Fussball

Red Bull Salzburg: Mohamed Camara steckt in Mali fest

Von SPOX Österreich
Mohamed Camara.
© GEPA

Mohamed Camara hat Salzburg unmittelbar den Beschränkungen der Regierung aufgrund des Coronavirus verlassen. Aus persönlichen Gründen reiste der Mittelfeldspieler des FC Red Bull Salzburg im Februar in seine Heimat Mali, wo er nun bleiben muss.

Beim Trainingsauftakt der Bullen wird Camara am Dienstag fehlen. Aufgrund der Reisebeschränkungen war es für den 20-Jährigen bis jetzt nicht möglich, nach Salzburg zurückzukehren. Der Rest des Kaders steht bereit.

"Wir baten sie darum, in der Nähe zu bleiben. Sie bekamen ein Trainingsprogramm für zuhause", erklärte Trainer Jesse Marsch schon Ende März im SPOX-Interview.

Die verpflichtende zweiwöchige Quarantäne könnte Camara jedoch aufgrund der medizinischen Tests umgehen. Bereits über 60 negative Covid-19-Tests wurden bei den Bullen durchgeführt, um für den Trainingsauftakt am Dienstag gerüstet zu sein. Es darf laut Regierung "in Kleingruppen von maximal sechs Kaderspielern mit gleichbleibender personeller Zusammensetzung" trainiert werden.

Camara wechselte im Winter 2018 aus seiner Heimat Mali zum FC Liefering. Nach einer halbjährigen Leihe beim TSV Hartberg gab er im September sein Pflichtspieldebüt für die Salzburger. Auch in der Europa League kam er bereits zwei Mal im zentralen Mittelfeld zum Einsatz.

Salzburg liegt aktuell in der Meistergruppe drei Punkte hinter Tabellenführer LASK. Die Bullen fordern im ausständigen ÖFB-Cup-Finale Austria Lustenau.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung