Fussball

Christoph Baumgartner über ÖFB-Kicker: "Will mich mit diesen Top-Spielern messen"

Von SPOX Österreich
Christoph Baumgartner

Christoph Baumgartner ist zwar in Österreich noch ein etwas unbeschriebenes Blatt, zählt aber dennoch zu den größten Talenten des Landes. Im Interview mit laola1 spricht der Kicker über seine Chancen zur EURO und die Hopp-Kontroverse.

Das Mittelfeld der TSG Hoffenheim ist fest in österreichischer Hand. Neben Strippenzieher Florian Grillitsch hat sich auch Youngster Christoph Baumgartner in die Stammelf reingespielt und darf auf der Zehn für offensive Akzente sorgen.

Angesichts des Höhenfluges bei Hoffenheim steht der 20-Jährige auch unter Beobachtung von Teamchef Franco Foda. Ob er es in den EM-Kader schafft, ist noch ungewiss. Doch er würde auch nicht Nein sagen, sollte ein Anruf kommen:

"Ob es realistischer geworden ist, sollen andere beurteilen. Aber es stimmt, dass es ein großes Ziel von mir ist. Ich war beim A-Team schon einige Male auf Abruf, also ist es ja mehr oder weniger logisch, dass der nächste Schritt für mich sein muss, irgendwann dabei zu sein. Wichtig ist, dass meine Leistung im Verein Woche für Woche stimmt. Dann wird es früher oder später so sein. Aber ob es schon für die EM reicht, werden wir sehen."

Der Respekt vor den vermeintlichen Teamkollegen ist dabei sehr groß: "Ich weiß, dass Österreich viele Spieler mit sehr hoher Qualität hat, gerade auch im Mittelfeld. Aber genau mit diesen Top-Spielern will ich mich zukünftig messen."

Christoph Baumgartner verteidigt Hopp

Angesprochen auf die Hopp-Kontroverse, die er als Spieler selbst miterlebt hatte, kann er nur sein Unverständnis gegenüber den Fans ausdrücken. "Für uns lief das Spiel zunächst sportlich schlecht, wir haben es relativ schnell verloren. Was dann passiert ist, war für uns Spieler noch schwieriger zu akzeptieren."

Denn "er ist für die Region und die Menschen hier jedoch zweifelsohne extrem wichtig, er fördert zum Beispiel die Krebsforschung und viele weitere gemeinnützige Projekte. Für uns Spieler und den gesamten Verein ist es dementsprechend erschreckend, so etwas auf den Rängen zu sehen."

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