Bundesliga dementiert Bericht über mögliche Strafe für Austria Wien

Von APA
Florian Klein
© GEPA

Die Bundesliga hat am Donnerstag einen Bericht über einen möglichen Punkteabzug für die Wiener Austria dementiert. Die Tageszeitung "Kurier" hatte zuvor berichtet, dass den Violetten im Zuge des Lizenzverfahrens diese Sanktion drohen könnte. Die Austria hatte am 15. Oktober einen Liquiditätsplan für die laufenden Bundesliga-Saison vorlegen müssen.

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Dass die Favoritner im Zuge ihres Stadionprojekts derzeit einen Sparkurs eingeschlagen haben, ist ein offenes Geheimnis. Die Liga erteilte die Lizenz im Frühjahr mit der betreffenden Auflage, der Senat 5 (Lizenzausschuss) überprüft die Angaben nun. Wie die Liga in einer Aussendung festhielt, gebe es aber "keine 'Causa Austria' und keine drohenden Sanktionen".

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer sagte im "Kurier", dass einem Club eine Strafe drohe, sollte er einer Lizenzauflage nicht nachkommen. "Ein Punkteabzug ist sicher möglich. Aber bisher habe ich keine Alarmsignale vernommen", wurde Ebenbauer zitiert. Dass diese Worte in Zusammenhang mit den finanziellen Sorgen der Austria genannt wurden, störte die Liga. "Durch diese Verknüpfung wurde der Eindruck konstruiert, wonach der Wiener Austria ein Punkteabzug drohen würde", hieß es. Das sei so nicht richtig.

Austrias Vorstandsvorsitzender Markus Kraetschmer ist indes "ruhig und gelassen", einen finanziellen Engpass verneinte er nicht. "Natürlich hängt es mit dem Stadion zusammen. Der Bau hat gutes Geld gekostet, wir müssen Rückzahlungen an die Bank leisten."

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