Fussball

Stimmen zum 21. Spieltag: "Nach der Saison geht der Flieger nach Mallorca"

Von SPOX Österreich
Hartberg.

Der TSV Hartberg hat nach Schützenhilfe des SK Sturm am Sonntag das obere Playoff erreicht. Während die Oststeirer feierten und sich schon auf den Urlaub im Frühsommer freuen, herrschte bei der Austria Enttäuschung.

Die Stimmen zum Spieltag via Sky.

SK Sturm Graz - FK Austria Wien 1:1

Nestor El Maestro (Trainer Sturm): "Ich habe mit diesem Ergebnis gemischte Gefühle. Nach der kalten Dusche müssen wir uns mit dem späten Ausgleich zufriedengeben. Viel besser können wir es im Moment nicht. Das hat nicht für einen Heimsieg über die Austria gereicht. Wenn ein Pass 40 Meter in der Luft ist, darf ein Spieler nicht alleine vor dem Tor stehen. Diese Saison gab es bei uns nie etwas Unverdientes oder Glückliches. Wir müssen uns weiter quälen und versuchen, nächste Woche wieder zu punkten."

Dominik Fitz (Austria-Spieler): "Wir hätten das Tor viel besser verteidigen können. Unter dem Strich ist das Remis okay. Wir haben es uns selbst zuzuschreiben, deshalb stehen wir dort, wo wir jetzt sind."

Manprit Sarkaria (Austria-Spieler): "Wir haben das 1:0 zu leicht hergeschenkt, sonst hätten wir noch eine Chance gehabt. So ist der Fußball. Wir dürfen Sturm nicht spielen lassen und sie zu hohen Bällen zwingen. Wir müssen das bestmögliche herausholen und den Europa-League-Platz holen."

Christian Ilzer (Austria-Trainer): "Gratulation an Hartberg. Die Tabelle lügt nach 21 Runden nicht. Wir haben uns nicht mehr verdient, auch wenn wir uns gesteigert haben. Es hätte ja ein Wunder gebraucht. Wir müssen versuchen, diese Quali-Gruppe zu gewinnen."

Peter Stöger (Austria-Sportvorstand): "Es trifft uns jetzt nicht total überraschend. Wir haben zu wenig gewonnen. So wie wir in die Saison gestartet sind, ist das auch kein Zufall. Es ist sich nicht mehr ausgegangen."

SK Rapid Wien - SV Mattersburg 3:1

Thomas Murg (Rapid-Mittelfeldspieler): "Wir haben es gewusst, bei Standards sind sie gefährlich. Ich hätte das Spiel viel früher entscheiden können, daran müssen wir arbeiten. Wir lassen viel zu viele Sitzer liegen."

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): "Leider verfolgt es uns, dass wir unsere Chancen nicht nutzen. Die Zuschauer haben ein interessantes Spiel gesehen, vor allem in der ersten Hälfte, als Mattersburg wirklich mutig gespielt hat. Wir waren da nicht so gut in den Zweikämpfen drin, aber wir haben dann höher attackiert und kaum mehr etwas zugelassen. Wenn wir im Abschluss genauer gewesen wären, hätten wir mehr Tore geschossen. Das ist das einzige, das ich bekritteln kann."

Franz Ponweiser (Mattersburg-Trainer): "Es war letztlich ein verdienter Sieg von Rapid. Wir wollten mutig auftreten, das ist uns in der ersten Hälfte richtig gut gelungen. Wir hatten in der Anfangsphase tolle Chancen, aber auch Rapid war im Umschaltspiel brandgefährlich. Leider hatten wir nach der Halbzeit zehn katastrophale Minuten, wo wir schwer unter die Räder hätten kommen können. Wir haben es überlebt, aber konnten dann nicht mehr den Nachdruck entwickeln, und dann hat es Rapid souverän heimgespielt. Unser Auftritt war trotzdem gut, wir haben gezeigt, dass wir im Frühjahr ein anderes Gesicht an den Tag legen."

LASK - TSV Hartberg 5:1

Valerien Ismael (LASK-Trainer): "Hartberg hat uns das Leben in der ersten Hälfte schwergemacht. Wir haben zur Halbzeit einiges verändert und korrigiert, vor allem wie wir in der Box anlaufen. Wir wollten den schnellen Ausgleich und der ist uns auch gelungen. Es war dann eine sehr gute Leistung und auch ein verdienter Sieg. Der Sieg wird allerdings getrübt durch die Verletzung von Potzmann. Es besteht der Verdacht auf eine schwerwiegende Verletzung, Genaues kann man noch nicht sagen."

Markus Schopp (Hartberg-Trainer): "Gratulation an den LASK zum deutlichen Sieg. Man muss dennoch genau hinschauen. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, könnten da auf 0:2 erhöhen und hatten das Spiel unter Kontrolle. Die Gelb-Rote Karte war dann so etwas wie der Knackpunkt. Der LASK hat dann klar das Spiel bestimmt und verdient gewonnen. Es ist eine bittere Niederlage, allerdings auch eine süße, denn dass wir nach 21 Runden unser Ziel, den Klassenerhalt, erreicht haben, ist für den Verein großartig."

Jürgen Heil (Hartberg-Spieler): "So kurz nach einer 1:5-Niederlage, die richtig niederschmetternd war, will ich nicht feiern. Wir haben es erst kurzfristig erfahren, dass wir oben sind. Wir haben Schützenhilfe bekommen, aber wir haben es uns verdient. Nach der Saison geht der Flieger nach Mallorca."

Brigitte Annerl (Hartberg-Präsidentin): "Wir werden trotz der Niederlage feiern, und das ist cool. Wir haben uns ein bisschen auf die Steirer verlassen."

SKN St. Pölten - WAC 0:4

Folgen in Kürze.

WSG Tirol - FC Admira 1:1

Thomas Silberberger (WSG-Trainer): "Schade, aber es war eine Toppartie von uns. Wir müssen weiter so auftreten. Wir haben einiges liegen gelassen. Die neuen Einkäufe machen einen großen Unterschied. Es ist schön, dass wir die 'Rote Laterne' abgeben konnten."

Zlatko Dedic (WSG-Torschütze): "Wir sind zufrieden, die erste Halbzeit war optimal. Trotz des Ergebnisses sind wir stolz auf dieses Spiel. Wir müssen fokussiert bleiben und weiter hart arbeiten. Es kommen noch schwerere Spiele."

Stefan Maierhofer (WSG-Stürmer): "Diese Partie müssen wir in der ersten Hälfte entscheiden. Da hatten wir Riesenchancen und haben leider auch den Elfmeter verschossen. Wenn wir da zwei, drei Tore machen, können wir den Gegner brechen. So haben wir ihn stark gemacht. Die Admira wollte von Haus aus nicht mehr als diesen einen Punkt. Für uns allerdings ist dieses Unentschieden extrem bitter."

Zvonimir Soldo (Admira-Trainer): "Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Wir haben gewusst, dass Wattens bei ruhenden Bällen gefährlich ist. Aber unsere Moral hat gestimmt bis zum Ende. Nach der Punkteteilung sieht alles wieder anders aus. Alle müssen kämpfen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung