Fussball

WAC-Stürmer Shon Weissman bei SPOX: "Ja, Rapid und Austria wollten mich"

Von Andreas Födinger
Shon Weissman: Der Goalgetter vom Dienst

Shon Weissman und der WAC sind definitiv ready für die große Bühne der Europa League. Um 21:00 Uhr (LIVE auf DAZN) treffen die Struber-Boys auf den übermächtig wirkenden Gegner aus der deutschen Bundesliga, auf Borussia Mönchengladbach.

Angst hat der 23-jährige Stürmer vor Marco Rose und seiner Truppe aber überhaupt keine, wie er SPOX verrät: "Wir wollen etwas mitnehmen. Ich glaube, wir haben wirklich ein gutes Team, das auch gegen Gladbach bestehen kann."

Vielmehr blickt der Stürmer sogar äußerst positiv auf das Auswärtsspiel im Borussia-Park: "Das Trainerteam bereitet uns so darauf vor, als sei es ein ganz normales Spiel. Wir werden versuchen, es zu genießen. Wir sind aber natürlich dort, um zu gewinnen."

Shon Weissman: Seine Leistungsdaten

VereinSpieleToreAssists
WAC (AUT)8102
Maccabi Haifa (ISR)3894
Kiryat Shmona (ISR)2931
Maccabi Netanya (ISR)2212-
Hapoel Akko (ISR)18--

Gewinnen ist für Weissman in den letzten Wochen beim WAC fast zur Gewohnheit geworden. Die Kärntner konsolidierten sich nach dem letztjährigen Höhenflug weiter, mitverantwortlich dafür: Weissman, der nach sieben Bundesliga-Spielen bereits acht Tore erzielen konnte: "Für mich ist das natürlich schön, aber das ist nur der Start. Der Teamspirit hier ist wirklich sehr gut, ich fühle mich wahnsinnig wohl. Jeder gibt alles für den Erfolg des Vereins."

Shon Weissman: "Ich glaube, der WAC ist der beste Verein für mich"

Doch es hätte auch ganz anders kommen können. Weissman hatte im Sommer Angebote von Rapid und der Austria: "Ja, mein Manager sagte mir, dass sie (Rapid und Austria, Anm.) mich auch wollten." Warum er sich für den WAC entschied? "Ich hatte das Gefühl, dass sich der gesamte Verein sehr um mich bemüht. Das war ein wichtiger Grund, warum ich mich für den WAC entschieden habe. Ich glaube, dass der WAC der beste Verein für mich ist."

Wutrede Andreas Herzogs? "Geweint haben wir aber nicht"

Weissman, der von Maccabi Haifa nach Österreich übersiedelte, durfte zudem vor zwei Wochen seinen ersten Teamauftritt im Jersey Israels feiern. Sein Trainer? Andreas Herzog, dessen Auszucker nach der 2:3-Niederlage gegen Slowenien schon jetzt Kultstatus genießt.

Weissman entgegnete Herzogs Wutrede nach dem Spiel mit Verständnis: "Wir haben es am Schluss selbst verbockt, ich glaube, es ist total nachvollziehbar, dass er ein bisschen aufgeregter war." Israelischen Medienberichten, wonach Herzog die Spieler in der Kabine gar zum Weinen brachte und das Inventar kurz und klein holzte, widerspricht er aber: "Wir haben nicht geweint, so arg hat er dann doch nicht geschrien. Es ist auch kein Mobiliar zerstört worden."

Die Europa-League-Gruppe des WAC (J)

Aus TopfVereinNation
1AS RomaItalien
2Borussia MönchengladbachDeutschland
3Istanbul BaşakşehirTürkei
4WAC

Österreich

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