Fussball

Benedikt Pichlers rasanter Aufstieg bei FK Austria Wien: "War mir am Anfang peinlich"

Von SPOX Österreich
Benedikt Pichler bejubelt seinen Treffer gegen Hartberg

Benedikt Pichler kam im Sommer von Austria Klagenfurt an den Verteilerkreis, nachdem er in der 2. Liga mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen konnte. Für eben jene geplant, konnte der Flügelspieler erneut aufzeigen und findet sich nun in der Kampfmannschaft unter Trainer Christian Ilzer, wo sich sein Aufstieg fortzusetzen scheint. Dabei fiel ihm der Umstieg auf Profi-Fußball gar nicht so einfach.

Dabei war gar nicht die höhere Physis das Problem. Denn mit 1,87 Meter Körpergröße und einer guten Geschwindigkeit aufgestattet, fand sich Pichler in diesem Segment schnell zurecht. Stattdessen war es der Umstieg abseits des Feldes, den der 22-Jährige als "ein bisschen surreal" empfand, wie er gegenüber der Krone verriet.

"Hier ist alles anders. Dass jemand deine Schuhe sauber macht, kannte ich nicht - es war mir am Anfang sogar ein bisschen peinlich."

Doch neben, wie auf dem Feld, dürfte er sich nun eingelebt haben. Mit fünf Toren und drei Vorlagen in der zweiten Mannschaft der Veilchen, den Young Violes, konnte sich der Flügelspieler für höhere Aufgaben profilieren.

Dort war, nach den anfänglichen Schwierigkeiten, die Offensive das Prunkstück, von der Pichler ein essentieller Bestandteil war. Gemeinsam mit Manprit Sarkaria, der nach einigen Jahren bei der Austria nun seinen Durchbruch zu schaffen scheint, sorgten die jungen Wilden bei den Wienern nun für neue Frische im Spiel gegen Hartberg - der 22-Jährige erzielte den ersten Treffer selbst per sehenswerten Volley und legte den finalen Treffer uneigennützig für Christoph Monschein vor.

"Mit Sarkaria hab ich öfter bei den Young Violets gespielt, wir wissen, wie wir uns einsetzen - dazu kommt Fitz mit seinem Riecher, mit Monschein ein Top-Stürmer", so Pichler. Dabei verlief sein Debüt in der Liga alles andere als gut, immerhin vergab er gegen die Admira noch die riesige Chance auf den Siegtreffer, als er aus nächster Nähe nicht einköpfte. Doch Benedikt Pichler hat den Zug zum Tor, der ihm immer wieder Chancen ermöglicht, wie auch Trainer Christian Ilzer betonte: "Benedikt ist einer, der immer zu Chancen kommt - das habe ich ihm auch nach der Hundertprozentigen gegen Admira gesagt."

Benedikt Pichler über Derby gegen SK Rapid: "Geil!"

Pichler selbst meinte gegenüber dem hauseigenen Medium ViolaTV : "Ich habe gehofft, dass mit der vergebenen hundertprozentigen Chance der Lernprozess abgeschlossen ist. Es kann nicht immer jeder Ball reingehen, aber ich habe mich schon richtig geärgert."

Gegen Harberg lief es dann aber wesentlich besser: "Super Tag, ich freue mich richtig!" Jetzt gilt es, das "Selbstvertrauen mitzunehmen". Nächstes Ziel ist das Wiener Derby gegen Rapid. Das findet Benedikt Pichler primär eines: "Geil."

Leistungsdaten Benedikt Pichler 2019/20

BewerbSpieleToreVorlagen
Bundesliga211
2. Liga1253
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung