Fussball

FK Austria Wiens Markus Kraetschmer kämpft um Liquidität: "Situation ist existenzbedrohend“

Von SPOX Österreich
Markus Kraetschmer ist verwundert

Bereits vor der Corons-Krise im Fußball kämpfte die Wiener Austria um ihre Finanzen, war dabei auf der Suche nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten und einem "strategischen Partner". Nun haben sich die Umstände weiter verschärft. "Für sehr, sehr viele ist die Situation existenzbedrohend", so Finanzvorstand Markus Kraetschmer.

Das betonte Kraetschmer gegenüber der Krone. Zwingend für die derzeitige Lage ist die Kurzarbeit, sowohl bei Trainern und Spielern, als auch den Angestellten im Verein.

Doch das Angebot zur Kurzarbeit des Vereins nahmen wohl nicht alle wahr. Verurteilt wird deswegen aber trotzdem niemand: "Wir stellen keinen an den Pranger!"

Auch eine Vertragsauflösung der Spieler wurde spekuliert, doch der 48-Jährige winkte ab: "Bei den befristeten Verträgen, die es gibt, sind die Gründe, die vorliegen, keine für eine Kündigung!"

Markus Kraetschmer: "Leute merken, wie sehr ihnen der Fußball fehlt"

Von Angst um die Austria möchte Kraetschmer aber nicht sprechen: "Angst ist momentan der schlechteste Ausdruck, es ist aber kein Geheimnis, dass es für sehr, sehr viele eine existenzbedrohende Situation ist."

Schlussendlich möchte der Vorstand aber auch die positiven Seiten hervorheben: "Überstehen wir die Krise, dann hat der Profifußball einen anderen Stellenwert. Die Leute merken jetzt, wie sehr ihnen der Fußball fehlt, wie viel er ihnen gibt."

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