Fussball

Laimer bei RB Leipzig schon ein Fall für die Startelf

Von APA
Konrad Laimer startet bei RB Leipzig von Beginn an voll durch

Als einer von sechs Neuzugängen absolviert Konrad Laimer derzeit in Seefeld mit RB Leipzig sein erstes Trainingslager. Der von Red Bull Salzburg zum deutschen Fußball-Vizemeister gewechselte 20-Jährige möchte sich nun einen Platz im Team von Trainer Ralph Hasenhüttl erkämpfen.

Die Akklimatisierung fällt Laimer nicht schwer, schließlich teilt er sich das Zimmer mit Benno Schmitz, einem Freund noch aus Salzburger Zeiten. Aufgrund der vielen Wechsel zwischen den beiden Klubs ist es nicht das einzig bekannte Gesicht für den Mittelfeldspieler. "Ich kenne schon ein paar Spieler aus Salzburg. Aber ich bin von der ganzen Mannschaft super aufgenommen worden", sagte Laimer bei einem Pressetermin im Rahmen des Trainingslagers.

"Er wird öfter in der Startformation stehen"

Jetzt möchte sich der Salzburger für zahlreiche Einsätze empfehlen. "Nun gilt es, in den Trainings das Beste zu zeigen. Wer dann spielt, ist die Entscheidung des Trainers. Ich bin immer noch jung und möchte hier den nächsten Schritt machen", meinte Laimer. Hasenhüttl stellte ihm aber bereits im Trainingslager Einsätze von Beginn an in Aussicht. "Er wird bestimmt öfter in der Startformation stehen", kündigte Hasenhüttl an. Durch das vermehrte Rotieren werde Laimer zu seinen Einsatzzeiten kommen, sagte der 49-jährige Steirer.

Hasenhüttl ist überzeugt, dass sein dritter ÖFB-Legionär nach Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker ein neues Element in den Leipzig-Kader einbringt. "Er hat eine gute Kombination aus sehr aggressiv gegen den Ball, ist aber auch nach vorne in der Lage, Tore zu machen. Er ist manchmal noch ein bisschen ungestüm, auch in den Laufwegen. Wir versuchen jetzt, ihn zu zügeln und ihm unsere Automatismen an die Hand zu geben", erklärte Hasenhüttl.

Laimer hatte zweites Angebot

Laimer selbst sieht ebenfalls noch Umstellungsbedarf. "Es ist schon ein Unterschied zu Salzburg, wie wir hier spielen wollen. Hier ist es vom Pressing noch einmal eine andere Weise, noch einmal aggressiver. In Salzburg haben wir uns immer wieder auch zurückgezogen und nicht so weit vorne angepresst, wie wir das hier machen wollen", erläuterte Laimer.

Laut eigenen Angaben hatte er im Sommer noch ein zweites attraktives Angebot. "Es war keine leichte Entscheidung für mich, deshalb habe ich auch lange überlegt. Im Rückblick war es aber die perfekte Entscheidung", meinte der 20-Jährige.

Sabitzer und Ilsanker als Vorbild

Die beiden Ex-Salzburger Sabitzer und Ilsanker, die vor ihm den Weg aus der Mozartstadt nach Leipzig gegangen sind, sieht er durchaus als Vorbild. "Sie haben super Schritte gemacht, es waren super Wege. Ich mag das auch machen. Aber im Endeffekt muss jeder seinen eigenen Weg gehen", sagte Laimer.

In seiner neuen Heimatstadt Leipzig hat er vor dem Trainingslager erst eine Woche verbracht. Die ersten Eindrücke waren positiv, erzählte Laimer. "Alles, was ich gesehen habe, war sehr schön. Ich freue mich auf die neue Stadt."

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