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Fussball

Admira-Raketen in Deutschland begehrt?

Von APA
Christoph Monschein, Christoph Knasmüllner

Bei der Admira blickt man der nächsten Zukunft gelassen entgegen. Das Ziel Platz fünf ist in greifbarer Reichweite, die finanziellen Sorgen ist man seit dem verstärkten Engagement von Hauptsponsor Flyeralarm vorerst los. Und auch im Hinblick auf die kommende Saison gibt Sportdirektor Ernst Baumeister Entwarnung: "Eigentlich steht alles", meinte der ehemalige ÖFB-Teamkicker. Gerüchte gibt es um die Zukunft von Christoph Monschein und Christoph Knasmüllner.

Baumeister darf durchaus entspannt sein. Der Kader für die kommende Saison wird im Großen und Ganzen dem aktuellen entsprechen. Für Details sei es derzeit noch zu früh, betonte der 60-Jährige: "Das werden wir alles in den nächsten Wochen sehen." Klar ist bisher nur: Die Verträge von Linksverteidiger Patrick Wessely, der weg wollte, und Stürmer Toni Vastic werden nicht verlängert. Beide gehörten weder im Herbst noch im Frühjahr zum Stamm der Truppe.

Monschein-Nachfrage "im Winter krass"

Klar ist auch, dass das Gros der Mannschaft Verträge über die laufende Saison hinaus hat. Lediglich mit Lukas Grozurek, Eldis Bajrami und Philipp Posch sind die Verhältnisse noch zu klären. Und es bleibt natürlich die große Frage nach einem eventuellen Abgang von Goalgetter Lukas Monschein. Baumeister berichtete diesbezüglich von einem Stillstand. "Im Winter war die Nachfrage krass. Aber die letzten vier bis fünf Wochen war Funkstille, da kann man überhaupt nichts voraussagen", betonte er. Nicht zuletzt der deutsche Zweitligist Würzburg, seit 2012 von Flyeralarm gesponsert und quasi Partnerclub der Admira, gilt als mögliche neue sportliche Heimat Monscheins.

Im Herbst noch siebenfacher Ligaschütze, traf Monschein im Frühjahr bisher nur zweimal. Doch der 25-jährige Spätstarter, der erst Anfang 2016 aus der Regionalliga in die Südstadt kam und einen Vertrag bis 2019 unterzeichnete, bleibt eine hochinteressante Aktie. Im Winter gab es von der Admira noch kein Grünes Licht für den Leistungsträger, nun würde man beim richtigen Angebot nicht 'nein' sagen. "Sicher hätten wir ihn noch gerne hier, aber man muss auch sein Alter bedenken, er ist nicht mehr der Jüngste. Da muss man Verständnis zeigen", meinte Baumeister. Für Mittelfeld-Stammkraft Christoph Knasmüllner habe es entgegen manchen Gerüchten jedenfalls noch keine offizielle Anfrage gegeben.

Mit Buric "ein bisschen einfacher"

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Seine Arbeit sei nach dem Trainerwechsel von Oliver Lederer zu Damir Buric ("vielleicht ist es jetzt ein bisschen einfacher"), vor allem aber aufgrund der stabilisierten finanziellen Lage jedenfalls ein bisschen einfacher: "Wir werden keine Riesensprünge vollführen, aber es ist schon leichter, mit Spielern zu reden, weil sie wissen, dass der Verein auf dem Weg der Gesundung ist", bestätigte Baumeister, der gemeinsam mit Neo-Manager und Ex-Würzburg-Kicker Amir Shapourzadeh auf die Suche nach Verstärkungen geht. Ausschau halte man vor allem auf der linken Seite und auf der Sechserposition.

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