Darum lehnte er einen England-Wechsel ab

Von SPOX Österreich
Grillitsch wechselt im Sommer nach Hoffenheim
© GEPA

Werder Bremens Florian Grillitsch äußert sich im österreichischen Fernsehen zu seinem bevorstehenden Transfer nach Hoffenheim und erklärt, warum er nicht in die Premier League wechseln wollte.

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Mit Werder mischt Florian Grillitsch gerade die Bundesliga auf. Seit acht Spielen sind die Bremer ungeschlagen. Der 21-jährige Mittelfeldspieler führt dies bei einem Auftritt im ORF auf ein einfaches Erfolgsrezept zurück: "Es hat sich gar nicht so viel geändert. Wir treffen in den entscheidenden Situationen die richtigen Entscheidungen. Hinten sind wir stabiler geworden, vorne effizienter."

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Allzu lange wird Grillitsch jedoch nicht mehr das Werder-Trikot tragen. Nach Saisonende wechselt der Niederösterreicher ablösefrei zur TSG Hoffenheim. Beim Tabellendritten erhielt der langjährige Jugendnationalspieler, der zuletzt gegen Finnland sein Debüt im ÖFB-Team absolvierte, einen Vertrag bis 2021.

Bis zum Karriereende in Deutschland?

"Es hat mehrere Interessenten gegeben, im Endeffekt war entscheidend, wo ich den nächsten Schritt machen kann. Ich habe mich frühzeitig für Hoffenheim entschieden, damit Planungssicherheit da ist", äußert sich Grillitsch zu seinem bevorstehenden Transfer. Auch der derzeit umjubelte Chefcoach Julian Nagelsmann habe zur Entscheidung für die TSG beigetragen. "Er ist ein junger, dynamischer Trainer", sagt der 21-Jährige.

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Auch Vereine aus der Premier League sollen sich um Grillitsch bemüht haben. "England könnte vielleicht ein Fernziel werden, aber in meiner momentanen Situation wäre es der falsche Schritt gewesen. Ich möchte mich einmal in Deutschland weiterentwickeln", erklärt der Mittelfeld-Taktgeber, der 2013 aus der Akademie des SKN St. Pölten nach Bremen wechselte. Gleichzeitig outet er sich als großer Fan des deutschen Fußballs: "Die Bundesliga ist mit die beste Liga der Welt. Ich wäre mir auch nicht zu schade, bis zu meinem Karriereende dort zu spielen."

Der Steckbrief von Florian Grillitsch

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