Fussball

LASK nach dem CL-Aus: "Die Rote Karte war der Knackpunkt"

Von SPOX Österreich
Reinhold Ranftl beim LASK

Der Traum ist ausgeträumt, der LASK schaffte die Sensation nicht und zieht in der CL-Quali gegen den FC Brügge den Kürzeren.

Zwar herrschte bei den Linzern direkt nach dem Spiel Enttäuschung, dennoch freute man sich auf die Europa League und zeigte sich zufrieden mit der gezeigten Leistung beim Rückspiel gegen den FC Brügge (1:2). Torhüter Alexander Schlager, der seine Topform der letzten Wochen bestätigte, blies Trübsal, blickte aber auch mit Stolz auf das Erreichte zurück: "Es ist einfach schade. Wir haben so gut gearbeitet. Unser Auftreten macht mich trotzdem stolz, ich ziehe den Hut vor den Spielern."

LASK-Kicker Reinhold Ranftl: "Sind auch auf Europa League stolz"

Vor allem die Kampfbereitschaft und die Aggressivität in Hälfte Zwei machte dem LASK Mut. Und der Moment, als Joao Klauss den Elfmeter zum 1:1 versenkte und damit nochmal Spannung in das Match reinbrachte, wie Reinhold Ranftl bemerkte: "Nach dem schnellen Ausgleich haben wir gespürt, dass alles möglich ist. Wir haben eine zweite Luft bekommen." Die zweite Luft, die jedoch abrupt abgeschnürt wurde. Kapitän Gernot Trauner sah kurz darauf die Gelb-Rote Karte, musste frühzeitig unter die Dusche.

Der Knackpunkt, wie Ranftl bestätigt: "Die Rote war dann der Knackpunkt." Coach Valerien Ismael stieß ins gleiche Horn: "Die Gelb-Rote Karte hat uns den Boden unter den Füßen weggezogen. Es war zu befürchten, das wir dann einmal einen Konter bekommen." Zu viel Zeit für Enttäuschung ist jedoch nicht, bereits am morgigen Freitag findet die Auslosung für die Europa League statt. Für den LASK mehr als nur ein Trostpflaster. Ranftl: "Wir dürfen der Champions League nicht nachweinen, sondern müssen in der Europa League Gas geben und schauen, was rauskommt. Die hat uns ja auch keiner zugetraut und darauf sind wir schon auch stolz."

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