Fussball

LASK hat Blut geleckt: „Waren dem Titel ewig nicht so nah“

Von SPOX Österreich
Dominik Frieser

Der Linzer ASK spielt international sowie national bisher eine herausragende Saison. Als man letztes Wochenende auch noch Tabellenführer Red Bull Salzburg überholte, träumen die Verantwortlichen von mehr.

Als LASK im Spitzenspiel am vergangenen Freitag Red Bull Salzburg bezwang, läuteten wohl das erste Mal ernsthaft die Alarmglocken beim Serienmeister. Startete man zuvor furios in die Saison, wird man nun erstmals von Verfolger LASK abgehängt.

Die Linzer Kicker selbst wollen aber am Boden bleiben und noch nicht von der Meisterschale reden. So hat Captain Trauner erst vor Kurzem beteuert: "Die entscheidende Phase kommt nach der Punkteteilung". Überschätzen würden sie sich daher "sicher nicht." Auch Coach Valerien Ismael schlägt in der Krone in dieselbe Kerbe, freut sich aber schon auf die kommenden Spieltage: "Wir haben das Beste noch vor uns". Denn bis zur Punkteteilung ist die Meisterschaft "nicht so wichtig."

LASK-Vizepräsident Manfred Zauner hat hingegen die Euphorie gepackt und hofft auf eine historische Saison: "Wir waren einem Titel schon ewig nicht so nah." Zuletzt gelang das Kunststück (inklusive Double) im Jahre 1965. Einer der Titelträger war übrigens Dolfi Blutsch, der den Linzern ebenso eine "kleine Titelchance" einräumt. Es bleibt spannend.

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