10.05.2011 um 15:06 Uhr
Geschrieben von Sebastinho
Tops & Flops - Türkei GP
Topfahrer des Rennens:
Goldjunge des Automobilsports, Alleinherrscher der Formel 1, Dominator Vettel. Die Lobeshymnen auf den amtierenden Weltmeister reißen derzeit nicht ab. Zu Recht! Es sind nicht allein die Resultate, die beeindrucken, sondern die Art und Weise, wie sie der Heppenheimer herausfährt.
Auch beim Großen Preis der Türkei stellte Vettel sein herausragendes Talent mit einer tadellosen Leistung einmal mehr unter Beweis. Man muss kein großer Prophet sein, um vorherzusagen, dass der Deutsche in dieser Saison noch weitere Start-Ziel-Siege feiern wird. Aktuell scheint sich das Paket Red Bull/Vettel nur selbst schlagen zu können.
Obwohl Sebastian Vettel auf den ersten Blick als Topfahrer des Rennens gelten mag, ist der dritte Platz von Fernando Alonso etwas höher einzuschätzen. Als einziger Fahrer im Feld bot er den Red Bull-Piloten ernsthaft Paroli und verpasste nur denkbar knapp den zweiten Rang. Wie gut seine Leistung einzuschätzen ist, zeigt der direkte Vergleich mit seinem Teamkollegen Felipe Massa, der – sicherlich mit etwas Pech bei den Boxenstopps – weit abgeschlagen als Elfter ins Ziel kam.
Topteam des Rennens:
Trotz Massas schwachem Abschneiden ist der Aufwärtstrend bei der Scuderia Ferrari unverkennbar. Nach wie vor ist der Speed ist der Qualifikation als Schwäche auszumachen, aber eine solche signifikante Leistungssteigerung im Rennen hätten wahrscheinlich nur die Wenigsten erwartet.
In einigen Phasen des Türkei GP brannte Alonso bemerkenswerte Zeiten in den Asphalt und selbst Massa offenbarte in einigen Momenten das Potenzial des Ferrari 150° Italia. Weniger lobenswert waren einige Boxenstopps. Aber dies scheint zur Geschichte des italienischen Traditionsmarke dazu zu gehören…
Flopfahrer des Rennens:
Apropos Tradition. Vor nicht allzu langer Zeit liefen die F1-Rennen – frei nach Gary Lineker – nach folgendem Schema ab: 22 Männer fahren 90 Minuten lang im Kreis, und am Ende gewinnt immer Michael Schumacher.
Nun, diese Zeiten sind schon lange vorbei. Zur Freude einstiger Rivalen und Kritiker, die jene Karrierephase nutzen, um auf den Rekordweltmeister einzuprügeln. Natürlich sind einige Vorwürfe nicht unberechtigt, aber grundsätzlich ist der Kerpener nicht so schlecht, wie von einigen Seiten dargestellt.
Dennoch präsentierte sich Schumacher in der Türkei alles andere als in Bestform. Teilweise agierte er sehr, sehr ungeschickt, wie beim Zusammenstoß mit Vitaly Petrov. Überhaupt geriet er in den Zweikämpfen oft mit der Konkurrenz aneinander. Unterm Strich war der Mercedes-Star einmal mehr der schwächste Fahrer eines Topteams.
Ich schließe mich der Corriere dello Sport an, die treffend schrieb: Es tut weh, Schumacher in diesem Zustand zu sehen.
Flopteam des Rennens:
Zu einer schmerzhaften Beziehung entwickelt sich die Liason von Timo Glock und Marussia-Virgin Racing! Mit großen Hoffnungen startete der Odenwälder das gewagte Projekt von Richard Branson und Manor Motorsport, welches bereits im ersten Jahr der Teamgeschichte viele Ernüchterungen mit sich brachte.
Im zweiten Jahr sollte alles besser werden, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Der Anschluss an das Mittelfeld konnte auch mit den vielen Neuerungen nicht hergestellt werden, stattdessen rückt das chronische Schlusslicht HRT immer näher. Es passt ins schlechte Gesamtbild, dass Timo Glock auf Grund eines Getriebeschadens nicht am Rennen teilnehmen konnte. Besserung scheint nicht in Sicht zu sein...
überholmanöver des Rennens:
DRS. Drei Buchstaben, die für eine neue Ära des Überholens stehen. Knopf drücken, heransaugen und ohne Weiteres vorbeiziehen. Ob das im Sinne des Erfinders ist?
Echten Motorsport lieferten - wie im Vorjahr - die McLaren-Piloten Lewis Hamilton und Jenson Button. Es war einfach nur sensationell, wie sich beide Briten mit beinharten Manövern unter Druck setzten und den Zuschauer begeisterten. Zugleich revanchierte sich Button für den Grand Prix des Vorjahres, indem er ausgerechnet in Kurve 1 an Hamilton vorbeiging (Runde 8). Ganz ohne DRS und stattdessen mit fahrerischer Raffinesse!
Ein Dank gebührt an dieser Stelle dem McLaren-Team, welches nicht mit einer Teamorder ins Geschehen eingriff. Wohlwissend, dass es "schlecht für das Team, aber gut für den Sport" ist, wie Teamchef Martin Whitmarsh nach dem Rennen zu Protokoll gab.
Pechvogel des Rennens:
Enttäuscht zeigte sich Timo Glock über seinen arbeitsfreien Sonntag, schließlich konnte er dadurch seiner "Mutter kein schönes Muttertagsgeschenk machen". In Anbetracht dessen, dass sein Teamkollege Jerome d'Ambrosio mitten im Nirgendwo nur auf Platz 20 ins Ziel kam, wäre Glocks Geschenk wohl eher dürftig ausgefallen.
Besonderheiten des Rennens:
Die Rennleitung ist immer wieder für eine Überraschung gut. Mal hagelt es Strafen für kleinste Berührungen, dann wiederum zeigen sie sich äußerst nachsichtig. Letzteres war beim diesjährigen Großen Preis der Türkei der Fall.
Dabei gab es durchaus strittige Szenen, zum Beispiel die haarige Situation in der Boxengasse zwischen Hamilton und Massa sowie die Kollision zwischen Petrov und Schumacher. Dennoch finde ich diese Haltung ausdrücklich lobenswert!
Spruch des Wochenendes:
"Ich weiß gar nicht, wie viele Boxenstopps ich heute gemacht habe."
Michael Schumacher zeigte sich nach dem Rennen etwas orientierungslos. Ob's am Alter liegt?
Goldjunge des Automobilsports, Alleinherrscher der Formel 1, Dominator Vettel. Die Lobeshymnen auf den amtierenden Weltmeister reißen derzeit nicht ab. Zu Recht! Es sind nicht allein die Resultate, die beeindrucken, sondern die Art und Weise, wie sie der Heppenheimer herausfährt.
Auch beim Großen Preis der Türkei stellte Vettel sein herausragendes Talent mit einer tadellosen Leistung einmal mehr unter Beweis. Man muss kein großer Prophet sein, um vorherzusagen, dass der Deutsche in dieser Saison noch weitere Start-Ziel-Siege feiern wird. Aktuell scheint sich das Paket Red Bull/Vettel nur selbst schlagen zu können.
Obwohl Sebastian Vettel auf den ersten Blick als Topfahrer des Rennens gelten mag, ist der dritte Platz von Fernando Alonso etwas höher einzuschätzen. Als einziger Fahrer im Feld bot er den Red Bull-Piloten ernsthaft Paroli und verpasste nur denkbar knapp den zweiten Rang. Wie gut seine Leistung einzuschätzen ist, zeigt der direkte Vergleich mit seinem Teamkollegen Felipe Massa, der – sicherlich mit etwas Pech bei den Boxenstopps – weit abgeschlagen als Elfter ins Ziel kam.
Topteam des Rennens:
Trotz Massas schwachem Abschneiden ist der Aufwärtstrend bei der Scuderia Ferrari unverkennbar. Nach wie vor ist der Speed ist der Qualifikation als Schwäche auszumachen, aber eine solche signifikante Leistungssteigerung im Rennen hätten wahrscheinlich nur die Wenigsten erwartet.
In einigen Phasen des Türkei GP brannte Alonso bemerkenswerte Zeiten in den Asphalt und selbst Massa offenbarte in einigen Momenten das Potenzial des Ferrari 150° Italia. Weniger lobenswert waren einige Boxenstopps. Aber dies scheint zur Geschichte des italienischen Traditionsmarke dazu zu gehören…
Flopfahrer des Rennens:
Apropos Tradition. Vor nicht allzu langer Zeit liefen die F1-Rennen – frei nach Gary Lineker – nach folgendem Schema ab: 22 Männer fahren 90 Minuten lang im Kreis, und am Ende gewinnt immer Michael Schumacher.
Nun, diese Zeiten sind schon lange vorbei. Zur Freude einstiger Rivalen und Kritiker, die jene Karrierephase nutzen, um auf den Rekordweltmeister einzuprügeln. Natürlich sind einige Vorwürfe nicht unberechtigt, aber grundsätzlich ist der Kerpener nicht so schlecht, wie von einigen Seiten dargestellt.
Dennoch präsentierte sich Schumacher in der Türkei alles andere als in Bestform. Teilweise agierte er sehr, sehr ungeschickt, wie beim Zusammenstoß mit Vitaly Petrov. Überhaupt geriet er in den Zweikämpfen oft mit der Konkurrenz aneinander. Unterm Strich war der Mercedes-Star einmal mehr der schwächste Fahrer eines Topteams.
Ich schließe mich der Corriere dello Sport an, die treffend schrieb: Es tut weh, Schumacher in diesem Zustand zu sehen.
Flopteam des Rennens:
Zu einer schmerzhaften Beziehung entwickelt sich die Liason von Timo Glock und Marussia-Virgin Racing! Mit großen Hoffnungen startete der Odenwälder das gewagte Projekt von Richard Branson und Manor Motorsport, welches bereits im ersten Jahr der Teamgeschichte viele Ernüchterungen mit sich brachte.
Im zweiten Jahr sollte alles besser werden, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Der Anschluss an das Mittelfeld konnte auch mit den vielen Neuerungen nicht hergestellt werden, stattdessen rückt das chronische Schlusslicht HRT immer näher. Es passt ins schlechte Gesamtbild, dass Timo Glock auf Grund eines Getriebeschadens nicht am Rennen teilnehmen konnte. Besserung scheint nicht in Sicht zu sein...
überholmanöver des Rennens:
DRS. Drei Buchstaben, die für eine neue Ära des Überholens stehen. Knopf drücken, heransaugen und ohne Weiteres vorbeiziehen. Ob das im Sinne des Erfinders ist?
Echten Motorsport lieferten - wie im Vorjahr - die McLaren-Piloten Lewis Hamilton und Jenson Button. Es war einfach nur sensationell, wie sich beide Briten mit beinharten Manövern unter Druck setzten und den Zuschauer begeisterten. Zugleich revanchierte sich Button für den Grand Prix des Vorjahres, indem er ausgerechnet in Kurve 1 an Hamilton vorbeiging (Runde 8). Ganz ohne DRS und stattdessen mit fahrerischer Raffinesse!
Ein Dank gebührt an dieser Stelle dem McLaren-Team, welches nicht mit einer Teamorder ins Geschehen eingriff. Wohlwissend, dass es "schlecht für das Team, aber gut für den Sport" ist, wie Teamchef Martin Whitmarsh nach dem Rennen zu Protokoll gab.
Pechvogel des Rennens:
Enttäuscht zeigte sich Timo Glock über seinen arbeitsfreien Sonntag, schließlich konnte er dadurch seiner "Mutter kein schönes Muttertagsgeschenk machen". In Anbetracht dessen, dass sein Teamkollege Jerome d'Ambrosio mitten im Nirgendwo nur auf Platz 20 ins Ziel kam, wäre Glocks Geschenk wohl eher dürftig ausgefallen.
Besonderheiten des Rennens:
Die Rennleitung ist immer wieder für eine Überraschung gut. Mal hagelt es Strafen für kleinste Berührungen, dann wiederum zeigen sie sich äußerst nachsichtig. Letzteres war beim diesjährigen Großen Preis der Türkei der Fall.
Dabei gab es durchaus strittige Szenen, zum Beispiel die haarige Situation in der Boxengasse zwischen Hamilton und Massa sowie die Kollision zwischen Petrov und Schumacher. Dennoch finde ich diese Haltung ausdrücklich lobenswert!
Spruch des Wochenendes:
"Ich weiß gar nicht, wie viele Boxenstopps ich heute gemacht habe."
Michael Schumacher zeigte sich nach dem Rennen etwas orientierungslos. Ob's am Alter liegt?
Aufrufe: 1690 | Kommentare: 12 | Bewertungen: 12 | Erstellt:10.05.2011
ø 9.2
KOMMENTARE
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10.05.2011 | 15:15 Uhr
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Manül :
"Apropos Tradition. Vor nicht allzu langer Zeit liefen die F1-Rennen – frei nach Gary Lineker – nach folgendem Schema ab: 22 Männer fahren 90 Minuten lang im Kreis, und am Ende gewinnt immer Michael Schumacher."HAHA! :D großartig...seb, man mag es ja manchmal garnicht für möglich halten, aber du übertriffst dich immer wieder selbst...frei nach gary lineker :D
"[...] aber eine solche signifikante Leistungssteigerung im Rennen hätten wahrscheinlich nur die Wenigsten erwartet."
--> siehe meinen Tipp am Sonntag, ich gehöre zu den wenigen, aber a pros pros...wo war dein tipp?! =)
mach bloß weiter mit den topflops...sie bleiben einfach unangefochten, das beste was spox formel 1-technisch zu bieten hat! =)
stilistisch ein traum! =)
manülste!
10.05.2011 | 16:10 Uhr
+1
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Auch diese Woche wieder sehr super geworden. Deswegen 10 Punkte, haste eh n Abo drauf!
Und was soll ich sagen, diese Woche stimme ich auch überall zu und habe nichts auszusetzen. Super!
10.05.2011 | 18:57 Uhr
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Red_7 :
Also für mich hätte noch ein Schumacherquote für den Spruch des WE:Schumacher an Box
Ansonsten wäre ich ein wenig Nachsichtig mit den Flopfahrern. Sowohl Massa, Hamilton und auch ein Schumacher haben sich das Rennen durch die andauernden Zweikämpfe kaputt gemacht. Und wenn die Reifen für eines nicht gemacht sind, dann sind es Zweikämpfe und Ausweichmanöver auf dem Abrieb...
11.05.2011 | 12:48 Uhr
+1
0
Dr_D :
Wie immer Klasse, auch wenn man in einigen Punkten anderer Meinung sein kann.
Topteam: Red Bull
1, 2 im Training und Rennen und das obwohl Fahrer #1 sein Auto am Freitag geschrottet hat.
Übrigens sehe ich Ferraris Schritt nach vorne als gar nicht so groß an. Alonso hätte schon in Australien und Malaysia auf das Podium fahren können. Ledigleich der Abstand war dort größer auf die Red Bull. Wobei ich mir im Fall Vettel nicht mal sicher bin, ob er immer voll fahren mußte.
Topfahrer: Alonso, aber auch nur wenn man vettels Chrash vom Freitag als groben Fehler einstuft.
Flopteam: Virgin.
11.05.2011 | 14:14 Uhr
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Sogar der ChefKritiker hat diesmal nichts zu beanstanden;
Ich finde, wenn man es nicht besser wüsste, würde man glatt vermuten, dass es hier das Werk eines ausgebildeten Journalists darstellt; Vom journalistischen Stil her, sage ich Hut ab Mister; Ich würde dich für Höheres berufen, schon mal woanders beworben? Würde ich dir raten;
Das Ganze wirkt bei dir IMMER professionell! I like the way you do it;
Weiter so!
10/10
Zu den Reifen:
Ich gehöre nicht zu den Lamentierern: wo liegt das Problem für uns Zuschauer? Es ist zwar etwas unübersichtlicher in Istanbul gewesen, aber die Gründe (Reifenmörderische Strecke) sind doch bekannt und von den Teams ebenso berücksichtigt in deren Strategie;
Die heiklen Pirelli erlauben LEIDER keinen Zweikampf und das ist das einzige, was ich dabei Negativ erachte; Solange man freie Fahrt hat, gibts nichts zu meckern, daher revidiere ich meine Meinung und die Meinung vieler Experten, die vermutet hatten, dass die Pole-Position nicht mehr diese Rolle spiele; DOCH, siehe Seb (China vs. Türkei);
Ich glaube, bei den Fahrern muss eine Bewußtseinsveränderung stattfinden: Solange ein Fahrer sein Tempo halten kann, sollte er NICHT mehr sich umsonst verteidigen gegen schnellere und angreifende Kollegen; Das ist eine Erwägung wert, denn man kann dabei wirklich wenig gewinnen (siehe Lewis, Jenson, Rosberg, Massa); Aber erlaubt es Ihnen ihr EGO? Ich weiss really nicht, wie man dieses Problem Herr wird; ich kann mir vorgestellen, dass 2Kollegen sich pushen könnten, indem man sich in FormationsFlug(Fahrt) begibt; Dh sich Windschatten gegenseitig anbieten, und Runde für Runde sich abwechseln, um sich nach Vorne zu pushen; Aber ob die so klug und selbstlos sind, bleibt zweifelhaft;
zu DRS:
Wenig dagegen; Bloss kürzer sollte er sein als in Istanbul und wenn möglich ist, nicht an der längsten Gerade; Eine überlegung wäre die öffnung dieser "Jalousie" einzuschränken, um statt 15kmh nur 6-8kmh zu ermöglichen! w8nC
11.05.2011 | 19:48 Uhr
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Allerdings bin ich mit einem Punkt nicht einverstanden und zwar mit dem Topteam. Zwar hat Ferrari sich verbessert, aber trotzdem waren da noch fehler drin und Massa war auch nicht stark, dagegen war Red Bull stärker mMn. Sie haben ein fast fehlerfreies Rennen gemacht und alles lief wie am Schnürchen und der Doppelsieg war die Belohnung
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ich les dann mal los! =)