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Fussball

Red Bull Salzburg holt Unentschieden gegen Bayern: Die Reaktionen zum Spiel

Von SPOX Österreich
Junior Adamu

Red Bull Salzburg musste im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League in Minute 90 den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Dennoch verkauften sich die Bullen teuer. Was die Protagonisten zum Hochgeschwindigkeitsspiel sagen.

Viel besser hätte der erste Durchgang für Red Bull Salzburg nicht laufen können - die Bullen lieferten dem deutschen Serienmeister einen offenen Schlagabtausch ab Minute eins und sorgten für eine hitzige und hektische Atmosphäre.

Damit konnten die Bayern, noch sichtlich verunsichert vom Untergang in Bochum, nicht gut leben. Und so erzielte Junior Adamu, eingewechselt für den verletzten Noah Okafor, mit einem feinen Schlenzer das 1:0 für die Salzburger (21.). Nicht die einzige große Torchance für den mutigen Underdog.

Die Gäste verloren in Folge reihenweise die direkten Duelle gegen die blitzschnellen Salzburger Offensiv-Akteure. Die Münchner hatten andererseits vorne aber auch Gelegenheiten durch Serge Gnabry, Kingsley Coman oder Leroy Sane den Rückstand wettzumachen. Die erste Halbzeit gestaltete sich rassig, die Führung war für die Mannschaft von Trainer Matthias Jaissle durchaus verdient.

Den zweiten Durchgang startet Bayern souveräner und mit mehr Kontrolle, ohne sofort konkret gefährlich zu werden. Nach einer Stunde konnten die Münchner noch keine große Torchance verzeichnen.

Junior Adamu: "Es ist noch nicht vorbei"

Das änderte sich in Folge zunehmend mit zahlreichen Strafraumszenen für die Deutschen - Salzburg-Keeper Philipp Köhn präsentierte sich aber herausragend. Und die vielleicht größte Chance auf das 2:0 vergab erneut Adamu - Benjamin Pavard klärte den Abstauber nach Karim Adeyemis Chance in letzter Not auf der Linie (80.).

Bis zum Bayern-Ausgleich sollte es bis Minute 90 dauern - nicht unverdient, aber dramatisch für tapfere Salzburger. Und das ging zu einfach: Die Halbfeldflanke von der rechten Seite an die Strafraumkante verlängerte Thomas Müller per Kopf. Und so konnte der Ball durchrutschen zu Kingsley Coman, der am langen Pfosten mit dem ersten Kontakt und der Innenseite ins kurze Eck einschob. Keine Chance für Köhn und der Schlusspunkt einer Tempo-Partie.

"Es ist ein unglaubliches Gefühl, gegen die Bayern ein Tor zu schießen. Das 1:1 am Ende war unglücklich. Es ist noch nicht vorbei", erklärte Adamu nach Schluspfiff bei ServusTV. Sturm-Partner Adeyemi zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, denn immerhin wolle man "das Rückspiel gewinnen". "Wir brauchen uns nicht verstecken, haben die Klasse, um gegen die Bayern zu bestehen. Das wollen wir in München auch zeigen", so Adeyemi.

Sein Trainer Jaissle versuchte das Spiel nüchtern einzuordnen: "Ich bin stolz und zufrieden, wie die Jungs gerackert und den Bayern Paroli geboten haben. Ein Stück weit ärgert es mich aber, dass wir so spät den Ausgleich bekommen haben. Trotzdem gibt es ein Lob für unsere Truppe. Es war ein richtiger Fight."

Thomas Müller: "Salzburg hat es gut gemacht"

Nach Schlusspfiff zollte DFB-Star Müller dem Gegner bei DAZN Respekt: "Wir haben gemischte Gefühle. Wir haben uns mehr gewünscht, aber dass es nicht so kam, lag auch an Salzburg. Sie haben es gut gemacht. Wir sind in den Details zu ungenau gewesen. Wir haben in der zweiten Halbzeit eine Reaktion gezeigt, waren drückend überlegen. Es war ein guter Schritt, aber es war nicht das Wunschsspiel und nicht das Wunschergebnis."

In eine ähnliche Kerbe schlug Joshua Kimmich. "Es ist schwierig einzuordnen. Wir hatten uns deutlich mehr vorgenommen." Das Ergebnis ging für ihn in Ordnung: "In der ersten Halbzeit war es zu wenig. Vor allem in der Restverteidigung. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel kontrolliert und waren drückend. Und trotzdem hatten wir nicht die großen Chancen. Aufgrund der Tatsache, dass es auch 0:2 hätte stehen können, ist das 1:1 okay."

Das Rückspiel steigt am Dienstag dem 8. März um 21:00 in der Allianz Arena.

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