04.10.2011 um 14:35 Uhr
Geschrieben von eredrain
Vorstellung: GC Gut Lärchenhof
Der Golfclub Gut Lärchenhof liegt im Westen vom Kölner Umland idyllisch in Puhlheim Stommeln gelegen. Bei der Ankunft versperrt ein großes eisernes Schmiedetor noch die Einfahrt. Ein kurzes Klingeln öffnet aber die Pforte und man erhält Zutritt zu dieser durchaus exklusiven Anlage.
Nachdem man sein Auto geparkt und die Golftasche auf den Caddy gewuchtet hat, geht man in Richtung Clubhaus. Ein architektonisches Highlight im Landhausstil dessen Gediegenheit und Understatement perfekt mit der Anlage harmoniert. Die große Eingangshalle in der man Pokale und andere Errungenschaften anschauen kann führt einen zum Desk. Von Arroganz oder ähnlichem ist hier nichts zu spüren. Die Begrüßung ist sehr nett und fast schon herzlich. Nachdem wir das Greenfee bezahlt haben, geht es direkt wieder raus auf den Platz um endlich die Runde zu starten.
Die Driving Range haben wir uns aufgrund der Lichtverhältnisse am Ende des Tage wie immer gespart. Die Bälle auf der Range sind kostenlos und werden tatsächlich in Pyramidenform neben den Abschlagmatten aufgebaut. Leider nur in den Abschlagboxen und nicht auf der Wiese.
Das Puttinggreen befindet sich direkt vor der Terrasse des Clubhauses und lädt auch nach der Runde ein noch den ein oder anderen Putt zu machen.
So jetzt aber los auf die Runde! Der 18. Lochplatz ist ein Par 72. Da ich den Platz bereits häufiger gespielt habe, kann ich sagen, dass der Schwierigkeitsgrad des Platzes massiv vom Verhältnis des Greenkeepers zu seiner Frau abhängig ist. Bei größeren Turnieren und wenn Ms. Green böse ist, lässt der Greenkeeper die Roughs breiter und die Fairways schmaler werden. Wer dann nicht in der Lage ist seinen Drive in einem Fenster von 10 - 15 Metern zu Treffen hat ein richtiges Problem. Erstmal muss man seinen Ball finden und im Anschluss einigermaßen adäquat in Richtung Grün schlagen. Derzeit aber, so scheint es, hat Mr. Green kein Problem mit seiner Gattin und somit gestaltet sich der Platz breit und in einem Topzustand. Was ehrlicherweise bei dem Sommer auch kein Problem ist.
Der Platz wurde von der Golflegende Jack Nicklaus designed und dessen Credo lautet: Kein guter Schlag darf bestraft werden. Demnach ist der Platz fair gestaltet. Wer aber seinen Driver nicht im Griff hat, sollte diesen häufiger im Bag stecken lassen. Denn wie bereits erwähnt sind die Roughs dick und schwer zu spielen und in der Drivezone flankieren immer wieder Bunker, dass Fairway. Ebenso so schwer bewacht sind fast sämtliche Grüns des schönen Platzes. Vier große Teiche runden das ganze ab. Wer ein gutes Coursemanagmennt hat, ist durchaus in der Lage auf dem Platz einen guten Score zu spielen.
Ich habe ein paar Fotos von den Tees gemacht um euch mal einen Eindruck zu verschaffen.
Aufrufe: 1311 | Kommentare: 17 | Bewertungen: 3 | Erstellt:04.10.2011
Nachdem man sein Auto geparkt und die Golftasche auf den Caddy gewuchtet hat, geht man in Richtung Clubhaus. Ein architektonisches Highlight im Landhausstil dessen Gediegenheit und Understatement perfekt mit der Anlage harmoniert. Die große Eingangshalle in der man Pokale und andere Errungenschaften anschauen kann führt einen zum Desk. Von Arroganz oder ähnlichem ist hier nichts zu spüren. Die Begrüßung ist sehr nett und fast schon herzlich. Nachdem wir das Greenfee bezahlt haben, geht es direkt wieder raus auf den Platz um endlich die Runde zu starten.
Die Driving Range haben wir uns aufgrund der Lichtverhältnisse am Ende des Tage wie immer gespart. Die Bälle auf der Range sind kostenlos und werden tatsächlich in Pyramidenform neben den Abschlagmatten aufgebaut. Leider nur in den Abschlagboxen und nicht auf der Wiese.
Das Puttinggreen befindet sich direkt vor der Terrasse des Clubhauses und lädt auch nach der Runde ein noch den ein oder anderen Putt zu machen.
So jetzt aber los auf die Runde! Der 18. Lochplatz ist ein Par 72. Da ich den Platz bereits häufiger gespielt habe, kann ich sagen, dass der Schwierigkeitsgrad des Platzes massiv vom Verhältnis des Greenkeepers zu seiner Frau abhängig ist. Bei größeren Turnieren und wenn Ms. Green böse ist, lässt der Greenkeeper die Roughs breiter und die Fairways schmaler werden. Wer dann nicht in der Lage ist seinen Drive in einem Fenster von 10 - 15 Metern zu Treffen hat ein richtiges Problem. Erstmal muss man seinen Ball finden und im Anschluss einigermaßen adäquat in Richtung Grün schlagen. Derzeit aber, so scheint es, hat Mr. Green kein Problem mit seiner Gattin und somit gestaltet sich der Platz breit und in einem Topzustand. Was ehrlicherweise bei dem Sommer auch kein Problem ist.
Der Platz wurde von der Golflegende Jack Nicklaus designed und dessen Credo lautet: Kein guter Schlag darf bestraft werden. Demnach ist der Platz fair gestaltet. Wer aber seinen Driver nicht im Griff hat, sollte diesen häufiger im Bag stecken lassen. Denn wie bereits erwähnt sind die Roughs dick und schwer zu spielen und in der Drivezone flankieren immer wieder Bunker, dass Fairway. Ebenso so schwer bewacht sind fast sämtliche Grüns des schönen Platzes. Vier große Teiche runden das ganze ab. Wer ein gutes Coursemanagmennt hat, ist durchaus in der Lage auf dem Platz einen guten Score zu spielen.
Ich habe ein paar Fotos von den Tees gemacht um euch mal einen Eindruck zu verschaffen.
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KOMMENTARE
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04.10.2011 | 14:39 Uhr
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eredrain : Warum
kann ich die Bilder nicht sehen? Habe es so gemacht wie in der Bloghilfe beschrieben??
04.10.2011 | 14:50 Uhr
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GNetzer : Bilder
Servus. Der Link zu den Bildern funktioniert nicht. Da er nicht zu uns führt, kann ich leider nicht nachschauen, woran es liegt. Sind das eigentlich Deine Bilder?
04.10.2011 | 14:53 Uhr
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eredrain : Bilder
Ja Bilder sind von mir gemacht. Habe ich auf einen Server von mir hochgeladen. Ah soll ich die Bilder hier hochladen und dann verlinken?
04.10.2011 | 15:43 Uhr
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kareem33 :
Hallo, zunächst einmal schöner Blog. Die Bilder sehe auch ich nicht, was aber kein Problem ist da ich den Platz kenne. Ich persönlich mag diesen Platz überhaupt nicht. Für das überteuerte Greenfee bekommt man einen durchschnittlichen Platz dessen Besitzer künstliche Exclusivität zu produzieren versuchen.
Das Essen ist tatsächlich überdurchschnittlich, ich für meinen Teil brauche aber keine Sterneküche im Clubhaus. Alles in allem verkörpert dieser Golfclub alles weshalb der Sport in Deutschland einen solch schlechten Ruf hat und das gefällt mir nicht.
Darüber hinaus bin ich ein Fan von Parklandcourses und mag die modernen Stadiumncourses nicht. Da kann Lärchenhof aber nix dafür, wenn man internationale Tourturniere ausrichten will braucht man Platz fürs Volk.
04.10.2011 | 16:22 Uhr
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Büchsenmacher : Super
ein Gruppeneinsteiger der gleich blogt !!!
zu den Fotos würde ich dir empfehlen diese
hier in der Gruppe oder in deinem Profil hochzuladen
und dann einzufügen !
Da du auch kulinarische Hinweise gibts komme
ich hier um ne starke 10 nicht herum !!
04.10.2011 | 22:12 Uhr
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xxlhonk :
Der Platz der BMW Open 2012?Stark.
Was kostet das Greenfee und gibt es eine hdcp Begrenzung?
Starkes Blog!
05.10.2011 | 08:20 Uhr
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kareem33 :
Ich habe gerade mal gegoogled, zwischen 90 und 140€ übers HCP habe ich nichts gefunden. die haben dann aber gesenkt. Vor ein paar Jahren waren es noch 180€. Auf der Homepage ist darüber nichts zu finden.
05.10.2011 | 09:41 Uhr
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eredrain : Also mit den Bildern...
ist tatsächlich schwerer als ich gedacht habe... ICh hatte leider gestern Abend keine zeit mehr mich mit dem Problem zu beschäftigen. Das Greenfee hängt so ein bisschen davon ab, mit wem man auf dem Platz geht, wie alt man ist und so weiter. Für mich ist der Platz mit 69€ z.B. günstiger als mein Heimatclub Am alten Fliess mit 120€ / Runde. @Kareem Wann hast Du denn das letzte mal dort gespielt? Ich kenne im Umkreis von Köln nur wenig Plätze die da mithalten können. Ich bin mir nicht sicher ob Golf wirklich noch den schlechten Ruf hat. Genauso wenig kann ich nachvollziehen warum Anlagen / Clubs wie z.B. der Lärchenhof dazu beitragen sollen? Im Umland gibt es 3 Öffentliche Golfplätze wo jedermann drauf spielen kann. Da gehe ich auch mal ganz gerne hin aber es ist halt was anderes hin und wieder im Lärchenhof zu spielen.
@all Wenn das Wetter passt und euch mein Blog gefällt, mach ich vielleicht noch einen über das alte Fliess.
05.10.2011 | 09:47 Uhr
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Büchsenmacher : @ eredain
Lass dich bitte durch die wenigen Kommentare nicht vom
bloggen abhalten !
Hier wird jeder Blog gerne genommen und gelesen
das mit den Fotos einfügen begreift jeder irgendwann !
der eine früher ,der andere später und manche erst nach
Jahren
05.10.2011 | 10:03 Uhr
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kareem33 :
@eredrain Das ist bestimmt schon 10 Jahre her das ich den Lärchenhof gespielt habe. Bei den Tourturnieren bin ich natürlich immer als Zuschauer da gewesen. Mich stört einfach das es hier zugeht wie es auf einem Golfplatz zugehen muss (Volkes Meinung) Es ist ein"Zaun" drum rum, Ein Tor schreckt erst mal ab, Die Aufnahme Gebüren sind horend etc. Natürlich ist der Platz in einem Top Zustand mir gefällt aber das Layout nicht. Den Platz für sich genommen lässt sich aber durchaus unter die top 20 in Deutschland einreihen. Ich mags halt eher älter und mit Wald. Um Köln herum gibt es schon einige schöne Plätze. Mein Favorit ist Refrath (GC Köln ev) OK auch kein glühendes Beispiel für ein offenes Golf, aber wir sprechen ja von den Plätzen. Fahr mal 1,5 Stunden richtung SPA, da gibt es den Königlich Belgischen GC Tolle Wiese. Krefeld Lynn, Hummelbachaue (Kaymers Trainigswiese), Hubbelrath, Schloss Georgshausen etc. Alles Plätze die in ner Stunde erreichbar sind. OK auch einige elitäre dabei aber Platztechnisch gefallen die mir. Im weitern Umkreis der Frankfurther GC, Bremen Var oder Eichenried in München. All diese Plätze gefallen mir besser als Lärchenhof.
Sogar das alte Flies finde ich sympatischer. Hier spiele ich sehr gerne. Ist locker und im Winter meistens Sommergrüns.
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