Fussball

Sebastian Prödl über Abstiegskampf von Werder Bremen: "Brauchen ein Wunder"

Von APA
Sebastian Prödl kam 2008 von Sturm Graz zu Werder Bremen

Werders langjähriger Verteidiger Sebastian Prödl sieht die Chancen der stark abstiegsbedrohten Bremer auf den Klassenverbleib in der Bundesliga als sehr gering an.

"Ich bin ein positiv denkender Mensch, ich bin Optimist. Ich hoffe es noch, aber wenn man realistisch an die Sache herangeht, braucht man schon ein Wunder", sagte der Steirer in der "NDR 2 Bundesligashow" (Donnerstag).

Die Bremer liegen in der Tabelle auf dem vorletzten Platz und haben bei einem Spiel weniger als die Konkurrenz fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Am Samstag gastiert man in Freiburg.

Sebastian Prödl über Bundesliga: "Extremen Wettbewerbsvorteil"

Den Neustart der Bundesliga hat Prödl, der von 2008 bis 2015 für Werder aktiv war und mittlerweile für Udinese Calcio in Italien spielt, mit Interesse verfolgt. "Ich bin froh, dass Deutschland diesen Schritt gewagt hat", sagte der Österreicher.

Bezogen auf internationale Wettbewerbe meinte er aber auch, die deutsche Bundesliga habe "einen extremen Wettbewerbsvorteil", wenn Länder wie "Italien, England und Frankreich da komplett hinterherhinken". Prödl sagte: "Das treibt einen Riesenkeil in die Fußballwelt."

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