Fussball

SK Rapid antwortet auf LASK-Wunsch der Spielverlegung

Von SPOX Österreich
Rapid will das Spiel gegen den LASK nicht verschieben.

Der SK Rapid Wien hat sich am Mittwochnachmittag über den Wunsch des LASK bezüglich einer Spielverlegung geäußert. Die Hütteldorfer, die am kommenden Samstag (17 Uhr im LIVETICKER) die Linzer empfangen, halten am Spieltermin fest.

Da Club Brügge am kommenden Wochenende von der belgischen Liga spielfrei bekommt, wollte der LASK Ähnliches in der österreichischen Bundesliga erreichen. Um das Spiel gegen Rapid allerdings verschieben zu können, bräuchte es die Zustimmung der Grün-Weißen. Diese legen sich nun quer.

"Wir können das Ansinnen des LASK (...) durchaus nachvollziehen. Die Termine für die Play-Off-Spiele stehen seit Monaten fest, auch der LASK kennt diese selbstverständlich", werden die Geschäftsführer Zoran Barisic und Christoph Peschek zitiert. "Nun drei Tage vor der Begegnung in Wien auf die Idee einer Verlegung zu kommen, ist reichlich spät und in diesem Falle zu spät."

Die beiden Verantwortlichen verweisen auf den Vorverkauf und die Organisation, die die Austragung eines Heimspiels benötigt. Eine Verschiebung würde "nicht nur alle Fans, die den Besuch fix eingeplant und auch bereits bezahlt haben, verärgern, sondern auch erhebliche Mehrkosten verursachen".

SK Rapid: Brügge? "Entspricht keinem Fairplay"

Rapid kam selbst in den vergangenen Jahren in die Situation, in der Europacup-Qualifikation gegen "ausgeruhte" Mannschaften spielen zu müssen.

Das Duo verweist zudem darauf, dass bis zum Ende des Grunddurchgangs gar kein möglicher Nachtragstermin an einem Wochenende existiert. Für die nahe Zukunft kann sich Rapid aber vorstellen, sich mit den Konkurrenten auf eine andere Vorgehensweise zu einigen.

"Gerne unterstützen wir aber die Überlegung, ab der kommenden Saison eine neue Regelung für die betreffende Bundesliga-Runde vor den entscheidenden Play-Off-Rückspielen zu finden", teilten Barisic und Peschek mit. "Im Sinne der Wettbewerbsgleichheit ist anzumerken, dass die kurzfristige Entscheidung der belgischen Liga aus unserer Sicht nicht dem Fairplay-Gedanken entspricht."

Beim LASK sieht etwa Peter Michorl auch die österreichische Bundesliga am Zug. "Es hilft ja nichts. Wenn der österreichische Verband meint, zwei Champions-League-Teilnehmer wären einer zu viel, dann ist es halt so", sagte er nach der Partie gegen Brügge.

LASK-Weg in der Champions-League-Qualifikation

DatumHeimGastUhrzeitSpielortErgebnis
07.08.2019FC BaselLASK20.00 UhrSt. Jakob Park1:2
13.08.2019LASKFC Basel20.30 UhrLinzer Gugl3:1
20.08.2019LASKClub Brügge21.00 UhrLinzer Gugl0:1
28.08.2019Club BrüggeLASK21.00 UhrJan Breydel Stadium-
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