Fussball

Offiziell: Adrian Grbic wechselt von Clermont Foot zu Lorient FC

Von SPOX Österreich
Adrian Grbic.
© GEPA

Adrian Grbic hat nach langen Verhandlungen einen neuen Verein gefunden. Der ÖFB-Legionär wechselt vom Zweitligisten Clermont Foot in die Ligue 1 zu FC Lorient. Der Stürmer unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2025. Nach 17 Saisontoren für den Zweitligisten Clermont ist Grbic seinem neuen Club auch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie die Ablösesumme von zehn Millionen Euro wert.

"Ich bin stolz, Spieler des FCL zu sein. Ich wollte in Frankreich bleiben", sagte Grbic in einer Aussendung. "Ich werde Teil eines soliden Projekts und ich kann es kaum erwarten, dass wir loslegen."

Christophe Pelissier, Trainer des FC Lorient: "Adrian kommt von einer sehr guten Saison mit Clermont. Seine Leistungen blieben uns nicht verborgen. Er hat vor dem Tor große Klasse und ist ein moderner Stürmer mit großartiger Technik. Ich bin mir sicher, dass Adrian gut in unser Spielsystem passt."

Grbic ist erst der zehnte Österreicher, für den eine achtstellige Summe bezahlt wurde. Clermont, wo Grbic noch einen Vertrag bis 2022 besessen hat, und Lorient vermelden jeweils ihren Rekordtransfer. Mehr als fünf Millionen Euro hat Lorient für einen Neuzugang zuvor noch nie bezahlt. Allerdings spielte der Club in den vergangenen drei Jahren zweitklassig.

Adrian Grbic: Zweikampf um Sturmspitze

Die Ligue 1 ist die einzige der fünf großen Ligen Europas, die wegen der Coronavirus-Pandemie die Meisterschaft abgebrochen hat. Nach derzeitigem Stand soll der Ball ab 23. August wieder rollen. Mit dem früheren Sturm-Verteidiger Dario Maresic (Stade Reims) und Flavius Daniliuc (Nizza) sind zwei weitere junge Österreicher bei Ligue-1-Clubs unter Vertrag. Im bevorzugten 4-2-3-1-System Lorients dürfte sich Grbic mit Pierre-Yves Hamel (9 Tore) um die Rolle des Stoßstürmers matchen.

Grbic wechselte 2012 von der Rapid-Jugend nach Stuttgart und ging später für den Floridsdorfer AC und SCR Altach auf Torejagd. In seiner Debüt-Saison in Frankreich wusste der ehemalige U21-EM-Teilnehmer auf Anhieb zu gefallen.

Auf eine Einberufung ins A-Team wartet er noch, Teamchef Franco Foda ließ den 1,88 m großen Angreifer allerdings öfters beobachten und führte mit ihm im März - kurz vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Europa - ein Telefonat. "Ich hatte ein gutes Gefühl, bei den März-Länderspielen dabei zu sein", sagte Grbic damals zur APA - Austria Presse Agentur. Die Verschiebung der EURO um ein Jahr könnte sich für ihn nun als Vorteil erweisen.

Adrian Grbic: Leistungsdaten 2019/20 bei Clermont Foot

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