonitis könnte den SK Sturm nach dieser Saison verlassen.

Sturms Anastasios Avlonitis scheint nach seinen Leistungen beim SK Sturm Graz großes Interesse aus der Heimat geweckt zu haben. In einem Interview mit Novasports.gr verkündete der Grieche: "Aris ist an mir interessiert, wie auch zwei deutsche Vereine". Laut Ex-Sportdirektor Günter Kreissl soll dem 30-Jährigen ein Angebot vorgelegt worden sein, welches allerdings aufgrund der aktuellen Corona-Krise wieder zurückgezogen werden musste.

Bestätigt wurde der Transferpoker auch von Avlonitis-Berater Kostas Kilikidis. "Wir haben eine sehr gute Gesprächsbasis mit Günter Kreissl. Tasos fühlt sich in Graz überaus wohl. Durch die ganze Corona-Sache ist plötzlich jedoch vieles in der Schwebe. Tasos ist jetzt 30 und hat noch fünf gute Jahre vor sich. Da ist ganz klar, dass man sich umschauen muss," erkärte der Agent, der auch Wilson Kamavuka und Michael Esser nach Graz brachte, gegenüber sturmnetz.at.

Der Innenverteidiger wolle unbedingt für die griechische Nationalmannschaft spielen. "Ihm ist klar, dass dies für ihn bei einem Klub, der international vertreten ist, einfacher wird. Nationaltrainer Johnny van't Ship hat uns dies auch so bereits deutlich signalisiert. Wir wollten abwarten, wie realistisch es ist, dass Sturm sich in dieser Saison für einen internationalen Bewerb qualifiziert," fügte Kilikidis hinzu.

Vertrag für Avlonitis wurde vom SK Sturm zurückgezogen

Im Winter soll es bereits Angebote für den Abwehrmann gegeben haben, welche jedoch nicht die geforderte Ablösesumme erfüllten. Grundsätzlich endet sein Vertrag mit dem SK Sturm am 30. Juni. Dank einer Sonderregelung für auslaufende Spielerverträge könnte sich dieser jedoch um bis zu zwei weitere Monate verlängern.

Ob Avlonitis darüber hinaus im Sturm-Trikot auflaufen wird oder den Weg ins Ausland nimmt, entscheiden laut Berater die kommenden Gespräche: "Geld ist dabei zwar ein Faktor, aber nicht der einzig ausschlaggebende."

Kreissl zeigte sich in der Causa Avlonitis hingegen bedacht: "Es wäre fahrlässig, jetzt hohe Angebote zu unterbreiten. Andi (Schicker, Neo-Sportchef, Anm.) und ich waren in den letzten Wochen nicht untätig, haben tagtäglich Szenarien durchgespielt, uns auf gewissen Positionen Alternativen aus dem eigenen Nachwuchs überlegt, jedoch sind noch zu viele Frage offen." Letztlich stehe derzeit "das Überleben des Vereins" im Vordergrund.

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