Fussball

Frauen-Fußball – die unscheinbare Schwester des Männer-Fußballs?

Von SPOX Österreich
© getty

Seit dem 7. Juni findet in Frankreich die Frauen-Fußball-WM statt. Die deutschen Damen spielen dabei äußerst erfolgreich. Zwei Weltmeister-Titel haben sie bereits auf ihrem Konto. Der dritte Titel scheint möglich, schließlich hat die DFB-Auswahl eindrucksvoll das Viertelfinale geschafft. Somit stehen die Frauen in ihrer achten WM-Endrunde auch zum achten Mal im Viertelfinale.

Frauen-Fußball-WM als Randerscheinung?

Obwohl die Damen derzeit deutlich erfolgreicher spielen als die Herren, scheint der Funke nicht auf das Publikum überzuspringen. Liegt es daran, dass die WM im Fernsehen nicht wirklich präsent ist? Außer einer kurzen Information in den Nachrichten kriegt der Berufstätige von der Frauen-Fußball-WM nicht viel mit. Das liegt zum Teil auch an den Anstoßzeiten, die mit 15.00 Uhr am Nachmittag und 18.00 Uhr am frühen Abend suboptimal sind. So haben auch nur 5,5 Mio. Zuschauer die Vorrundenspiele der deutschen Frauen-Mannschaft verfolgt. Verglichen mit den Einschaltquoten beim Männer-Fußball ist das geradezu lächerlich. Das klägliche Vorrunden-Aus der DFB-Elf in Russland sahen über 26 Mio. Zuschauer.

Wetten auf die Frauen-Fußball-Mannschaft

Wer schon mal mit Sportwetten geliebäugelt, aber sich noch nicht getraut hat, jetzt wäre ein günstiger Zeitpunkt. Die deutsche DFB-Elf hat sich bisher problemlos durch die Vorrunde gespielt. Zugegeben, die dicken Brocken kommen noch im Viertel- und hoffentlich auch im Halbfinale. Dennoch scheint ein erfolgreicher Abschluss der Fußball-WM für das deutsche Frauen-Team in greifbarer Nähe. Damit der Zuschauer am Erfolg teilhaben kann, wettet er am besten online auf die Mannschaft. Um das Risiko gering zu halten, hilft ein Vergleich der derzeit angebotenen Boni. Das geht am einfachsten über https://www.sportwettenbonus.de. Wer seine erste Wette platzieren möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Wettboni. Vom klassischen Einzahlungsbonus über Gratiswetten oder Wettgutscheine bis zu einem Bonus ohne Einzahlung.

Was unterscheidet Frauen-Fußball vom Männer-Fußball

Laut Experten spielen die Frauen langsamer als die Herren der Schöpfung. Das liegt in erster Linie daran, dass Männer einfach mehr Muskelmasse haben. Dadurch sind sie etwa 20 Prozent explosiver als Frauen und bringen so mehr Tempo auf den Rasen. Mit der Ausdauer hingegen hat das nichts zu tun. Da sind Frauen den Männern ebenbürtig. Sie laufen in ihren 90 Minuten praktisch genauso weit wie Männer. Dass die Frauen technisch noch nicht auf Männer-Niveau spielen, liegt daran, dass es Frauen-Fußball erst seit 1996 gibt. Was den Frauen-Fußball immens vom Männer-Fußball unterscheidet, ist die Begeisterung der Fans. Die Stimmung im Stadion reicht bei weitem nicht an die Top-Spiele der Männer heran.

Gleichbehandlungsgrundsatz auch im Fußball?

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist im Gleichbehandlungsgrundsatz festgelegt. Wie sieht es damit im Fußball aus? Bekommen Frauen für einen WM-Titel genauso viel wie Männer? Die Realität spricht da eine andere Sprache. Sollte die deutsche DFB-Elf den WM-Titel in Frankreich holen, bekommen die Spielerinnen 75.000 Euro. Hätte die männliche DFB-Elf in Russland den Titel geholt, wären die Spieler um 350.000 Euro reicher gewesen. Der DFB rechtfertigt dies damit, dass mit den Frauen nicht die gleichen Erlöse erzielt werden können wie mit den Herren. Gelingt es, Fans und TV-Sender für Frauen-Fußball zu begeistern, wird sich das ändern. Die Damen scheinen das gelassen und ohne Neid zu sehen. Bleibt ja noch die Hoffnung, dass das Zuschauerinteresse wächst und damit die Einnahmen des DFB.

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