Fussball

Zoran Barisic lobt Zusammenarbeit in Bundesliga: "Es herrscht große Solidarität unter den Klubs"

Von SPOX Österreich
Zoran Barisic, SK Rapid Wien

Zoran Barisic, Sportdirektor des SK Rapid Wien, hat die gute Zusammenarbeit zwischen den Bundesliga-Klubs in dieser ungewöhnlichen Zeit gelobt und appelliert dabei auch an seine Mitmenschen.

Die österreichische Bundesliga wird aufgrund des Corona-Virus vorerst bis Mai stillstehen. Die Maßnahmen erfordern natürlich auch von den Vereinen ein Umdenken, um finanziell weiterhin bestehen zu können. Am gestrigen Mittwoch trafen sich dazu die Klubs um ein weiteres Vorgehen gemeinsam koordinieren zu können.

Und die Besprechung (auf Video-Konferenz) erwies sich für Rapids Sportdirektor als "äußerst fruchtvoll", wie er auf dem vereinsinternen Rapid-TV verrät: "Ich möchte mich bei der Bundesliga und auch bei den Klubs wirklich ganz herzlich bedanken. Nicht nur, dass es so organisiert wurde, sondern vor allem was den Zusammenhalt der Liga betrifft. Das ist nicht selbstverständlich, aber das ist ein riesengroßer Beweis, dass große Solidarität unter den Klubs in der Bundesliga herrscht."

Dabei ginge die Liga laut Barisic auch gesellschaftlich voran: "Und ich finde, das sollte ein Beispiel für alle Menschen sein, nicht nur in Österreich, sondern auch außerhalb unserer Grenzen, dass es jetzt ganz wichtig ist, zusammenzuhalten, Solidarität zu zeigen und gegenseitige Hilfe anzubieten."

Zoran Barisic: "Natürlich geht's mir nicht gut"

Die Ausgangsbeschränkung treffe den "Familienmensch Barisic" dennoch schwer, wie er verrät: "Es tut mir sehr weh, dass ich meine Familie nicht besuchen kann und nur per Telefon erreichen kann." Und weiter: "Natürlich geht's mir nicht gut. Wäre eine Lüge, wenn ich sage, mir geht es super - im Gegenteil. Mir geht es so wie vielen anderen Österreicherinnen und Österreichern, deshalb ist es auch ganz wichtig, gerade in so einer Phase zusammenzuhalten."

Das Corona-Virus sei eine "riesengroße Krise", die uns wohl "noch einige Zeit begleiten" wird. Aber: "Der Österreicher ist auch bekannt dafür - und diesen Beweis hat er schon des Öfteren angetreten - dass er der Spendenkönig ist. Wir haben sehr vielen Menschen in anderen Ländern geholfen und sind Spendenweltmeister diesbezüglich. Ich gehe davon aus, dass der Österreicher in dieser Phase richtig zusammenhält." Er bedanke sich daher insbesondere bei allen HelferInnen, MedizinerInnen und PflegerInnen, die zurzeit im Einsatz sind.

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