Fussball

Admira-Fans gegen SKN St. Pölten mit mahnender Chroeografie

Von SPOX Österreich
Admira-Fans.

Die Fans des FC Admira haben am vergangenen Spieltag der österreichischen Bundesliga klar Stellung zur aktuellen Vereinspolitik bezogen. Im Auswärtsmatch gegen den SKN St. Pölten mahnten die Südstädter vor einer ausgeprägten Anlehnung an das Red-Bull-Modell.

"Die Admira darf kein Profit-Unternehmen werden", stand auf einem Transparent geschrieben. Erst im Jänner wurde Felix Magath, der am Sonntag selbst in der NV Arena vor Ort war, als neuer Leiter der "Flyeralarm Global Soccer"-Einheit vorgestellt, der auch der deutsche Drittliga-Klub Würzburg Kickers angehört.

Magath wird demnach eine Rolle ähnlich jener von Ralf Rangnick im Red-Bull-Fußballimperium nachgesagt. Der Fanklub Gate 2 Admira forderte daher am vergangenen Sonntag in Anlehnung an das Gründungsjahr: "Nächster Medientermin: Zu 1905% von RB distanzieren!"

Auch der Fanklub Südstadt Fanatics war beim Niederösterreich-Derby vertreten. "Für die große Liebe lassen wir die Fahnen weh'n!", stand außerdem im Auswärtssektor geschrieben. Die Unterstützung der Mannschaft sollte sich lohnen: Nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand sicherten sich die Panther durch einen Treffer in der Nachspielzeit einen Punkt.

Die SKN-Fans machten hingegen mit einer eigenen Überroll-Choreografie klar, dass die Mannschaft der Gastgeber die der Hauptstadt sei - nämlich jene von Niederösterreich.

In der Tabelle trennt St. Pölten und die Admira aktuell ein Zähler. Der SKN liegt mit 16 Punkten auf Platz zehn, die Admira dahiner auf Platz elf. Auf WSG Tirol beträgt der Vorsprung der Südstädter nach 19 Spieltagen drei Zähler.

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