Fussball

Hohe Strafe droht: SK Rapid Wien nach Fan-Eklat angezeigt

Von SPOX Österreich
Rapid-Fans meldeten Pyro-Technik an - nun droht eine Strafe

Erneut hat der SK Rapid Probleme aufgrund des eigenen Anhangs. Die größten Sorgen muss sich der Verein wegen des Wurfs eines Bengalen-Verschlusses machen, der WSG Tirol-Spieler David Gugganig am Kopf traf. Doch auch die Pyro-Show im Allgemeinen war bei der Bundesliga nicht angemeldet worden. Rapid droht nach der Anzeige eine empfindliche Strafe.

Glück im Unglück hatten die Hütteldorfer aber wohl trotzdem. Denn David Gugganig machte von Beginn an keine große Sache aus dem Kopf-Treffer und auch nach dem Spiel wollte er die Situation nicht unnötig aufbauschen.

Schiedsrichter der Partie Oliver Drachta gestand nach der Partie froh zu sein, dass Gugganig deshalb nicht zu Boden ging: "Wäre er liegen geblieben, hätten wir ein Problem gehabt." So wurde die Partie regelkonform zu Ende geführt und in den Interviews nach dem Spiel abgehandelt.

Gegenüber der Krone meinte Rapid-Sportchef Zoran Barisic: "Auch wenn keine Absicht im Spiel war: Das wollen wird nicht sehen. Gott sei Dank ist Gugganig nicht mehr passiert." Schon nach dem Spiel bestätigte er jedoch, dass Anzeige gegen Rapid erstattet wurde.

Pryotechnik von SK Rapid-Fans nicht angemeldet

Ebenso wie gegen 20 Einzelpersonen, die mit Feuerwerkskörpern im Auswärtssektor gesichtet wurden. Diese haben gegen das Pyro- und Vermummungsverbot verstoßen, da diese pyrotechnischen Gegenstände vorab nicht angemeldet wurden, wie es eigentlich üblich und notwendig ist.

Sobald die offiziellen Berichte der Schiedsrichter sowie das Bild-Material eingeholt wurden, wird die Bundesliga eine Entscheidung fällen.

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