"Aussage ist schlichtweg falsch"

Von SPOX Österreich
Christoph Monschein zieht gegen Admira vor Gericht
© GEPA

Christoph Monschein wird der Admira beim Trainingsauftakt im Sommer fehlen. Der Stürmer zieht dafür gegen seinen Klub vor Gericht, klagt gegen die bereits gezogene, vereinsseitige Option in seinem Vertrag. Nun antwortete auch die Admira auf die Causa.

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Denn genau mit dieser einseitigen Option soll es rechtliche Probleme geben, das berichtet der Kurier. Laut Monscheins Berater Christian Sand geht sein Klient nun gerichtlich dagegen vor.

Zudem wird der 24-Jährige auch beim Trainingsauftakt der Südstädter fehlen. Sorgen macht man sich bei der Admira aber keine, Sportdirektor Ernst Baumeister erklärte dem Blatt, dass "laut unseren Anwälten" alles wasserdicht sei. "Sie können es probieren. Sie werden sehen wie weit sie kommen werden."

Nun veröffentlichte die Admira auch noch eine ausführliche Stellungnahme:

Aufgrund der aktuellen Berichterstattung und des Interviews von Herrn Christian Sand, dem Berater unseres Spielers Christoph Monschein, möchten wir wie folgt zu den Aussagen von Herrn Sand Stellung nehmen: Christoph Monschein hat einen gültigen Vertrag bei der Admira bis 2019.

Der bestehende Vertrag wurde seinerzeit aufgrund einer im Vertrag vorgesehenen Option verlängert. Das klare Interesse der Admira ist es, dass Christoph Monschein auch in der kommenden Saison beim Verein spielt.Herr Sand spricht von "rechtlichen Problemen" mit der ausgeübten Option. Tatsächlich wurde die gegenständliche Option vollkommen gesetzes- und kollektivvertragskonform vereinbart und es bestehen daher keinerlei rechtliche Probleme.

Diese Aussage von Herrn Sand verwundert uns, denn der bestehende Vertrag wurde damals nicht in Eigenregie von der Admira verfasst, sondern gemeinsam mit dem Berater von Christoph Monschein abgestimmt und unterschrieben.Herr Sand bemängelt, dass in Bezug auf Ablöseforderungen "nichts Konkretes" von Seiten der Admira gekommen ist. Diese Aussage ist schlichtweg falsch.

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Herr Sand kennt unsere Vorstellungen, für die ein möglicher Transfer überhaupt vorstellbar wäre sehr genau.Wie unser Sportdirektor Ernst Baumeister im Interview mit dem TV-Sender Sky richtig sagte, sehen wir den von Herrn Sand angekündigten rechtlichen Schritten mit Gelassenheit entgegen. Wenn geschlossene Verträge mit Optionen nicht mehr wie bisher umgesetzt werden können, hat die gesamte Liga ein grundsätzliches Problem.

Ein absolutes Unding ist es aus unserer Sicht, dass Herr Sand öffentlich ankündigt, dass der Spieler Christoph Monschein nicht zum Trainingsauftakt der Admira erscheinen wird. Insbesondere sollte man nicht vor Einleitung eines allfälligen juristischen Verfahrens und dessen rechtskräftigen Abschluss selbst Fakten schaffen, die bestehende Arbeitsverträge ignorieren.

Wir freuen uns über die positive sportliche Entwicklung, die Christoph Monschein in der vergangenen Saison bei der Admira gemacht hat. Er hat weiterhin die volle Unterstützung des Vereins, des Trainerteams und der Mannschaft, den erfolgreichen Weg gemeinsam mit uns fortzusetzen. Wir schätzen Christoph Monschein sehr und halten uns als Verein weiterhin an alle getroffenen Abmachungen, wie es sich unter seriösen Geschäftspartnern gehört.

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