Fussball

Offiziell: SK Rapid Wien verpflichtet Filip Stojkovic von Roter Stern Belgrad

Von SPOX Österreich
Filip Stojkovic unterschreibt bei Rapid.
© GEPA

Der SK Rapid Wien hat am Freitagabend die Verpflichtung von Filip Stojkovic verkündet. Der Rechtsverteidiger kommt von Roter Stern Belgrad und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2022.

Der 26-jährige Abwehrspieler absolvierte bereits 15 A-Länderspiele für Montenegro und hat 40 Europacup-Begegnungen, darunter fünf Spiele in der Champions-League-Gruppenphase 2018 für Roter Stern Belgrad, absolviert.

"Rapid Wien ist ein großer Name im europäischen Fußball und auch in meiner Heimat sehr bekannt. Ich freue mich sehr, dass ich nun so wie mein Verbandspräsident Dejan Savicevic für diesen Klub spielen darf und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass im wunderschönen Stadion kommendes Jahr wieder Europacup-Matches zu sehen sein werden", wurde Stojkovic in einer Aussendung zitiert. Er bekommt bei den Hütteldorfern die Rückennummer 22.

Die Medizinchecks absolvierte der 26 Jahre alte Montenegriner positiv, am kommenden Mittwoch soll er erstmals am Mannschaftstraining teilnehmen. "Mir ist er erstmals vor fünf Jahren bei einem Europacupmatch von Cukaricki gegen Grödig aufgefallen, damals war eine Verpflichtung aus finanziellen Gründen leider nicht zu realisieren", erklärte Rapid-Sportdirektor Zoran Barisic.

"Seither verfolge ich aber seinen Weg und nach dem Wechsel von Mert Müldür war er sofort meine erste Option als Nachfolger. Auch unser Trainerteam mit Didi Kühbauer an der Spitze ist von seinen Qualitäten vollends überzeugt. Stojkovic wird uns sehr schnell helfen, er ist routiniert und auf mehreren Positionen einsetzbar. Auch unser Ex-Spieler Dejan Savicevic hat mir nur das Beste über ihn berichtet. Es ist ein echter Glücksfall, dass wir einen Spieler seiner Klasse verpflichten konnten, ich danke auch den Verantwortlichen von Roter Stern Belgrad für die zwar harten, aber stets fairen Verhandlungen in den letzten Tagen."

Stojkovic hatte in Belgrad noch einen Vertrag bis 2022, verlor allerdings in den vergangenen Wochen seinen Stammplatz. Über die Ablösesumme wollten die Rapidler keine Details bekanntgeben.

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