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Fussball

Ralf Rangnick nach Remis gegen Frankreich: "Gibt nichts zu gratulieren"

Von SPOX Österreich
Ralf Rangnick

Österreich führte gegen Weltmeister Frankreich lange Zeit mit 1:0 bis Superstar Kylian Mbappe in der 83. Minute die Gäste nochmals rettete. Im Anschluss war Neo-Teamchef Ralf Rangnick nicht zufrieden.

Während ORF-Moderator Rainer Pariasek bereits zur Gratulation ansetzen wollte, grätschte Rangnick bereits ins Wort: "Ich glaube nicht, dass es etwas zu gratulieren gibt. Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit diesem Ergebnis, weil wenn du bis zur 83. Minute 1:0 führst und wir bis dahin aus dem Spiel nicht allzu viel zugelassen haben, und du bei einem Freistoß so ein Tor (1:1-Ausgleich, Anm.) weggibst, dann gibt es bei mir im Moment gerade nichts, was sich anfühlt, um zu gratulieren. Ich bin mit dem Spiel insgesamt zufrieden, aber mit dem Ergebnis überhaupt nicht."

Und weiter: "Wir haben eine hervorragende erste Halbzeit gespielt. Wir haben bis zu den Gegentoren gut verteidigt. Ich habe wenig klare Möglichkeiten bis zum Tor gesehen, danach hatten sie noch zwei dicke Chancen, aber auch wir noch den Matchball mit Gregerl (Gregoritsch, Anm.).

Insbesondere mit dem Gegentreffer haderte Rangnick: "Wir haben super verteidigt, aber am Ende zählt das Ergebnis und wenn du 1:0 führst und hast einen Freistoß in der gegnerischen Hälfte, dann kannst du nicht acht Sekunden später ein Kontertor kriegen. Ähnlich wie gegen Dänemark, da war es ein Freistoß für den Gegner - diesmal war es ein eigener Freistoß - das hat uns in Summe vier Punkte gekostet."

Lloris: "Hat gesehen, dass Österreich eine neue DNA hat"

Auch Kapitän David Alaba war unglücklich: "Wenn man die zweite Halbzeit anschaut, ist es irgendwo gerecht. Aber trotzdem ist die Enttäuschung größer. Wir müssen abgebrühter Fußball spielen, mehr den Kopf einschalten. Wir müssen beim Freistoß ruhiger bleiben." Der Innenverteidiger musste in der 63. Minute angeschlagen raus, denn der Oberschenkelmuskel machte zu. Eine Sicherheitsmaßnahme, wie er selbst betonte.

Torschütze Andreas Weimann zog hingegen ein durchaus positives Fazit: "Wir sind ein bisschen enttäuscht, weil bis kurz vor dem Ende geführt haben. Aber ich glaub wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht und können zufrieden sein."

Auf der Gegenseite resümierte Kapitän Hugo Lloris: "Man hat gesehen, dass Österreich mit dem neuen Trainer eine neue DNA hat und sehr hoch presst. Wenn man das Spiel betrachtet, dann waren es zwei verschiedene Hälften. Erste Hälfte war Österreich noch voller Energie und bereit hoch zu pressen, wodurch wir oft nach hinten spielten. In der zweiten Halbzeit kontrollierten wir das Spiel besser und hatten viele Chancen, aber konnten leider nicht das zweite Tor machen."

Österreich 1:1 Frankreich

Tore: Weimann (37.) bzw. Mbappe (83.)

Nations League: Die Tabelle in Liga A Gruppe 1

#Verein +/-Pkt.
1Dänemark316
2Österreich324
3Kroatien3-24
4Frankreich3-12
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