Irland patzt, Serbien souverän

Von APA
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Irlands Fußball-Nationalmannschaft hat in der Qualifikation für die WM-Endrunde in Russland Punkte liegen gelassen. Die Iren mussten sich am Samstag in Georgien trotz früher Führung mit einem 1:1 (1:1) begnügen. An der Spitze der Österreich-Gruppe setzte sich Serbien damit ab. Der Tabellenführer feierte gegen Schlusslicht Moldau mit einem 3:0 (2:0) in Belgrad einen Favoritensieg.

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Serbien führt die Gruppe nun mit 15 Punkten zwei Zähler vor den ebenfalls noch ungeschlagenen Iren an. Am kommenden Dienstag treffen die beiden Nationen in Dublin aufeinander. Hinter dem Duo rangieren Wales und Österreich (je 8), die noch im Abendspiel in Cardiff aufeinandertrafen.

In Tiflis nutzte Shane Duffy per Kopf einen indisponierten Ausflug von Georgien-Torhüter Giorgi Makaridze zur frühen irischen Führung (4.). Dennoch agierten die Gäste im Anschluss wenig souverän. Valeri Kazaishvili glich nach Ananidze-Vorarbeit dem Spielverlauf entsprechend aus (34.).

Kvilitaia als Aktivposten

Der Tiefschlag saß: Gegen meist weit in die eigene Spielhälfte gedrängte Iren konnte Georgien beinahe ungehindert kombinieren und sollte in der zweiten Hälfte teilweise knapp 75 Prozent Ballbesitz haben. Die "Kreuzritter", bei denen Rapid-Stürmer Giorgi Kvilitaia ein Aktivposten war, waren aber vor allem bei ruhenden Bällen verwundbar: Makaridze entschärfte einen Kopfball von Duffy (45.), Shane Long köpfelte frei stehend über das Tor (69.).

Die am Dienstag in Wien gastierenden Georgier präsentierten sich bis zuletzt agiler, der erste Sieg in der laufenden Qualifikation gelang der Elf von Trainer Vladimir Weiss aber nicht. Am Ende hielt Makaridze gegen James McClean den Punkt fest (86.).

Serbien bestimmte im Partizan-Stadion von Belgrad bei teilweise starkem Regen das Spiel von Beginn an und lag nach einer halben Stunde mit 2:0 voran. Mijat Gacinovic traf zunächst ins Kreuzeck (20.), nachdem Teamkollege Filip Kostic ein Luftloch geschlagen hatte. Der aus dem Hinterhalt angerauschte Aleksandar Kolarov (30.) traf nach Vorarbeit von Gacinovic und Dusan Tadic dann ins leere Tor.

Souveräne Serben

Die Serben hätten ihre Führung bis zum Pausenpfiff noch erhöhen können. Nach Seitenwechsel ließen es die Hausherren dann gemächlicher angehen, Serbiens Torhüter Predrag Rajkovic musste in der 54. Minute seine erste Parade zeigen. Slavoljub Muslin tauschte schon mit Blick auf die Dublin-Partie zunächst Spielmacher Tadic, dann auch Mittelfeldstratege Nemanja Matic aus. Aleksandar Mitrovic (81.) setzte schließlich aus kurzer Distanz mit seinem sechsten Treffer in der laufenden Quali den Schlusspunkt.

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