31.05.2011 um 13:18 Uhr
Geschrieben von Sebastinho
Tops & Flops - Monaco GP
Topfahrer des Rennens:
"I am glad, it's you".
Es gehört zur Tradition des Monaco GP, dass der Sieger mit jenen Worten vom Fürst von Monaco zum Sieg beglückwünscht wird. In diesem Jahr richteten sich die Worte erstmalig an Sebastian Vettel, dessen Leistung den legendären Satz allemal rechtfertigte.
Der Weltmeister aus dem Vorjahr erlebte im Verlauf der 78 Runden ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst schien alles wie am Schnürchen zu Laufen. Bis zum ersten Reifensatz kontrollierte Vettel das Rennen, ehe er durch einen verpatzten Boxenstopp hinter Jenson Button zurückfiel. Im Gegensatz zum Heppenheimer setzte der McLaren-Pilot auf Supersofts und zog in Folge dessen auf und davon.
Zu allem Übel absolvierte Button seinen zweiten Boxenstopp unmittelbar vor der ersten Safety Car-Phase. Und der ebenfalls glänzend aufgelegte Fernando Alonso reagierte blitzschnell, indem er seinen zweiten Boxenstopp beim Herausfahren des Safety Cars absolvierte.
Der Traum vom ersten Sieg beim Monaco GP schien für Vettel in weite Ferne gerückt, aber was nun folgte, war eine fahrerische Glanzleistung. Der Red Bull-Pilot absolvierte - wohl gemerkt, in der Ära Pirelli - fast 60 (!) Runden auf einem Reifensatz und behielt trotz des Dauerdrucks von Alonso und Button die Nerven.
Sicherlich spielte Vettel die Unterbrechung des Rennens sechs Runden vor dem Abwinken der Zielflagge in die Karten. Schließlich konnte er nun einen frischen Reifensatz aufziehen lassen.
Ich bin mir jedoch sicher: Auch ohne den Abbruch hieße der Rennsieger Sebastian Vettel.
Topteam des Rennens:
Was war denn eigentlich mit den Boxencrews los? So viele Fehler bei einem Grand Prix hat gab es selten zuvor. Selbst Red Bull Racing zeigte sich in einer seiner Paradedisziplinen von der Rolle. Deshalb geht die Auszeichnung - Überraschung, Überraschung - an das Sauber F1 Team!
Selbstverständlich gelten an dieser Stelle nicht die Boxenstopps als einziges Kriterium. Viel eher verdient sich das Team ein großes Lob für die mutige Strategie. Die Mannschaft aus dem beschaulichen Hinwil setzte von vornherein auf einen einzigen Stopp, wodurch Kamui Kobayashi - gepaart mit einer bemerkenswerten fahrerischen Leistung - von Startplatz zwölf auf Platz fünf vorfahren konnte.
Ein versöhnlicher Abschluss für das Sauber-Team, das am Samstag durch den schlimmen Unfall von Sergio Perez geschockt wurde.
Flopfahrer des Rennens:
Wie sagt so schön der Volksmund: Genie und Wahnsinn liegen oft dicht beieinander. Lewis Hamilton ist so ein Beispiel. Es gibt viele, sehr viele Rennen, in denen der britische Star sein überragendes Talent unter Beweis gestellt hat. Eine seiner größten Stärken erweist sich jedoch gelegentlich als eine Schwäche: Das Überholen.
Es gibt in der gesamten Geschichte der Formel 1 wahrscheinlich nur sehr wenige Fahrer, die dermaßen kompromisslos und konsequent überholen wie der Weltmeister von 2008. Dies bewies er nicht zuletzt beim vergangenen Grand Prix im Duell mit Michael Schumacher, den er knallhart vor der St. Devote ausbremste.
Die Kehrseite der Medaille: Gelegentlich schießt er mit seiner Aggressivität über das Ziel hinaus. Über sein optimistisches Manöver in der Loews-Kurve kann man aus meiner Sicht diskutieren, im Gegensatz zum Unfall mit Maldonado.
Der Auftritt Hamiltons nach dem Rennen trug bekanntlich zu einer weiteren Kontroverse bei...
Flopteam des Rennens:
Da wir schon bei Kontroversen sind. Michael Schumacher ist auch so ein Mann, der für jene steht. Zu den unrühmlichen Aktionen des Rekordweltmeisters zählt die Rascasse-Affäre von 2006.
Fünf Jahre strandet der Kerpener erneut in der berühmten Kurve. Dieses Mal tatsächlich unbeabsichtigt. Ein Feuer in der Airbox beendete sein Rennen frühzeitig. Merke: Anders als im Vatikan bedeutet aufsteigender weißer Rauch über Monaco nichts Gutes.
Es passte zum völlig verkorksten Rennen von Mercedes GP. Bereits beim Start verlor Schumacher viele Plätze, da sich plötzlich das Anti-Stall-System einschaltete. Bedenklich war die extreme Reifenabnutzung im ersten Stint, die beide Piloten weit zurückwarf. Zwischenzeitlich lagen Rosberg und Schumacher nur auf Platz 19 und 20!
"Leider nehmen wir von diesem Rennen nicht viel Positives mit", meinte Schumacher nach dem Rennen. Stimmt. Punkte ebenfalls nicht. Trotz guter Startplätze.
Überholmanöver des Rennens:
Wer vor dem Rennen einen langweiligen Monaco GP prophezeite, wurde eines Besseren belehrt. Es wurde viel Action geboten, nicht nur auf der Start-Ziel-Geraden. Egal, ob in der Mirabeau, Loews oder Tabac, es wurde munter überholt.
Es fällt mir schwer, ein bestimmtes Manöver hervorzuheben, da es einige besonders mutige gab. Zum Beispiel die zuvor erwähnte Aktion von Hamilton gegen Schumacher in der St. Devote oder auch das Duell Massa gegen Rosberg in der Tabac (14. Runde).
Ein Sonderlob verdient sich Rubens Barrichello, der seinen speziellen Freund Michael Schumacher in der Mirabeau überrumpelte. Aber was erzähle ich euch da, schaut's euch einfach selber an:
Barrichello Schumacher Monaco 2011
Glückspilz des Rennens:
Mauerkuss. Reifenschaden. Normalerweise bedeutet dies in der aller Regel einen Nuller. Erst recht in Monaco. Für Adrian Sutil ging es dennoch gut aus. Der Gräfelfinger sicherte sich sogar einen siebten Platz und seinem Team damit wichtige Punkte.
Pechvogel des Rennens:
Leider löste Adrian Sutil mit seinem Mauerkontakt indirekt den Massencrash aus, der für Vitaly Petrov sprichwörtlich schmerzhaft endete und dem Russen zugleich eine sehr gute Platzierung kostete. Glück im Unglück: Die Rakete von Wyborg trug keine schweren Verletzungen davon.
Besonderheit des Rennens:
Bravo, Sky. "Ich seh was Besseres". So lautet euer neueste Slogan. In Bezug auf die Formel 1-Bericherstattung scheint es jedoch zuzutreffen. Die werbefreie Übertragung des Rennens ist weithin bekannt und angesichts des Werbemarathons bei der Konkurrenz ein großer Vorteil.
Einen prestigeträchtigen Punktsieg landete der Sky-Experte Marc Surer im Duell mit seinem RTL-Kollegen Christian Danner. Während Surer von vornherein auf die Erlaubnis eines Reifenwechsels während der Rennunterbrechung hinwies, sprach Danner wiederholt vom Gegenteil.
Aber mal ehrlich, Herr Danner: Die vielen, vielen Reifensätze, die während der Unterbrechung auf der Start-Ziel-Geraden parat standen, hätten einen doch etwas stutzig machen können, oder?
Spruch des Rennens:
Maybe it's because I'm black. That's what Ali G says.
Lewis Hamilton im Interview nach dem Rennen. Sein Witz gelang nicht wirklich. Stattdessen sprang er regelrecht in ein Fettnäpfchen...
"I am glad, it's you".
Es gehört zur Tradition des Monaco GP, dass der Sieger mit jenen Worten vom Fürst von Monaco zum Sieg beglückwünscht wird. In diesem Jahr richteten sich die Worte erstmalig an Sebastian Vettel, dessen Leistung den legendären Satz allemal rechtfertigte.
Der Weltmeister aus dem Vorjahr erlebte im Verlauf der 78 Runden ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst schien alles wie am Schnürchen zu Laufen. Bis zum ersten Reifensatz kontrollierte Vettel das Rennen, ehe er durch einen verpatzten Boxenstopp hinter Jenson Button zurückfiel. Im Gegensatz zum Heppenheimer setzte der McLaren-Pilot auf Supersofts und zog in Folge dessen auf und davon.
Zu allem Übel absolvierte Button seinen zweiten Boxenstopp unmittelbar vor der ersten Safety Car-Phase. Und der ebenfalls glänzend aufgelegte Fernando Alonso reagierte blitzschnell, indem er seinen zweiten Boxenstopp beim Herausfahren des Safety Cars absolvierte.
Der Traum vom ersten Sieg beim Monaco GP schien für Vettel in weite Ferne gerückt, aber was nun folgte, war eine fahrerische Glanzleistung. Der Red Bull-Pilot absolvierte - wohl gemerkt, in der Ära Pirelli - fast 60 (!) Runden auf einem Reifensatz und behielt trotz des Dauerdrucks von Alonso und Button die Nerven.
Sicherlich spielte Vettel die Unterbrechung des Rennens sechs Runden vor dem Abwinken der Zielflagge in die Karten. Schließlich konnte er nun einen frischen Reifensatz aufziehen lassen.
Ich bin mir jedoch sicher: Auch ohne den Abbruch hieße der Rennsieger Sebastian Vettel.
Topteam des Rennens:
Was war denn eigentlich mit den Boxencrews los? So viele Fehler bei einem Grand Prix hat gab es selten zuvor. Selbst Red Bull Racing zeigte sich in einer seiner Paradedisziplinen von der Rolle. Deshalb geht die Auszeichnung - Überraschung, Überraschung - an das Sauber F1 Team!
Selbstverständlich gelten an dieser Stelle nicht die Boxenstopps als einziges Kriterium. Viel eher verdient sich das Team ein großes Lob für die mutige Strategie. Die Mannschaft aus dem beschaulichen Hinwil setzte von vornherein auf einen einzigen Stopp, wodurch Kamui Kobayashi - gepaart mit einer bemerkenswerten fahrerischen Leistung - von Startplatz zwölf auf Platz fünf vorfahren konnte.
Ein versöhnlicher Abschluss für das Sauber-Team, das am Samstag durch den schlimmen Unfall von Sergio Perez geschockt wurde.
Flopfahrer des Rennens:
Wie sagt so schön der Volksmund: Genie und Wahnsinn liegen oft dicht beieinander. Lewis Hamilton ist so ein Beispiel. Es gibt viele, sehr viele Rennen, in denen der britische Star sein überragendes Talent unter Beweis gestellt hat. Eine seiner größten Stärken erweist sich jedoch gelegentlich als eine Schwäche: Das Überholen.
Es gibt in der gesamten Geschichte der Formel 1 wahrscheinlich nur sehr wenige Fahrer, die dermaßen kompromisslos und konsequent überholen wie der Weltmeister von 2008. Dies bewies er nicht zuletzt beim vergangenen Grand Prix im Duell mit Michael Schumacher, den er knallhart vor der St. Devote ausbremste.
Die Kehrseite der Medaille: Gelegentlich schießt er mit seiner Aggressivität über das Ziel hinaus. Über sein optimistisches Manöver in der Loews-Kurve kann man aus meiner Sicht diskutieren, im Gegensatz zum Unfall mit Maldonado.
Der Auftritt Hamiltons nach dem Rennen trug bekanntlich zu einer weiteren Kontroverse bei...
Flopteam des Rennens:
Da wir schon bei Kontroversen sind. Michael Schumacher ist auch so ein Mann, der für jene steht. Zu den unrühmlichen Aktionen des Rekordweltmeisters zählt die Rascasse-Affäre von 2006.
Fünf Jahre strandet der Kerpener erneut in der berühmten Kurve. Dieses Mal tatsächlich unbeabsichtigt. Ein Feuer in der Airbox beendete sein Rennen frühzeitig. Merke: Anders als im Vatikan bedeutet aufsteigender weißer Rauch über Monaco nichts Gutes.
Es passte zum völlig verkorksten Rennen von Mercedes GP. Bereits beim Start verlor Schumacher viele Plätze, da sich plötzlich das Anti-Stall-System einschaltete. Bedenklich war die extreme Reifenabnutzung im ersten Stint, die beide Piloten weit zurückwarf. Zwischenzeitlich lagen Rosberg und Schumacher nur auf Platz 19 und 20!
"Leider nehmen wir von diesem Rennen nicht viel Positives mit", meinte Schumacher nach dem Rennen. Stimmt. Punkte ebenfalls nicht. Trotz guter Startplätze.
Überholmanöver des Rennens:
Wer vor dem Rennen einen langweiligen Monaco GP prophezeite, wurde eines Besseren belehrt. Es wurde viel Action geboten, nicht nur auf der Start-Ziel-Geraden. Egal, ob in der Mirabeau, Loews oder Tabac, es wurde munter überholt.
Es fällt mir schwer, ein bestimmtes Manöver hervorzuheben, da es einige besonders mutige gab. Zum Beispiel die zuvor erwähnte Aktion von Hamilton gegen Schumacher in der St. Devote oder auch das Duell Massa gegen Rosberg in der Tabac (14. Runde).
Ein Sonderlob verdient sich Rubens Barrichello, der seinen speziellen Freund Michael Schumacher in der Mirabeau überrumpelte. Aber was erzähle ich euch da, schaut's euch einfach selber an:
Barrichello Schumacher Monaco 2011
Glückspilz des Rennens:
Mauerkuss. Reifenschaden. Normalerweise bedeutet dies in der aller Regel einen Nuller. Erst recht in Monaco. Für Adrian Sutil ging es dennoch gut aus. Der Gräfelfinger sicherte sich sogar einen siebten Platz und seinem Team damit wichtige Punkte.
Pechvogel des Rennens:
Leider löste Adrian Sutil mit seinem Mauerkontakt indirekt den Massencrash aus, der für Vitaly Petrov sprichwörtlich schmerzhaft endete und dem Russen zugleich eine sehr gute Platzierung kostete. Glück im Unglück: Die Rakete von Wyborg trug keine schweren Verletzungen davon.
Besonderheit des Rennens:
Bravo, Sky. "Ich seh was Besseres". So lautet euer neueste Slogan. In Bezug auf die Formel 1-Bericherstattung scheint es jedoch zuzutreffen. Die werbefreie Übertragung des Rennens ist weithin bekannt und angesichts des Werbemarathons bei der Konkurrenz ein großer Vorteil.
Einen prestigeträchtigen Punktsieg landete der Sky-Experte Marc Surer im Duell mit seinem RTL-Kollegen Christian Danner. Während Surer von vornherein auf die Erlaubnis eines Reifenwechsels während der Rennunterbrechung hinwies, sprach Danner wiederholt vom Gegenteil.
Aber mal ehrlich, Herr Danner: Die vielen, vielen Reifensätze, die während der Unterbrechung auf der Start-Ziel-Geraden parat standen, hätten einen doch etwas stutzig machen können, oder?
Spruch des Rennens:
Maybe it's because I'm black. That's what Ali G says.
Lewis Hamilton im Interview nach dem Rennen. Sein Witz gelang nicht wirklich. Stattdessen sprang er regelrecht in ein Fettnäpfchen...
Aufrufe: 2455 | Kommentare: 18 | Bewertungen: 9 | Erstellt:31.05.2011
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KOMMENTARE
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31.05.2011 | 14:23 Uhr
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Manül :
The Pope of Formula 1
31.05.2011 | 14:56 Uhr
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Red_7 :
Petrov und Perez werden wohl in Kanada wieder dabei sein. Ansonsten hat mir das Monacowochenende sehr gut gefallen, entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten. Der Blog wie üblich erste Sahne...@manül: Du weiß aber schon, über dem Papst kommt angeblich noch so ein Vorsitzender von einem roten Laden...
31.05.2011 | 15:25 Uhr
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Seppel23McL_FCB : @Sebastinho:
Wie immer super und wie ich finde auch einfach passend und Fair, vonr mir dafür 10 Punkte.Einzige zu dem Satz: "über sein optimistisches Manöver in der Loews-Kurve kann man aus meiner Sicht diskutieren, im Gegensatz zum Unfall mit Maldonado."
Hätte ich dann doch eine frage da ich mir nicht sicher bin ob ich ihn richtig verstehe.
Möchte auch gar nicht wieder eine große Diskussion los treten aber in meinen Augen ist die Strafe für das Massa Manöver, auch wenn dieser die Chance hatte die Kollision zu verhindern, schon in Ordnung. Da war der gute Lewis einfach zu Optimistisch.
Während ich das Maldonado Manöver, was ja eine eins zu eins Kopie vom von dir Positiv erwähnten Manöver gegen Schumacher ist, einfach als Rennunfall ansehe.
Weiß jetzt nicht ob du das so siehst oder ob du meinst das man halt über das Massa Manöver Diskutieren kann aber das Maldonado Manöver zu 100% auf seine Kappe geht.
Ist wie gesagt auch keine Problem wenn man halt andere Meinungen über die Szenen hat, wollte nur wissen wie ich den Satz verstehen soll.
31.05.2011 | 15:32 Uhr
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Manül :
@seppel: also das massa manöver geht ohne zweifel auf lewis' kappe...da sind wir uns ja alle einig. aber ich sehe auch das maldonado manöver einzig auf lewis' fehlerseite.was ich hier kurz zwischenschieben muss: meines erachten nach hätte maldonado von den sotm für mehr als zwei spurwechsel bestraft werden müssen, aber beim unfall ist maldonado weder zu früh dran beim einlenken, noch ist hamilton neben ihm...er trifft ihn am rechten hinterrad, maldonado ist auf der ideallinie...und da gibt es wenig zu diskutieren, eig. ich habe auch in den ganzen interviews nach dem rennen keinen gefunden, der es so sieht, dass maldonado daran schuld sei. finde es gerade deswegen interessant, warum das hier von einigen so thematisiert wird.
vllt weil die strecke dort enger wird, oder auf der playstation die kurve anders aussieht?
ich weiß es nicht...=)
in diesem sinne: liebe grüße
31.05.2011 | 15:33 Uhr
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Ich schließe mich (wenn auch nicht gerne) dem Red an,
ein unterhaltsamer bis spannender Monaco GP.
Und das ohne Regen.
31.05.2011 | 15:34 Uhr
+2
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Red_7 :
Schumacher hat halt mitgespielt und ist auch nur mit sehr viel Glück nicht am Reifenstapel hängen geblieben...
31.05.2011 | 15:43 Uhr
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Manül :
@seppel: schau dir mal im vergleich die beiden folgenden videos an:hier eine normale onboard-aufnahme von maldonado aus dem rennen. achte darauf, wie er ste anfährt, schaue dazu vllt auf sein rechtes vorderrad, er fährt beim anbremsen immer mit dem rechten vorderrad über die gelbe linie der boxenausfahrt.
http://www.youtube.com/watch?v=Qn19kNpi-IU&NR=1
dazu im vergleich die onboard von hamilton beim crash. maldonado fährt exakt die gleiche linie, die einfach auch die ideallinie ist (schau dir dazu vllt auch bei den related videos andere onboards an)
http://www.youtube.com/watch?v=JYiNKYaviZI&feature=player_detailpage
demzufolge, kann man maldonado nicht einen vorwurf machen, außer vllt die spurwechsel, aber ich denke das ist kritisch, bei einer gebogenen geraden...und auch deswegen ein anderer punkt.
zudem nochmal die totale, in der man sehen kann, dass hamilton einfach komplett über die auslaufzone fährt und maldonado nur am hinterrad trifft!
http://www.youtube.com/watch?v=H2BjGoS8ORE&feature=related
joa...für mich gibts da wie gesagt keine zweifel, dass hamilton völlig zurecht dafür bestraft wurde!
liebe grüße
manül
31.05.2011 | 15:54 Uhr
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Seppel23McL_FCB : @Manül:
Ich sehe es halt ein bisschen anders , aber mein Gott wo währen wir wenn alle immer die gleiche Meinung hätten.Für mich ist er zwischenzeitlich mindestens auf Halber höhe, wie beim Manöver gegen Schumacher auch. Muss dann aber logischer Weise etwas früher Bremsen weil er Maldonado ja genau wie Schumacher außen eine Wagen breite Platz lassen möchte. Durch das etwas frühere Bremsen innen trift er dann als Maldonado einlenkt halt sein Hinterrad.
Aber wie gesagt ich werde dich wohl nicht von meiner Meinung überzeugen können und du mich auch nicht voll von deiner. Ich sehe es auch zwei Tage später und nach unzähligem ansehen auf Youtube nur als Rennunfall für den ich Hamilton nicht bestraft hätte.
Ich sage natürlich auch nicht das Maldonaod daran Schuld ist, aber ich behaupte das er genau wie Schumacher die Möglichkeit hatte so zu fahren das beide heil durch die Kurve kommen und die Kollision mehr oder weniger in Kauf genommen hat. Wie ja im Blog erwähnt sehen ja die meisten überhol Manöver von Hamilton ähnlich aus und letztendlich würde es wenn alle sich so wie Maldonado verhalten auch bei Manövern von Hamilton deutlich öfters krachen.
Nur den Spruch: "vllt weil die strecke dort enger wird, oder auf der playstation die kurve anders aussieht?" verstehe ich nicht ganz.
Was die Playstation Geschichte angeht bin ich zwar inzwischen auch fast 30 und oft mit dem Wagen (190er Evo II) auf der Schleife unterwegs. Aber ich fahre auch recht Professionell Virtuellen Rennsport. Zwar nicht mit Schwerpunkt auf der Playstation aber das ist ja auch nicht so wichtig. Mir ist klar das man das nicht mit "echtem" Motorsport vergleichen kann (in den ich leider erst drei mal reinschnuppern konnte) aber ich behaupte schon das ich dadurch auch eine Gewisses Hintergrundwissen mitbringe das andere nicht haben.
Nur das konntest du ja nicht wissen, daher wunderte ich mich.
EDIT: Hatte deinen zweiten Post noch nicht gesehen und gehe später darauf ein.
31.05.2011 | 15:58 Uhr
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Manül :
der playstation-vergleich war weniger auf dich, als vielmehr auf die paar bezogen, die F12010 zocken, wo monaco an dieser stelle etwas anders designt ist. ist aber jacke... =)wenn du so schreibst, dass du virtuell unterwegs bist...PC? rfactor? =)
n evo190 II ist n schönes spielzeug. hast du was dran gemacht?
liebe grüße!
manül
31.05.2011 | 16:07 Uhr
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Seppel23McL_FCB : @Maldonaod auf der Ideal Linie:
Ja das er ganz genau so wie immer fährt streite ich ja auch absolut nicht ab! Ganz im Gegenteil das ist ja genau das was ich als einziges Bemängel. Er hat Hamilton der beim Anbremsen zwischenzeitlich auf halbe höhe ist innen neben sich und fährt in die Kurve als wenn innen niemand währe und er voll Ideal Linie fahren könnte.
Hamilton Bremst ja wie schon erwähnt einen ticken früher bzw. länger damit er am Scheitelpunkt innen bleiben kann und Maldonado nicht abräumt wenn dieser versucht neben ihn durch die Kurve zu fahren. Da Hamilton sich aber für den Angriff entscheiden ist kann er wenn Maldonado rein zieht nichts mehr machen außer noch zu versuchen innen über den Kerb zu Springen was er dann ja auch macht. Ich bin mir sicher das er nicht von Anfang an vor hatte innen über die Kerbs zu springen sondern wie gegen Schumacher fahren wollte.
Was ich ja nur sagen möchte ist das, wenn Maldonado so wie Schumacher gefahren währe und ihm Platz zum Leben gelassen hätte dann währen beide durch die Kurve gekommen.
Und wenn die Aktion mit Massa und Maldonado nicht gewesen währe und Hamilton am ende vielleicht vierter geworden währe, dann bin ich mir sicher das er gefeiert worden währe und niemand ihn für das Schumacher Manöver kritisiert hätte. Sondern, sogar ganz im Gegenteil, das ganze als tolles Typischer Hamilton Manöver bezeichnet worden währe.
Im Endeffekt sagt Sebastinho ja auch nicht groß was anderes in seinem Blog was die Allgemein Einschätzung von Hamiltons Manövern angeht.
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