Fussball

ÖFB-Trainer Franco Foda lässt Torwartfrage vor EM-Quali-Spielen gegen Lettland und Polen offen

Von SPOX Österreich
Franco Foda steht mit seiner Mannschaft unter Zugzwang

Das ÖFB-Nationalteam trifft in der EM-Quali am kommenden Freitag (6. September) auf Lettland und am Montag auf Polen (9. September). Im Trainingslager in Saalfelden gab Teamchef Franco Foda der Kleinen Zeitung ein Interview, in dem er sich über die kommenden Gegner, zur Torwartfrage und Nationalstadion äußert.

Nach den Niederlagen gegen Israel (2:4) und Polen (0:1) steht die Elf unter Franco Foda bereits unter Zugzwang. Will man sich noch für die Europameisterschaft im nächsten Jahr qualifizieren, sollte unbedingt ein Sieg her. Vor dem Spiel gegen Lettland will Foda nicht vom ominösen Pflichtsieg sprechen: "Im heutigen Fußball gibt es keine Pflichtsiege mehr. Alle Nationen haben im technischen, taktischen und athletischen Bereich aufgeholt. Aber klar: Wir haben qualitativ die bessere Mannschaft und wenn wir uns für die EM-Endrunde 2020 qualifizieren möchten, sollten wir dieses Heimspiel gewinnen." Druck von Verbandsseite spürt der Trainer trotz auslaufenden Vertrages hingegen nicht: "Ich habe das Gefühl, dass der ÖFB mit meiner Arbeit sehr zufrieden ist und spüre auch das absolute Vertrauen."

Tormann-Frage klärt sich im Trainingslager

Wer in den nächsten Partie im Tor stehen wird, ist bisher noch offen. Egal ob Pavao Pervan, Alexander Schlager oder Cican Stankovic - alle drei Torhüter sind Aspiranten um ein Startelfdebüt in der Nationalelf. Bisher galt Stankovic als leichter Favorit, doch wer schlussendlich das Rennen macht will der Teamchef erst nach dem Trainingslager entscheiden: "Ich habe zu allen drei Torhütern absolutes Vertrauen. Wer den besten Eindruck im Training hinterlässt, wird spielen."

Nationalstadion: "Eigenes Stadion wäre wichtig"

Auch bei der Diskussion rund um ein neues Nationalstadion schaltet sich Foda ein. So würde der Trainer neue Investitionen in Infrastruktur und Stadion sehr begrüßen: "Es wäre für das Nationalteam und auch alle Nachwuchsauswahlen extrem wichtig, dass die Infrastruktur verbessert wird. Eigene Trainingsplätze und ein Stadion, das man als echte Heimat bezeichnen kann, wären wichtige Bereiche, die es in den nächsten Jahren zu verbessern gilt."

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