Fussball

Fix! Zvonimir Soldo neuer Trainer bei Admira Wacker

Von APA
Zvonimir Soldo.

Zvonimir Soldo ist der bereits dritte Trainer von Bundesligist FC Admira in dieser Saison. Wie die Südstädter Dienstagfrüh bekannt gaben, folgt der Kroate dem erst am Sonntag freigestellten Klaus Schmidt nach. Soldo (52) arbeitete zuletzt beim chinesischen Club SD Luneng als Co-Trainer von Felix Magath, der seit kurzem als Leiter von "Flyeralarm Global Soccer" bei der Admira tätig ist.

"Mit Zvonimir haben wir einen absoluten Fachmann mit internationalem Format verpflichten können. Wir haben mit ihm unsere absolute Wunschlösung für die Admira gewonnen und hoffen mit ihm den Klassenerhalt sichern zu können", wurde Manager Amir Shapourzadeh in einer Club-Aussendung zitiert.

Soldo, der wie zuvor auch Magath seit Dezember 2017 ohne Verein war, freute sich auf die neue Aufgabe. "Unser Ziel ist und muss der Klassenerhalt sein. Dafür werden wir als Team und Verein all unsere Erfahrung, Leidenschaft und Herzblut investieren", sagte Soldo, der am Dienstag bereits um 10.00 Uhr sein erstes Training leitete und seine Vorstellungen in einer anschließenden Pressekonferenz in der BSFZ Arena kundtun wollte.

Für den Nachmittag (16.00 Uhr) war noch eine weitere Trainingseinheit angesetzt.

Der Tabellen-Elfte hatte sich erst am Sonntag nach einer 0:2-Niederlage gegen Sturm Graz von Schmidt getrennt, der erst am 2. September auf Reiner Geyer gefolgt war. Unter dem 52-jährigen Steirer Schmidt gab es in 14 Runden sechs Niederlagen, fünf Unentschieden und drei Siege. Dem Vernehmen nach soll Magath zudem mit der Trainingsintensität unzufrieden gewesen sein.

Soldo übernahm zwei Spiele vor der Punkte- und Liga-Teilung und just vor dem Kellerduell am Sonntag bei Schlusslicht WSG Tirol, das nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter der Admira liegt. Seine letzte Station als Cheftrainer des 1. FC Köln (48 Spiele) liegt fast zehn Jahre zurück.

Zvonimir Soldo: "Ziel ist der Klassenerhalt"

Nachdem dieses Kapitel wenig ruhmreich endete, zog sich Soldo aus dem Fußball-Business zurück und kaufte das populäre Lokal "Bulldog" in der Zagreber Innenstadt.

In seinem Heimatland genießt Soldo Star-Status, mit Kroatien wurde er bei der WM 1998 Dritter. Als langjähriger Kapitän des VfB Stuttgart, mit dem er im selben Jahr im Finale im Europacup der Cupsieger (0:1 gegen Chelsea) stand, kennt er auch Magath, der seit Jänner als Global-Soccer-Chef von Admira-Namenssponsor Flyeralarm in der Südstadt und bei den Würzburger Kickers die Fäden zieht.

VereinPositionSpiele
SD LunengCo-Trainer34
1. FC KölnTrainer48
Dinamo ZagrebTrainer14
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