Fussball

SK Sturm Graz bestätigt: Markus Pink will zur Admira wechseln

Von APA
Markus Pink bei Sturm.
© GEPA

Mit der Wiener Austria und Sturm Graz sind am Montag die ersten beiden Bundesligisten in die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison gestartet. Während bei den Steirern praktisch alle aktuellen Kaderspieler versammelt waren, gab es bei den "Veilchen" einige Abwesende.

Bright Edomwonyi fehlte, weil er gemäß seiner Religion erst Montagfrüh Weihnachten feierte. Der Stürmer soll ebenso wie der rekonvaleszente Christian Schoissengeyr und Erik Palmer-Brown (ein Tag Sonderurlaub) am Dienstag und Mittwoch zu den Leistungstests und medizinischen Checks einsteigen.

Länger dauert es bei Alexander Borkovic (Ermüdungsbruch), Maximilian Sax und Johannes Handl (beide Leistenbeschwerden), die spätestens beim Trainingslager vom 24. bis 31. Jänner in der Türkei dabei sein werden.

Benedikt Pichler hingegen wird nach seiner Sprunggelenks-Operation erst im Februar im Mannschaftstraining zurückerwartet. Trotz dieser Personalprobleme zeigte sich Trainer Christian Ilzer zuversichtlich. "Unsere Energiequellen sind wieder voll, wir sind froh, dass wir nach der Weihnachtspause wieder reinstarten können."

Seine siebentplatzierte Mannschaft muss in den letzten vier Runden des Grunddurchgangs sieben Punkte auf Hartberg oder Sturm aufholen, um es noch in die Meistergruppe zu schaffen. "Es wird an uns liegen, den Trend der letzten Spiele fortzusetzen. Wir haben eine lange Vorbereitung, die wir intensiv nützen möchten und am Ende werden wir sehen, was dabei herauskommt", sagte Ilzer.

SK Sturm Graz: Pink will weg - Koch-Transfer fix

Bei Sturm Graz meldeten sich alle Spieler fit. Neben den abgewanderten Michael Lema (leihweise zu Hartberg) und Fabian Koch (WSG Tirol) fehlte zum Auftakt nur Markus Pink. Der Stürmer steht vor einem Wechsel zur Admira. "Er hat bei uns den Wunsch deponiert, zur Admira zu gehen, aber bis jetzt haben wir von der Admira noch nichts gehört. Wenn sie ihr Interesse bekunden, könnte es schnell gehen", erklärte Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl.

Trotz voraussichtlich drei Abgängen wird es bei Sturm wohl keine Neuzugänge geben, die freien Plätze dürften mit Eigenbauspielern besetzt werden. "Es ist nicht zwingend nötig, dass wir nachjustieren. Wir halten aber die Augen offen", erzählte Kreissl.

Trainer Nestor El Maestro erwartet keine weiteren Abschiede, rechnet aber auch nicht wirklich mit Neuzugängen. "Ich habe mit den Abgängen kein Problem, es waren logische und nachvollziehbare Entscheidungen der Spieler und es war alles mit mir abgesprochen. Es ist nicht dringend notwendig, Ersatz zu holen."

Den Aderlass sieht der Coach des Tabellenfünften nicht als Problem. "Es werden jetzt eben ein paar Junge mehr mittrainieren. Wir haben nach wie vor genügend Alternativen, ein kleinerer Kader hat auch Vorteile", betonte El Maestro.

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