Fussball

Stimmen zum 18. Spieltag: "Unfassbare Leistung, die ich nicht kommentieren darf"

Von SPOX Österreich
Nestor El Maestro.
© GEPA

Im letzten Spiel der österreichischen Bundesliga vor der Winterpause lieferten sich der LASK und der SK Sturm einen packenden Fight. Sturm-Trainer Nestor El Maestro kritisierte indirekt die Schiedsrichterleistung, sein Gegenüber Valerien Ismael freut sich auf die spielfreie Zeit.

Lukas Spendlhofer ärgerte sich über sein Eigentor, Thorsten Röcher verstand die Platzverweise von Sturm nicht. Die Stimmen zu den Sonntagsspielen (via Sky/APA):

LASK - SK Sturm 3:3

Thorsten Röcher (Sturm-Angreifer): "Wir hatten einen super Start, waren gut in der Partie und bekamen unglücklich das 1:3. Ich möchte das gar nicht mehr kommentieren, weil wir bekommen zwei Rote Karten. Das Foul (von Dominguez, Anm.) im Mittelfeld ist für mich nie eine Gelbe Karte."

Lukas Spendlhofer (Sturm-Verteidiger): "Das Spiel geht nach dem Eigentor weiter. Das muss man abschütteln. Leider Gottes haben wir das wirklich verspielt. Bei den Toren waren wir immer mit beteiligt. LASK hatte viele Flanken, die haben wir aber gut verteidigt. Bei den Standards müssen wir besser spielen. Wir sind einfach zu unkonstant. Das spiegelt unsere ganze Saison wieder."

Nestor El Maestro (Sturm-Trainer): "Für die Medien sollte das Spiel ganz gut gewesen sein. Es ist einiges passiert, und nicht nur von Sturm und von LASK. Das ist bitter. Die Kritik kann ich verstehen, wir haben ein 0:3 hergegeben. Es war trotzdem eine ordentliche Leistung, ich mache meinen Spielern keinen Vorwurf. Es gibt eine weitere unfassbare Leistung (vom Schiedsrichter, Anm.), die ich nicht kommentieren darf. Vor dem Spiel hätten wir das Ergebnis genommen."

Valerien Ismael (LASK-Trainer): "Die Mannschaft hat eine unglaubliche Mentalität gezeigt. Filipovic hat sich vor dem Spiel verletzt, er hat aber die Zähne zusammengebissen und eine Halbzeit gespielt. Wie wir Sturm in der zweiten Halbzeit auseinandergenommen haben, das war großartig. Ich freue mich auf die Pause jetzt."

FK Austria Wien - WAC 1:1

Christian Ilzer (Austria-Trainer): "Wir haben uns viel vorgenommen, wollten mit einem richtig guten Gefühl in die Winterpause gehen und gewinnen. Mit diesem Elan haben wir auch begonnen. Wir haben sehr, sehr gute Kontersituationen vorgefunden und das 1:0 gemacht. Mit der erste Hälfte der zweiten Hälfte waren wir auch gut im Spiel, hätten aber das 2:0 machen müssen. Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden. Die Leistung war okay, aber wir hatten nicht so viele Torchancen wie in den vergangenen Wochen." Zur Chance auf die Meistergruppe. "Wir brauchen definitiv ein Wunder, aber an das glauben wir."

Mohamed Sahli (WAC-Trainer): "Es war ein enges Spiel, in das wir nicht gut reingekommen sind. Wir haben die Kontersituationen von Austria in den ersten 15 Minuten nicht im Griff gehabt. Nach dem Gegentor war es etwas besser, aber nicht optimal. In der zweiten Hälfte sind wir im Ballbesitz besser geworden. Da haben Abstände und Räume gut gepasst. Am Ende hätten wir auch einen Sieg verdient gehabt."

WSG TIrol - SV Mattersburg 1:3

Thomas Silberberger (Trainer Tirol): "Wir haben jetzt drei Wochen frei, natürlich werde ich mich intensiv mit dem Sportdirektor austauschen. Wir wissen, dass wir was machen müssen. Ich denke, das werden wir auch tun. Dann können wir auch wieder andere Ziele setzen."

Franz Ponweiser (Trainer Mattersburg): "Unser großes Ziel war, wir wollten die Rote Laterne abgeben. Schon in den letzten zwei Spielen waren es gute Leistungen, aber wir wurden nicht belohnt. Heute waren wir auch in den gewissen Situationen glücklich, trotzdem war es ein gutes Spiel. Taktisch haben wir rübergebracht, wie wir uns das vorgegeben haben. Nichtsdestotrotz wartet ein hartes Frühjahr auf uns. Wir wissen, was uns erwartet."

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