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Eishockey

Nach Corona-Fällen: ICE Hockey League stoppt Wochenend-Spiele

Von APA
Die Vienna Capitals im Duell mit EC Red Bull Salzburg.

Mehrere Corona-Fälle in verschiedenen Teams wirbeln den Spielplan der ICE Hockey League weiter durcheinander. Wie die Liga am Donnerstag bekannt gab, werden die Spiele von Freitag bis Sonntag in Abstimmung mit dem internen Ärzteteam neu angesetzt. Unmittelbar davor hatten neben dem KAC auch die Vienna Capitals mehrere Covid-19-Erkrankungen im Kader vermeldet. Beim HCB Südtirol ist laut eigenen Angaben "ein Großteil der Mannschaft" mit Covid-19 infiziert.

Nach einer Vielzahl an mit dem Coronavirus infizierten Spielern in der ICE Hockey League hat die Eishockey-Liga die Reißleine gezogen. Für Freitag bis Sonntag anvisierte Spiele mussten verschoben werden. In den drei angesetzten Partien sind nur die Black Wings aus Linz, Red Bull Salzburg und die Bratislava Capitals im Einsatz.

Wie die Liga in einer Stellungnahme festhielt, werden durch die Corona-Pandemie erfolgte kurzfristige Änderungen auch künftig nicht zu verhindern sein.

"Die Gesundheit aller Beteiligten hat für uns oberste Priorität. Deshalb mussten wir in Absprache mit den zuständigen Behörden, unserem Ärzteteam und den Vereinen für das bevorstehende Wochenende diese Schritte setzen. Wir blicken verantwortungsbewusst auf die kommenden Tage und Wochen und werden im Sinne der Gesundheit aller die entsprechenden Maßnahmen treffen, um rasch in einen geordneten Spielbetrieb zurückkehren zu können", sagte ICE-Geschäftsführer Christian Feichtinger.

Vonseiten des KAC wurde verlautbart, dass man am Wochenende kein Spiel bestreiten könne. Das Auswärtsspiel in Bratislava wie auch die Heimpartie gegen Bozen würden auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Liga habe den Wochenend-Spielplan "aufgrund der bei der Mehrheit der Teams der ICE Hockey League sprunghaft angestiegenen Anzahl an positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getesteten Akteuren" stark gekürzt, schrieb der KAC in einer Aussendung.

Vienna Capitals: "Haben uns auf Szenario vorbereitet"

Der HCB Südtirol gab bekannt, dass "ein Großteil der Mannschaft und des engeren Betreuerstabs" mit Covid-19 infiziert ist. Einige der Betroffenen würden auch Symptome einer Erkrankung zeigen. Alle Erkrankten würden laufend vom ärztlichen Team des HCB überwacht werden. Der Verein wies darauf hin, dass keiner jener Spieler, die in der "ersten Welle" Ende September positiv getestet wurden, wieder rückfällig ist.

Aus Wien meldeten die Capitals, dass mehrere Mitglieder der Mannschaft bzw. des Betreuerstabs positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die betroffenen Personen wurden gemäß des Präventionskonzepts vom Rest des Teams separiert und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Wie die Wiener anmerkten, wurden die Spiele gegen den VSV und die Graz99ers aufgrund Corona-Infektionen "in allen beteiligten Teams" verschoben.

"Wir haben schon vor Saisonbeginn gewusst, dass in den kommenden Monaten aufgrund von Covid-19 kurzfristige Absagen, Verschiebungen oder Neuansetzungen im Spielplan erfolgen können. Wir haben uns auf so ein Szenario vorbereitet", erklärte vonseiten der Capitals deren General Manager Franz Kalla. Das Wichtigste sei die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten.

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