Fussball

Bundesliga-Vereine wollen Trainingsstart & Geisterspiele

Von APA
Yusuf Demir im Training.

Die klare Mehrheit der Fußballer in den höchsten beiden österreichischen Ligen will einen baldigen Trainings-Neustart. Das hat eine von der Fußballer-Gewerkschaft (VdF) unter den Spielern vorgenommene Umfrage ergeben, deren Resümee der APA vorliegt. Die beiden Klassen pausieren wegen der Coronavirus-Pandemie seit einem Monat.

Laut der Umfrage plädieren im Oberhaus fünf Vereine für eine schnelle Aufnahme des Trainingsbetriebs. Sechs Clubs sind unter Auflagen - genau formulierte Bedingungen, Freigabe von Mannschaftstraining durch die Behörden - dafür.

Nur die Spieler von WSG Tirol sprachen sich dagegen aus. Allerdings startete die Umfrage am vergangenen Freitag und damit zu einer Zeit, als in Tirol noch Vollquarantäne galt.

2. Liga: Englische Wochen problematisch

In der 2. Liga befürworten acht Vereine den Trainingsstart, fünf weitere votierten unter Auflagen dafür. Demnach müsse die Ansteckungsgefahr ausgeschlossen und volles Mannschaftstraining möglich sein. Drei Clubs waren gegen eine Trainingsaufnahme.

Zudem wiesen viele Zweitliga-Kicker drauf hin, dass englische Runden ein Problem darstellen, weil einige Spieler als Amateure auch neben dem Fußball einem Beruf nachgehen und daher zeitlich limitiert sind.

In der 2. Liga sind noch elf, in der Meister- und Qualifikationsgruppe der Bundesliga jeweils zehn Runden ausständig. In den vergangenen Wochen mussten sich die Spieler mit Heimtraining fit halten.

Als möglicher Trainingsstart mit Kleingruppen wird ein Termin unmittelbar nach Ostern angepeilt, wobei eine Genehmigung noch aussteht. Der Spielbetrieb ist offiziell bis Anfang Mai ausgesetzt, dieser Termin dürfte im Rahmen der Clubkonferenz am 16. April weiter nach hinten verschoben werden.

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