04.01.2013 um 20:31 Uhr
Geschrieben von Affaff
WWW - Was wäre wenn?
...Pep Guardiola ab Sommer 2013 unser Trainer wäre?
Die entscheidendste Personalie im Sommer 2013 wird der Trainer sein.
Mach Heynckes noch 1 Jahr länger?
Kommt ein ambitionierter Trainer mit Bundesliga-Erfahrung, wie Tuchel?
Oder kommt etwa Pep Guardiola?
Wenn sich die FC Bayern Fangemeinde einen aussuchen könnte würde die Wahl aller Voraussicht nach auf den "12-Titel-in 4-Jahren-Mann" Pep Guardiola fallen.
Realistisch?
Die Schlagzeile klingt wie aus einem Traum: "Pep Guardiola übernimmt das Traineramt beim FC Bayern München", doch kann aus dem Traum auch Realität werden?
Unser Vereinspräsident vertritt seit jeher die Meinung, dass ein Training bei uns immer auf deutsch stattfinden muss. Diese Grundbedingung scheint das Thema bereits im Vorfeld in die Traumwelt zu verbannen, doch nicht so schnell.
Erinnern wir uns an die Zeit unter Jürgen Klinsmann stellen wir fest, dass es unseren Spielern nicht fremd ist die Trainingsanweisungen sowohl in englischer Sprache, als auch von einem Dolmetscher übersetzt zuhören.
Darüber hinaus gibt es Quellen, die in zweierlei Hinsicht Mut machen.
Am 19.12.2012 berichtete die TZ-Online mit Verweis auf die Sportbild, dass Guardiola sich über 2 Berater sowohl bei Uli Höneß ein Interesse am FCB-Traineramt bekundet hat, als auch bei einem Gespräch mit unserem damaligen Sportdirektor Christian Nerlinger die Bereitschaft erklärte deutsch zu lernen.
Gibt es Konkurrenz?
Laut verschiedensten englischen Boulevard-Blättern war Pep bei Manchester United, Manchester City und dem FC Chelsea im Gespräch. Eine spanische Boulevard-Zeitung verkündete kürzlich, dass Guardiola sich bereits für England entschieden hat.
Nach dem Statement von Sir Alex Ferguson noch 2 weitere Jahre im Traineramt zu bleiben, kann man ManU bereits ausschließen.
Manchester City scheint international noch Ladehemmungen zu haben. Wie lange Mancini noch sattelfest ist wissen nur die Scheichs.
Chelsea hat mit Rafael Benitez offensichtlich nur eine Übergangslösung für die Trainerposition, wird sich bis zum Sommer sicherlich Gedanken machen müssen.
Die wagen Gerüchte um ein Engagement beim AC Mailand scheint nur ein nebensächliche Rolle einzunehmen.
Welche Veränderungen würde Guardiola mit sich bringen?
Als Trainer hat er nur einen Verein kennen gelernt - den FC Barcelona - und damit einen Verein, der für eine Spielphilosophie steht, die von klein auf bis in den Profikader praktiziert wird.
Es ist gut vorstellbar, dass sich zumindest unsere Amateurabteilung so manche spielerische Neuerung diktieren lassen muss, was aus einer modernen Sichtweise förderlich ist.
Es ist davon auszugehen, dass er spielerisch ähnliche Schwerpunkte setzt, wie beim FC Barcelona, wobei gleichzeitig klar ist, dass wir keine Kopie werden.
Das Spielsystem
Guckt man in Pep Guardiola`s Trainerprofil bei Transfermarkt.de findet man unter "Bevorzugtest Spielsystem" das 4-3-3 offensiv. Wenn man die 4 Jahre als Trainer des Profikaders begutachtet kann man dem durchaus recht geben.
Interessanter Weise spielen wir diese Saison bedingt durch die Positionierung von Kroos im ZOM ein 4-3-3. Um dieses offensiver zu gestalten wäre es denkbar, dass Alaba und/oder Lahm eine gegnerabhängige Neuausrichtung ihrer Position/en zukommt.
Auch die aktuellen Außenstürmer passen gut in ein Guardiola-Konzept. So Spielt Ribery ähnlich wie Iniesta als LA eine Mischung aus Seitenlinien- und Horizontalläufe, wohingegen der RA bei Barca, wie Müller eher vertikal agiert.
Knackpunkt Mittelstürmer
Guardiola ist auch bekannt dafür Spieler, die nicht in sein System passen schnell abzugeben. Gleichzeitig haben wir mit Mario Gomez genau solch einen Spieler, der glücklicherweise eine starke Lobby beim FC Bayern genießt. Es bliebe abzuwarten ob bei diesem Thema eine Einigung erzielt werden kann.
Sonst noch Vorteile?
Das nationale Standing des FCB ist unbestritten, doch international sind wir trotz UEFA-Top-3-Positionierung für mein Gefühl noch nicht da angekommen wo wir hingehören - leider fehlt uns aktuell der Titel. Mit diesem Trainer würde das Ansehen enorm steigen. Gleichzeitig werden wir durch die erhöhte Strahlkraft für internationale Top-Spieler noch anziehender.
(i)Wo ist der Haken?(i/)
Es gibt keinen. Oder doch? Es lässt sich schwer einschätzen wie sich Pep in einem ungewohnten Umfeld verhält, da er bisher nur seine 5 Jahre als Trainer beim FC Barcelona (2007/08 - Barcelona B und 2009-2012 Profis) vorzuweisen hat. Diese Jahre haben Fußballgeschichte geschrieben, doch es bleibt nur eine Referenz
Fazit
Die Zeit wird zeigen wo der Weg hinführt. Wir sind aktuell nicht in Zugzwang, da Heynckes seine Aufgabe äußerst zufriedenstellend erfüllt, wenngleich eine Verpflichtung von Pep Guardiola eine enorm positive Entwicklung prophezeit, doch nicht ganz risikofrei.
Ich persönlich freue mich sehr auf den Sommer und den Weg dahin (CL-Sieg 2013
)
Vielen Dank für euer Interesse an diesem Blog und bis bald.
Die entscheidendste Personalie im Sommer 2013 wird der Trainer sein.
Mach Heynckes noch 1 Jahr länger?
Kommt ein ambitionierter Trainer mit Bundesliga-Erfahrung, wie Tuchel?
Oder kommt etwa Pep Guardiola?
Wenn sich die FC Bayern Fangemeinde einen aussuchen könnte würde die Wahl aller Voraussicht nach auf den "12-Titel-in 4-Jahren-Mann" Pep Guardiola fallen.
Realistisch?
Die Schlagzeile klingt wie aus einem Traum: "Pep Guardiola übernimmt das Traineramt beim FC Bayern München", doch kann aus dem Traum auch Realität werden?
Unser Vereinspräsident vertritt seit jeher die Meinung, dass ein Training bei uns immer auf deutsch stattfinden muss. Diese Grundbedingung scheint das Thema bereits im Vorfeld in die Traumwelt zu verbannen, doch nicht so schnell.
Erinnern wir uns an die Zeit unter Jürgen Klinsmann stellen wir fest, dass es unseren Spielern nicht fremd ist die Trainingsanweisungen sowohl in englischer Sprache, als auch von einem Dolmetscher übersetzt zuhören.
Darüber hinaus gibt es Quellen, die in zweierlei Hinsicht Mut machen.
Am 19.12.2012 berichtete die TZ-Online mit Verweis auf die Sportbild, dass Guardiola sich über 2 Berater sowohl bei Uli Höneß ein Interesse am FCB-Traineramt bekundet hat, als auch bei einem Gespräch mit unserem damaligen Sportdirektor Christian Nerlinger die Bereitschaft erklärte deutsch zu lernen.
Gibt es Konkurrenz?
Laut verschiedensten englischen Boulevard-Blättern war Pep bei Manchester United, Manchester City und dem FC Chelsea im Gespräch. Eine spanische Boulevard-Zeitung verkündete kürzlich, dass Guardiola sich bereits für England entschieden hat.
Nach dem Statement von Sir Alex Ferguson noch 2 weitere Jahre im Traineramt zu bleiben, kann man ManU bereits ausschließen.
Manchester City scheint international noch Ladehemmungen zu haben. Wie lange Mancini noch sattelfest ist wissen nur die Scheichs.
Chelsea hat mit Rafael Benitez offensichtlich nur eine Übergangslösung für die Trainerposition, wird sich bis zum Sommer sicherlich Gedanken machen müssen.
Die wagen Gerüchte um ein Engagement beim AC Mailand scheint nur ein nebensächliche Rolle einzunehmen.
Welche Veränderungen würde Guardiola mit sich bringen?
Als Trainer hat er nur einen Verein kennen gelernt - den FC Barcelona - und damit einen Verein, der für eine Spielphilosophie steht, die von klein auf bis in den Profikader praktiziert wird.
Es ist gut vorstellbar, dass sich zumindest unsere Amateurabteilung so manche spielerische Neuerung diktieren lassen muss, was aus einer modernen Sichtweise förderlich ist.
Es ist davon auszugehen, dass er spielerisch ähnliche Schwerpunkte setzt, wie beim FC Barcelona, wobei gleichzeitig klar ist, dass wir keine Kopie werden.
Das Spielsystem
Guckt man in Pep Guardiola`s Trainerprofil bei Transfermarkt.de findet man unter "Bevorzugtest Spielsystem" das 4-3-3 offensiv. Wenn man die 4 Jahre als Trainer des Profikaders begutachtet kann man dem durchaus recht geben.
Interessanter Weise spielen wir diese Saison bedingt durch die Positionierung von Kroos im ZOM ein 4-3-3. Um dieses offensiver zu gestalten wäre es denkbar, dass Alaba und/oder Lahm eine gegnerabhängige Neuausrichtung ihrer Position/en zukommt.
Auch die aktuellen Außenstürmer passen gut in ein Guardiola-Konzept. So Spielt Ribery ähnlich wie Iniesta als LA eine Mischung aus Seitenlinien- und Horizontalläufe, wohingegen der RA bei Barca, wie Müller eher vertikal agiert.
Knackpunkt Mittelstürmer
Guardiola ist auch bekannt dafür Spieler, die nicht in sein System passen schnell abzugeben. Gleichzeitig haben wir mit Mario Gomez genau solch einen Spieler, der glücklicherweise eine starke Lobby beim FC Bayern genießt. Es bliebe abzuwarten ob bei diesem Thema eine Einigung erzielt werden kann.
Sonst noch Vorteile?
Das nationale Standing des FCB ist unbestritten, doch international sind wir trotz UEFA-Top-3-Positionierung für mein Gefühl noch nicht da angekommen wo wir hingehören - leider fehlt uns aktuell der Titel. Mit diesem Trainer würde das Ansehen enorm steigen. Gleichzeitig werden wir durch die erhöhte Strahlkraft für internationale Top-Spieler noch anziehender.
(i)Wo ist der Haken?(i/)
Es gibt keinen. Oder doch? Es lässt sich schwer einschätzen wie sich Pep in einem ungewohnten Umfeld verhält, da er bisher nur seine 5 Jahre als Trainer beim FC Barcelona (2007/08 - Barcelona B und 2009-2012 Profis) vorzuweisen hat. Diese Jahre haben Fußballgeschichte geschrieben, doch es bleibt nur eine Referenz
Fazit
Die Zeit wird zeigen wo der Weg hinführt. Wir sind aktuell nicht in Zugzwang, da Heynckes seine Aufgabe äußerst zufriedenstellend erfüllt, wenngleich eine Verpflichtung von Pep Guardiola eine enorm positive Entwicklung prophezeit, doch nicht ganz risikofrei.
Ich persönlich freue mich sehr auf den Sommer und den Weg dahin (CL-Sieg 2013
)Vielen Dank für euer Interesse an diesem Blog und bis bald.
Aufrufe: 3363 | Kommentare: 22 | Bewertungen: 11 | Erstellt:04.01.2013
ø 4.3
KOMMENTARE
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04.01.2013 | 20:46 Uhr
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Schnumbi :
mir gefallen diese gedankenspielerein
04.01.2013 | 21:03 Uhr
+1
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mamö99 :
Ich würde mich auch freuen, wenn Pep bei Bayern landet. Zum einen für Pep selbst, weil er einen nachhaltig wirtschaftenden Klub mit hervorragenden Voraussetzungen, einer guten Strukturierung und einem auf europäischem Spitzenniveau konkurrenzfähigen Kader gefunden hätte, zum anderen für den deutschen Fußball an sich, der mit dem Namen Guardiola und dessen Spielideen an Facetten gewinnt und gerade im internationalen Gehör nochmal mit einer anderen Tonlage wahrgenommen wird. Außerhalb der Sprachbarriere sehe ich aktuell kein Hindernis, welches Guardiola am Projekt Bayern wirklich zweifeln lassen könnte. Zumal er die Sprache - falls er gewillt ist bei Bayern anzuheuern - sicherlich schnell lernen würde. Er spricht ja bereits mehrere Sprachen flüssig. Ein weiterer möglicher Punkt wäre für mich sein Gehalt, was bei Chelsea oder City sicherlich noch eine andere Dimension hätte... wobei ich nicht einzuschätzen vermag, inwiefern ihm eine Million mehr wichtig sind, wenn dagegen das Umfeld und der nachhaltige Aufbau des Vereins nicht auf einer Ebene mit dem eines FC Bayern ist.
Obgleich ich Guardiola als künftigen Trainer in München für eine eher unwahrscheinliche Eventualität halte, wäre es doch ein großer Gewinn für den deutschen Fußball.
05.01.2013 | 10:57 Uhr
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Schnumbi :
@ Mamö: dem ist nicht hinzuzufügen. vorallem wäre es ein weiterer achtungserfolg für die bundesliga die sowieso boomt.warten wir es mal ab. ich persönlich glaube zwar nicht daran aber sprachbarriere dürfte nicht zählen, weil pep kann perfekt englisch und die spieler auch.
05.01.2013 | 11:14 Uhr
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Schön wärs! Wo besitzt den Gomez ne Lobby bei uns...?! Mario ist unter unseren Topspielern wohl derjenige mit dem geringsten Rückhalt.
Leider :(
05.01.2013 | 11:21 Uhr
+1
-6
Götze zum FC Bayern: Nicht in diesem Universum
Pep zum FC Bayern: Nicht in diesem Jahrtausend
Was kommt als Nächstes?
Ich bin gespannt!
05.01.2013 | 13:15 Uhr
+1
0
Mich erinnert Pep immer an den Klinsi, aber der Mediale Wirbel der entstehen würde, könnte die Bayern und die BL in eine neue Sphäre hieven - alleine die Werbungs-/Vermarktungsmöglichkeiten...
Nur eine Anmerkung : http://stefanwatzinger.de/blog/2011/04/02/warum-manchester-united-nicht-manu-ist/
Nächste Idee : eine Saison ohne große Verletzungen unserer Leistungsträger
rumspinnereien mit dem neuen Sponsor Gazprom und den damit neu entstehenden finanziellen Möglichkeiten
05.01.2013 | 13:55 Uhr
+2
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Affaff : @redcompletion
danke für den link.krass wie die englischen fans drauf sein können. selbst mit englischen humor oder dem draus resultierenden verständnis hat das nichts mehr zu tun.
05.01.2013 | 15:27 Uhr
+2
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Schnumbi :
@ Gotti: Pep nicht in diesem Jahrtausend ???? Warte mal ab. So abwägig ist das gar nicht. wenn das Paket für ihn passt warum nicht? Glaube auch nicht das so ein Deal am Geld scheitern würde.
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