Derby: Bundesliga leitet Verfahren ein

Von SPOX Österreich
Thomas Schrammel muss ein Spiel zusehen
© GEPA

Das packende und hitzige 322. Wiener Derby kam konsequenterweise nicht ohne Platzverweis aus. In der 86. Minute zeigte Schiedsrichter Alexander Harkam Rapid-Verteidiger Thomas Schrammel die Ampelkarte. Nun entschied der Bundesliga-Senat über die Dauer der Sperre. Weiters leitete die Bundesliga ein verbandsinternes Verfahren ein.

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Wie üblich bei gelb-roten Karten, wird der etatmäßige Linksverteidiger der Grün-Weißen für ein Spiel lang aus dem Verkehr gezogen. Der 29-Jährige muss demnach beim kommenden Auswärtsspiel gegen die Admira zusehen. Das Derby sorgte für allerhand Zünd- und Gesprächsstoff, ob Louis Schaub und Mario Sonnleitner für ihre unbedachten Aussagen nach dem Spiel oder Schiedsrichter Alexander Harkam Konsequenzen befürchten müssen, ist noch nicht geklärt. Die Austria jedoch wehrte sich nach den Rapid-Aussagen eindeutig (hier lesen). Eine Rapid-Antwort steht noch aus.

Die Fußball-Bundesliga hat allerdings ein "verbandsinternes Verfahren" eingeleitet. Das teilte die Liga am Montagabend mit. Aktuell würden Berichte eingeholt werden, um die Geschehnisse aufzuarbeiten, so die Bundesliga.

Das Spiel war von Schiedsrichter Alexander Harkam in der 87. Minute unterbrochen worden, nachdem von der Südtribüne wiederholt Wurfgegenstände aufs Spielfeld geflogen waren.

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