Fussball

Sturm-Graz-Geschäftsführer Günter Kreissl: "Kiril Despodov ist richtig im Kommen"

Von APA
Kiril Despodov: Sturms größte Offensivwaffe

Sturm Graz durfte vor allem dank Kiril Despodov über die Wiedergutmachung für das 0:4 gegen den WAC jubeln. Nach einer mauen ersten Hälfte war der Bulgare mit einem Assist für Thorsten Röcher (56.) und zwei Treffern (83., 90.) maßgeblich für den Erfolg gegen Hartberg verantwortlich.

Kreissl: "Despodov ist richtig im Kommen"

"Das war nicht meine beste Leistung, ich kann noch mehr", meinte Despodov dennoch trocken. Der Leihspieler von Serie-A-Club Cagliari hält nach acht Einsätzen in der Liga bei fünf Toren und vier Vorlagen und kann Spiele quasi im Alleingang entscheiden. "Er hat eine ungeheure Schnelligkeit und Torgefahr und ist seit St. Pölten (die ersten drei Saisontore beim 4:0-Auswärtssieg am 26. Oktober, Anm.) richtig im Kommen", freute sich auch Sturm-Sportdirektor Günter Kreissl.

Trainer Nestor El Maestro wollte die Leistungssteigerung nach Seitenwechsel weniger auf seine Systemumstellung von Dreier- auf Viererkette zurückführen, denn auf seine Kicker selbst. "Die große Umstellung in der Halbzeit war im Kopf. In der zweiten Hälfte sind die Individualleistungen vieler meiner Spieler dramatisch gestiegen", betonte der 36-Jährige. Röcher gehört dazu. "Ein Tor, ein Assist, da kann ich schon zufrieden sein", meinte der Offensivmann, der die Probleme in der ersten Hälfte auch auf die "vielen Auf und Abs in dieser Saison" zurückführte: "Vielleicht waren wir vom WAC-Match noch etwas verunsichert."

Kreissl: "Ersten 45 Minuten unter den Erwartungen"

"Die ersten 45 Minuten waren unter den Erwartungen. Da müssen wir mehr Intensität zeigen, mehr ans Limit gehen und mehr Verantwortung übernehmen", befand auch Kreissl angesichts einer ersten Hälfte, in der die Hartberger mit guten Umschaltspiel und vor allem dank des gefährlichen Jodel Dossou auch in Führung gehen hätten können.

So weinte Hartberg-Coach Markus Schopp auch einem Punktgewinn nach. "Es ist eine bittere Niederlage für uns. Wir haben aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht", kommentierte Schopp die erste Niederlage nach drei Siegen en suite. Seine Truppe rutschte hinter den steirischen Rivalen auf Platz sechs zurück, hat aber nach wie vor komfortablen Vorsprung auf die untere Hälfte.

 

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