Fussball

ÖFB wünscht sich Deutschland als Euro-Gegner

Von SPOX Österreich
Franco Foda

Am heutigen Samstagabend (18.00 Uhr, im LIVETICKER) findet in Bukarest die Auslosung zur Europameisterschaft 2020 statt. Mit dabei sein wird nach der gelungen Qualifikation auch Österreich. Bei der Weihnachtsfeier des ÖFB hat sich bei Spielern, Trainern und Funktionären bereits ein Wunschgegner herauskristallisiert.

"Ja Deutschland wäre ein Wunschgegner", so Teamchef Franco Foda gegenüber der Krone. Ein EM-Spiel gegen sein Heimatland wäre für den ÖFB-Trainer natürlich etwas Besonderes. Aber auch Präsident Leo Windtner wünscht sich Deutschland als Gegner - wenn auch aus anderen Gründen, wie er betont: "In erster Linie aus logistischen Gründen. Für unsere Fans wäre das eine tolle Lösung. Ich drücke die Daumen, die Glücksfee soll die Deutschen bringen."

Linksverteidiger Andreas Ulmer hat keinen Wunschgegner, würde sich aber möglichst viele Fans im Stadion wünschen, daher kommen für ihn nur die Münchner Allianz Arena und das neue Budapester Stadion in Frage.

Auch für Peter Stöger wäre ein Duell gegen Deutschland etwas Spezielles: "Zu Deutschland hab ich einen Bezug. Dort würde ich mir sicher einiges anschauen und könnt auch alte Freunde treffen. Außerdem wäre das eine richtig spannende Mannschaft. Aber eine echt schwere Aufgabe. Wäre reisetechnisch leichter als alles andere. Ukraine oder Niederlande - will ich mir gar nicht vorstellen."

U21-Teamchef Werner Gregoritsch, Sportdirektor Peter Schöttel und Torwarttrainer Robert Almer sind sich hingegen einig: "England - das Land des Fußballs. Einfach geil", schwärmt Almer. Gregoritsch ist sich sicher: "Diese Mannschaft ist für mich ein Geheimfavorit, die haben ein super Team. Jung, dynamisch, robust. Die Schweiz als Gegner würde mir aber gut gefallen."

Toni Pfeffer kritisiert Euro-Modus

Der Grundtenor bleibt: Gegner in nächster Nähe. Das könnte man ebenso als stumme Kritik am Turniermodus, der erstmals in 12 Ländern stattfindet, sehen. Toni Pfeffer hat für diese Neuerung ohnehin kein Verständnis: "Während der EURO verbraucht ein Spieler so viel CO2 wie ein Otto Normalverbraucher das ganze Jahr. Und wir reden die ganze Zeit über Klimaschutz. Da haben sich die Herren nicht viel dabei gedacht."

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