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NFL @ SPOX


Gründer: Master_Of_Disaster | Mitglieder: 772 | Beiträge: 197
27.08.2018 | 5643 Aufrufe | 9 Kommentare | 11 Bewertungen Ø 8.4
Ein Dark Horse in der AFC
Season Preview 2018: Miami Dolphins
Nach einer von vorne bis hinten total verkorksten Saison 2017 wollen die Dolphins wieder an die Erfolge von 2016 anknüpfen.

Die größte Hoffnung ruht dabei auf dem Comeback von Quarterback Ryan Tannehill, der die vergangene Saison mit seinem zweiten Kreuzbandriss verpasste, und der Rückkehr einiger weiterer Leistungsträger sowie einer starken 2018er Draft Class. Auch wenn sich das Team auf der anderen Seite von einigen prominenten Gesichtern wie Ndamukong Suh oder Jarvis Landry trennte. Doch wie sieht dies alles im Detail aus?

Coaching Staff

Head Coach Adam Gase geht mit den Dolphins in seine dritte Saison als NFL Head Coach und genießt nach der ergebnistechnisch enttäuschenden Saison 2017 weiterhin großen Rückhalt innerhalb der Franchise und dürfte sicher im Sattel sitzen. Seine Bilanz steht bisher bei 16-16 in der Regular Season (0-1 Postseason) und einem zweiten und einem dritten Platz in der AFC East hinter dem dominantesten Team der AFC der letzten beiden Dekaden.

Auf der Position des Offensive Coordinators gab es dagegen eine Veränderung. Clyde Christensen wurde von seiner Position weggelobt und zum Director of Football/Player Development befördert. An seiner Stelle holten die Dolphins mit Dowell Loggains einen Gase-Vertrauten aus Chicago, der dort zu Gases Zeiten QB Coach war und die vergangenen beiden Jahre als OC bei den Bears fungierte. Gase wird weiterhin das Playcalling behalten, aber es wird davon ausgegangen, dass Loggains mehr Einfluss auf den Gameplan haben wird. Generell sprach Gase davon, dass er und Loggains eine gute Chemie haben und ähnlich denken, was die generelle Ausrichtung der Offense angeht. Man wird gespannt sein, wie sich dies auf dem Gridiron niederschlagen wird. Zudem kommt nach einjährigem Interim als OL Coach in Chicago Jeremiah Washburn als Offensive Line Coach zurück nach Davie. Mit ihm als OL Assistant Coach hatte man 2016 ein produktives Running Game um Jay Ajayi und stellte in der zweiten Saisonhälfte eine der besten O-Lines, was die reine Anzahl Sacks angeht (ein Problem, welches die Ära um Ryan Tannehill in South Beach schon immer begleitet). Ebenfalls erwähnenswert, dass mit Eric Studesville der langjährige Running Backs Coach der Denver Broncos in dieser Position verpflichtet wurde. Auch er ist ein alter Vertrauter von Adam Gase, der in Denver einige Jahre in verschiedensten Positionen verbrachte.

Auf der defensiven Seite des Balles darf Coordinator Matt Burke in seine zweite Saison gehen, obwohl die Defense vergangene Saison eine noch größere Krücke als die Offense und auch weit schlechter als im Jahr 2016 unter Vance Joseph war. Platz 29 nach DVOA, in der Vorsaison stand dort immerhin ein halbwegs solider Platz 19, vor allem, wenn man bedenkt, dass gerade die Defense 2016 sehr viele Leistungsträger im Laufe der Saison verlor (mithin eine Ursache für das chancenlose Playoffspiel in Pittsburgh). Mit Kris Kocurek (DL Coach) und Tony Oden (DB Coach) sorgte man auch hier für Veränderungen und stellte zwei Coaches der Lions ein. Letzterem zur Seite steht mit Renaldo Hill als Assistant ein erfahrener ehemaligen Cornerback.

Ingesamt überzeugt mich der Coaching Staff der Defense wesentlich weniger als der der Offense. Dass Gase seine Weggefährten bekommen hat, ist ein klares Indiz dafür, dass dies mehr und mehr sein Team ist und für mich ein klarer Vertrauensbeweis in ihn als Head Coach.

Off Season - Player Personnel Caroussel

Die Free Agency der Dolphins brachte einen echten Kracher: Die Dolphins trennten sich von DT Ndamukong Suh per Post June Cut und gaben somit den besten Football Spieler auf dem Roster ab, der zudem diese und nächste Saison mit je ca. 9 und 13 Mio. Dollar den Cap belasten wird. In meinen Augen ein zweifelhafter Move, da er über die letzten Jahre der Anker der Defense war und definitiv auf konstant hohem Niveau spielte. Zur Begründung wurde die team culture herangezogen, wie auch bei Jarvis Landry. Man muss wohl feststellen, dass dies der öffentliche Vorwand dafür ist, dass der Vertrag nicht die Leistung widerspiegelt. Ein weiteres Jahr hätte er dem Team sicherlich noch helfen können, ein Cut 2019 wäre entsprechend billiger gewesen. Wie sehr man den Verlust auffangen wird, muss sich noch zeigen.

WR Jarvis Landry wurde zunächst per Franchise Tag gehalten, dies geschah allerdings in der Absicht, ihn zu traden. Man verschiffte ihn anschließend nach seiner ineffektivsten Saison nach ANY+/RR zu den Cleveland Browns, wo er anschließend mit Geld überschüttet wurde, für einen Viertrundenpick und einen Siebtrundenpick. Sicherlich für beide Seiten ein guter Deal. Dass Landry in den letzten Wochen immer wieder dreckige Wäsche in der Öffentlichkeit wäscht, steht ihm nicht gut zu Gesicht. Es ist schade, da ich sicher nicht der einzige Anhänger der Dolphins bin, der ihn in den letzten Jahren zu den Lieblingsspielern zählte. Ob er mehr als der teuerste Slot Receiver der NFL sein kann wird er in Cleveland auch beweisen müssen. Und wie hätte man die Dolphins kritisiert, wenn man einen Slot-Receiver so hoch bezahlt hätte? Dann hätte es gleich wieder geheißen same old Dolphins.

Ebenfalls unter das Leitmotto team culture fällt der Cut von C Mike Pouncey, der jedoch auch erhebliche Fragezeichen bezüglich seiner Hüftverletzungen mitbringt und in der vergangen Saison oftmals gar nicht trainierte, damit er an den Spieltagen fit ist. Unter sportlichen Aspekten würde ich diesen Cut noch am ehesten verschmerzbar halten von den drei genannten.

Man trennte sich schließlich noch von LB Lawrence Timmons und TE Julius Thomas, die außer ihren prominenten Namen nichts mehr zu geben haben.

Auf der Quarterback Position verlängerte man den Vertrag von QB-Interim Jay Cutler nicht. Auch der langjährige Backup und zeitweise Starter QB Matt Moore erhielt keinen neuen Vertrag.

Die Lücken füllte man mit weniger prominenten Namen. WR Danny Amendola dürfte direkt die Rolle von Jarvis Landry im Slot übernehmen, wenn er fit ist. Er erhielt einen Vertrag über zwei Jahre und erfüllt sich damit seinen Kindheitstraum für die Dolphins zu spielen. Mit WR Albert Wilson holte man einen weiteren Receiver per FA ins Team. Wilson war in der vergangenen Saison Teil der großartig anzuschauenden Offense der Kansas City Chiefs.

Das Loch im Zentrum der Defensive Line füllte man mit DT Akeem Spence, den die Phins von den Detroit Lions per Trade holten.

Auch auf weiteren Positionen adressierte man die Abgänge direkt: C Daniel Kilgore kam von den San Francisco 49ers per Trade ein Swap von 7th round picks.

Ein weiterer nennenswerter Zugang stellt DE Robert Quinn dar. Er wird in South Beach vor allem zusätzlich den Druck auf den letztjährigen Erstrundenpick Charles Harris erhöhen und hoffentlich auch ein Upgrade zu Andre Branch darstellen, dem man ja vor einem Jahr einen der schlechtesten Verträge der letzten Spielzeiten gab.

Zudem holte man in G Josh Sitton einen erfahren Veteran für die Offensive Line, der trotz seines Alters noch etwas im Tank haben sollte.

Um QB Matt Moore zu ersetzen verpflichteten die Dolphins die Quarterbacks Brock Osweiler und Bryce Petty, die um die dritte Planstelle auf dem Roster kämpfen werden, zu Minimalbezügen.

Der Draft ein unerwarteter Steal

Die ganze Offseason hinweg galten die Dolphins als starker Kandidat wenn es darum ging, in der ersten Runde einen Quarterback zu draften. Es waren auch alle relevanten Prospects zu Workouts in der Facility oder aber das Team beim jeweiligen Pro Day. Am Ende freuten sich die Dolphins, dass sogar die Arizona Cardinals nach oben getraded haben um vor die Phins zu kommen und man landete an #11 DB Minkah Fitzpatrick.

In der zweiten Runde adressierten die Dolphins das Loch auf der Position des Tight Ends und man sicherte sich dem 42. Pick overall die Dienste von TE Mike Gesicki von Penn State. Ein echter Receiving TE und red zone threat.

In Runde 3 folgte dann wieder ein Pick für die Defense. Mit LB Jerome Baker von Ohio State kommt ein Teamkollege des letztjährigen Zweitrundenpicks Raekwon McMillan nach Südflorida, der bei der Depth auf Linebacker Chancen haben dürfte, schnell zum Starter zu werden.

RB Kalen Ballage wurde dann in der vierten Runde an Position 131 gedraftet. Tolle Anlagen, aber mangelnde Konsistenz begleiteten seine Collegekarriere. Er wird aber seine Chancen erhalten.

Wenige Plätze vor Ballage wählten die Dolphins mit TE Durham Smythe (#123) einen Tight End von Notre Dame aus, der seine Stärken vorwiegend im Bereich des Blockings hat.

Mit den späten Picks sicherte man sich CB Cornell Armstrong (#209) von Southern Miss, LB Quentin Poling (#227) aus Ohio (not State!) und zum guten Schluss (#229) mit K Jason Sanders noch einen Kicker aus New Mexiko!

Speziell die Picks aus den ersten vier Runden haben sehr gute Chancen gleich eine gewichtige Anzahl an Snaps zu sehen. Kicker Jason Sanders wird gegen den UDFA Greg Joseph von Florida Atlantic in einer offenen Competition seinen Rosterspot ausfechten müssen.

Offense - Die Tools sind da, jetzt muss es nur noch klicken

Nachdem man mit Jay Cutler die höchsten Höhen (25/38, 263 Yards, 3 TD in Week 14 gegen die Patriots) und die tiefsten Tiefen (28/49, 274 Yards, 3 INT in Week 15 gegen die Bills) erleben durfte, wartet man sehr gespannt auf die Rückkehr von Ryan Tannehill auf das Gridiron. Nicht, weil er der Heiland ist, sondern weil er mehr Verlässlichkeit repräsentiert als Jay Cutler. Nach den anfänglichen Problemen hatte Ryan Tannehill seine beste Phase in seiner Karriere unter HC Adam Gase in einer West Coast Offense, die gelegentliche tiefe Pässe einstreute und auch durch ein funktionierendes Running Game getragen wurde.

Den Verlust von WR Jarvis Landry versucht man durch WR Danny Amendola aufzufangen. Grundsätzlich stellt dies keine große Verschlechterung dar, sollte Amendola fit bleiben. Es ändert aber den Fokus der Offense, da Amendola sicherlich nicht so viele Targets sehen wird, wie Landry. Diese Snaps und Targets werden auf weitere Schultern verteilt werden. Als Speedster gesellt sich neben WR Kenny Stills Albert Wilson dazu. Auf der anderen Seite hat man mit DeVante Parker einen enorm talentierten, physischen Receiver, der, wenn er fit ist, unglaubliches Potenzial hat, was hin und wieder in tollen -Highlight-Catches resultiert.

2016 hatten Landry, Stills und Parker nach ANY+/RR ihre jeweils effektivsten Saison im Jersey der Dolphins. Schon in der vergangenen Saison zeigte Jakeem Grant mehr als Ansätze, wie man ihn einsetzen kann. Hinter diesem wartet in Isaiah Ford ein Spieler auf Snaps, den man im Draft 2016 in der 7. Runde an Land zog, der aber seine Rookie-Saison aufgrund einer Knieverletzung komplett verpasste. Vom Spielertyp sicherlich einem DeVante Parker nicht unähnlich, auch wenn ihm vielleicht etwas die Geschwindigkeit abgeht und er weniger physisch ist. Leonte Carroo könnte durchaus an der Rosterbubble scheitern, nachdem sein Training Camp bisher nicht das Wahre zu sein scheint und Spieler wie Rashawn Scott, Drew Morgen und Francis Owusu ebenfalls Druck machen in der Saisonvorbereitung. Viel Geduld werden die Dolphins mit dem ehemaligen Scarlet Knight wohl nicht mehr haben.

Mit Rookie TE Mike Gesicki gesellt sich zu einem durchaus zeigenswerten WR Room eine Matchup-Waffe, wie man sie bisher vergeblich auf dem Roster der Dolphins suchte. Ein Receiver im Körper eines Tight Ends, der zwar massive Schwächen im Blocking hat, aber dafür im Passing Game, vor allem auch in der Red Zone, Gold wert sein kann. Auch wenn man im Rookiejahr vielleicht nicht allzu viel erwarten sollte, da die Vergangenheit zeigt, dass sich gerade Tight Ends hier oftmals schwerer tun als andere Positionsgruppen. Mit MarQueis Gray hatte Tannehill 2016 ebenfalls eine gute Chemie und er wird den Roster allein schon deswegen schaffen, weil er auch als Special Teamer ein wichtiger Bestandteil ist. Zudem wird er auch mal als FB aufgestellt, den es so im Roster der Dolphins nicht gibt. Aus den übrigen Tight Ends werden sich noch Kandidaten für das Roster empfehlen müssen. Da man voraussichtlich mit vier TEs in die Saison geht, werden sich zwei Spieler aus der Reihe A.J. Derby, Gavin Escobar, Durham Smythe und Thomas Duarte noch verabschieden müssen oder auf das Practice Squad hoffen.

Von den Running Backs sollte Kenyan Drake aufgrund seiner in der zweiten Saisonhälfte 2017 gezeigten Leistungen (4,8 per carry) klarer Frontrunner auf den Starterposten sein, auch wenn in Frank Gore ein prominenter Veteran ebenfalls auf seine Carries pochen wird. Es ist aber eher anzunehmen, dass er diese in Short Yardage Situationen sehen wird. Drake wird vielmehr der featured Back sein, der ins Passing Game eingebunden sein wird und auch die Mehrzahl der Carries bekommen wird. Zudem ist er im pass blocking zwar nicht herausragend, aber doch in Ordnung. Er wird hier hoffentlich auch von der Präsenz eines Frank Gore als Mentor profitieren können. Mit Kalen Ballage wartet hier ein Viertrundenpick aus diesem Jahr auch auf seine Chance, sich bei den Profis zu zeigen. Ob der kürzlich verpflichtete Jeremy Langford mehr als ein Camp Body sein wird, muss sich noch herausstellen. Mit Senorise Perry steckt dahinter ein weiterer Running Back, der aufgrund seines ST Values es auch aufs Roster schaffen wird.

In die O-Line dagegen wird mit Josh Sitton ein starker Pass-Blocker als LG integriert, der hoffentlich auch Laremy Tunsil helfen kann, der eine stark durchwachsene erste Saison als Left Tackle absolvierte. Der Anker der Offensive Line ist mit dem aus San Francisco ertradeten Daniel Kilgore ebenfalls neu. Er mag kein herausragender Center sein, aber einer, der jederzeit im Training und auf dem Platz zur Verfügung stehen wird. Den Spot des Right Guards dürfte eine der Entdeckungen der vergangenen Saison, Jesse Davis, inne haben. Rechts von ihm dann JaWuan James, der diese Saison unter der 5th Year Option spielen wird, wobei auch zur Deadline schon Gerüchte die Runde machten, dass er getraded werden könnte. Ein riesiges Problem in der abgelaufenen Saison waren dennoch die Flaggen in der O-Line. Alleine Laremy Tunsil sammelte 8 penalties für einen false start. Insgesamt hatten die Dolphins die zweitmeistgeflaggte O-Line der Liga. Dennoch kann auch positive Punkte anführen: zumindest im Pass Blocking war es die beste Offensive Line, die in der Ära Tannehill aufs Feld geführt wurde. Eine adjusted sack rate von 5,8% bedeutete ligaweit Rang 11, was sicher auch zum Teil an Jay Cutlers Pocket Presence lag. Hier wird es spannend zu beobachten sein, inwiefern Ryan Tannehill sich da vielleicht etwas abgeschaut haben könnte. Im Run Blocking lag man dagegen auf einem enttäuschenden Rang nach adjusted line yards. Ebenso in stuffed% (Rang 30 mit 27%). Short Yardage hatte man dagegen sogar großen Erfolg mit 71% power success (ligaweit Rang 6).

Wenn sich die Offensive Line wieder auf das pass-blocking niveau von 2017 aufschwingen kann und Ryan Tannehill hinter dieser tauglichen O-Line die Offense anführt, dann kann man durchaus auf eine spannend anzuschauende Offense hoffen. Mit Amendola, Wilson und Stills hat man gleich mehrere Optionen für den Slot, gleichzeitig können Wilson, Grant und Stills den Flanker geben und man kann Gesicki in den Slot schicken, was vielleicht in seiner ersten Saison sogar oft geschehen wird. Gleichzeitig hat man mit Wilson und Grant unheimlich viel Speed auch für Formationen in denen einer von beiden im Backfield stehen kann.

Für darüber hinausgehende Vertiefungen empfehle ich dringend folgenden Thread bei Twitter:

https://twitter.com/ckparrot/status/1024024561489207302

Die offensive Seite des Balles sieht somit vergleichsweise gut aus.

Defense - Mehr als ein Fragezeichen

Wie bereits eingangs unter der Free Agency geschrieben, trennten sich die Dolphins von Ndamukong Suh direkt mit Beginn der Free Agency per Post-June Cut. Ein echter Schocker zu Beginn des neuen Ligajahres, aber auch das heimliche Eingeständnis, dass so ein Vertrag schwerlich durch Leistung zu rechtfertigen ist. Mit dem Abgang von Suh steht auch die Defensive Line vor noch mehr Problemen als ohnehin schon.

Der prominenteste Name der D-Line ist die mittlerweile 36 Jahre junge Franchise Legende DE Cameron Wake. Wake, der die zweitmeisten Snaps aller D-Liner der Dolphins in der vergangenen Saison spielte und dabei 10,5 Sacks verzeichnete, wird auch in die kommende als Starter gehen. Ihm fehlen noch 8 Sacks bis er bei 100 career sacks steht. Nicht schlecht für einen Spieler, der mit 27 sein erstes Spiel in der NFL absolvierte und seit seiner ersten Saison als Starter (2010) NFL-weit die meisten Sacks verbuchte. Sein Name wird früher oder später definitiv auf der Miami Dolphins Honor Roll auftauchen.

Desweiteren steht ein stattliches Arsenal an Defensive Ends auf dem Roster, welches aber jeweils mit Fragezeichen zu genießen ist. DE Andre Branch erhielt 2017 einen fürstlichen Vertrag über 3 Jahre mit 16,8 Millionen Dollar Garantien, kommt in bisher 30 Spielen für die Dolphins aber auf lediglich 10 Sacks.

DE Charles Harris geht in seine zweite Saison in Aqua & Orange. Der First Round Pick aus dem 2017er Draft spielte nicht gerade eine Saison, wie man sie sich von einem Erstrundenpick wünscht. Dennoch gilt auch für Harris, dass die erste Saison zum Lernen da war. In der zweiten Saison sollte dann so langsam zu erkennen sein, dass man in ihm den Nachfolger von Cameron Wake sieht.

Konkurrenz bekommt Charles Harris vom von den Rams ertradeten DE Robert Quinn, der nach der Umstellung der Rams-Defense auf eine 3-4-Defense überflüssig geworden ist und von dem man hofft, dass er an zurückliegende Zeiten, 2013 First Team All-Pro mit 19 Sacks, anknüpfen kann. Es würde durch aus nicht wundern, sollte Quinn in Week 1 der zweite Starter auf Defensive neben Cam Wake sein.

Mit DE William Hayes gibt es zudem einen weiteren ehemaligen Spieler der LA Rams, der, sollte er gesund sein, nicht wenige Snaps sehen wird. Hayes ist ein Spezialist vor allem gegen den Lauf und das merkte man auch der Dolphins Laufverteidigung in der Saison 2017 an. Nachdem Hayes aufgrund einer Rückenverletzung die vergangene Saison auf der Injured Reserve List beendete, erhofft man sich vom 33-Jährigen in dieser Saison wieder eine Verstärkung in der Run Defense.

Einen spannenden Kampf um die Starterplätze wird es in der Interior Defensive Line geben. Defensive Tackle Akeem Spence wurde von den Detroit Lions für einen Siebtrundenpick getraded. Mit 26 Jahren steht der Viertrundenpick der Buccaneers von 2013 bereits bei seinem dritten NFL-Team unter Vertrag. Neben Spence finden sich die beiden Eigengewächse Jordan Philipps und Davon Godchaux, die 2015 und 2017 gedrafted wurden. Schon in der vergangenen Saison machte Godchaux auf sich aufmerksam und sah konstant Snaps und war drauf und dran, Jordan Philipps den Starterposten abzunehmen. Hier wird es besonders spannend zu beobachten sein, wie dieser Zweikampf ausgeht. Vincent Taylor, der ebenfalls 2017 gedrafted wurde, sowie Jamiyus Pittman und Anthony Moten werden die weiteren Kaderplätze unter sich ausmachen. Zuletzt verpflichteten die Miami Dolphins in Kendall Langford einen weiteren Spieler für die Rotation auf der Position des Defensive Tackle. Er wurde dereinst von den Dolphins als 5-tech Lineman gedraftet, aber ist mittlerweile ein Interior Lineman.

Den zweiten Teil der Front Seven bildet das Linebacker-Corps, welches in den zurückliegenden Jahren immer wieder große Probleme in der Coverage von Tight Ends und Running Backs offenbarte. Allein in der vergangenen Saison versuchte man das Problem mit den Verpflichtungen von Lawrence Timmons (FA), Rey Maualuga (FA) und Stephone Anthony (Trade). Von diesen befindet sich nur noch Anthony im Kader.

Dennoch besteht für die kommende Saison auch ein Funken Hoffnung auf dieser Position. Und diese lastet zunächst auf den Schulter zweier ehemaliger Spieler von Ohio State. 2017 drafteten die Dolphins in der zweiten Runde des Drafts Raekwon McMillan. Er verpasste aufgrund eines Kreuzbandrisses seine komplette Rookie-Saison. Im diesjährigen Draft folgte ihm Jerome Baker nach South Beach, der in der dritten Runde gepickt wurde.

Raekwon McMillan wird definitiv, Verletzungen ausgeklammert, in die kommende Saison als starting Middle Linebacker gehen und die Spannung ist groß, ob er, der bei den Buckeyes Captain der Defense war, die Unit nach vorne bringen kann. Ihm wird zwar auch eine Schwäche in der Coverage von Tight Ends und Backs nachgesagt, jedoch gilt er als sehr assignment-orientierter Spieler mit einem harten Tackling. Chase Allen bekleidet hier die Backup-Position. Auf der weak-side wird Kiko Alonso in die Saison gehen. Es ist bereits seine dritte Saison in Miami und seine zweite Saison als outside-linebacker. Euphemistisch gesagt war seine Saison 2017 nicht gut. Es wäre besser für ihn und die Front Seven, wenn er nicht noch eine zweite Saison auf diesem Niveau folgen lässt. Um die Position auf der strong side kämpfen oben erwähnter Jerome Baker und Stephone Anthony. Abseits der bereits genannten Namen wird es auf der Dolphins Depth für Linebacker nach MCL-Verletzung von Mike Hull, der große Teile der Saison verpassen wird, schon relativ dünn.
Overall ist diese Unit die wohl katastrophalste der vergangenen Saison in der Defense und wenn sich die Defense zum besseren wenden soll, dann muss der Grundstein hier gelegt werden. Sollten keine entscheidenden Fortschritte vor allem in der Coverage gemacht werden, dann kann es eine lange Saison werden.

In der Secondary mangelt es ebenso wenig an Fragezeichen, wie auf anderen Positionen. 2018 First Round Pick Minkah Fitzpatrick trainierte weite Teile des Training Camps als Free Safety, wurde zuletzt aber auch immer öfter als Nickelcorner aufgeboten. Eine Position, die eigentlich für Bobby McCain gedacht war, der aber nun zweiter Outside Cornerback gegenüber vom sich 2017 toll entwickelten Xavien Howard (von Week 10-17 lediglich 0,67 zugelassene Yards per Coverage Snap - Platz 7 in der NFL; auf die ganze Saison 0,86 und Platz 18) spielen soll.

Keine Fragen in der Secondary scheint es also nur bei zwei Spielern zu geben. Zum einen Strong Safety Reshad Jones und eben Cornerback Xavien Howard, der in sein drittes Jahr geht. Jones ist nun seit Jahren integraler Bestandteil der Dolphins Secondary und das wird sich auch in dieser Saison nicht ändern. Ein hard-hitting Safety wie er im Buche steht.

Nach einer unterirdischen Rookie-Saison hatte Xavien Howard 2017 sein Breakout Year (von Week 10-17 lediglich 0,67 zugelassene Yards per Coverage Snap - Platz 7 in der NFL; auf die ganze Saison 0,86 und Platz 18), welches es in dieser Saison zu bestätigen gilt. Speziell das Spiel gegen die Patriots in Week 15 (sechs Targets, keine reception, 1 PD, 2 INT) war bärenstark. Von den 30 stärksten Cornerbacks nach Yards/Cov Snap erhielt er die drittmeisten Targets in seine Richtung (80) und ließ nur knapp die Hälfte an Completions zu (42) - für die Wochen 10-17 lag dieses Verhältnis bei 14/39. Er wird sich diese Saison hoffentlich als vollwertiger No. 1 Corner etablieren. Auf der anderen Seite sieht es dagegen weniger rosig aus. Die Hoffnungen lagen auf dem Starter der 2016er Saison, Tony Lippett. Der ehemalige Wide Receiver galt als erster Anwärter auf den zweiten Cornerback Spot. Cordrea Tankersley galt als weiterer Kandidat auf den Starterposten. Doch beide überzeugten im Training Camp nicht oder zumindest nicht soweit, dass sie keine weitere Competition auf der Position erhalten. Mit Torry McTyer und dem eigentlich als Nickelcorner angedachten Bobby McCain, der 2017 weniger als 60 Snaps als outside Corner gespielt hat, wird fleißig herumexperimentiert als No. 2 Corner. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass ein Veteran Cornerback hier noch unter Vertrag genommen wird. Die Lösung dieser Problematik ist auch sicherlich eng mit der Frage verknüpft sein, wo Minkah Fitzpatrick unterkommen wird. Die letzte Woche kommt er im Training Camp als Nickel-Cornerback auf den Platz, wobei ich ihn schon gerne als Free Safety auf dem Platz stehen hätte. Zwar sind Formationen mit mehr Defensive Backs auf dem Platz immer mehr in Mode, aber gerade die unheimliche Reichweite von Fitzpatrick zusammen mit seiner Geschwindigkeit und play recognition lassen ihn für mich als prototypischen Free Safety sehen.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass man durch den Draft von Fitzpatrick mehr Variabilität gewonnen hat und mit sehr unterschiedlichen Looks spielen kann in der Defense. Ob das allerdings in einer Unit, die so schon nicht besonders stark war, die beste Idee ist, steht auf einem anderen Blatt.

Nach DVOA war die Defense der Dolphins auf Rang 28, wobei die Laufverteidigung noch halbwegs mittelmäßig daher kommt (Platz 16) und die Passverteidigung auf Rang 29 nach der Metrik von Football Outsiders abschneidet - schlechter waren nur die Colts und die Piraten- und Freibeuter aus Oakland und Tampa Bay. Speziell gegen Tight Ends (Platz 28) bestand eine große Schwäche im Ligavergleich.
Sollte sich hieran in der kommenden Saison wenig zum positiven verändern, dann dürfte der Stuhl von Defensive Coordinator Matt Burke aber ein sehr heißer sein.

Special Teams

Endlich mal wieder einen Kicker draften! In der siebten Runde mit dem letzten Pick der Dolphins in diesem Jahr und dem 229. Pick overall sicherten sich die Phins die Dienste von Jason Sanders von den New Mexiko Lobos. Bis dato standen Dolphins ohne Kicker da. Vorjahreskicker Cody Parkey unterschrieb einen Vertrag als Free Agent bei den Chicago Bears. Jason Sanders, dem ein starker Fuß nachgesagt wird, der aber Probleme mit Distanzen zwischen 30-40 Yards haben soll, steht als Konkurrenz um den Job des Kickers Greg Joseph gegenüber, einem UDFA von Florida Atlantic (FAU).

Matt Haack wird in dieser Saison in seine zweite Saison als Punter gehen. Sein Average beträgt 44,5 Yards, was im Ligavergleich in etwa am unteren Ende des Mittelfelds liegt. 30 seiner 84 Punts landeten jedoch innerhalb der gegnerischen 20 und nur fünf davon als Touchbacks. 6,3 Yards ließen die Dolphins pro Punt Return zu, ein Top 8 Wert in der NFL.
In der vergangenen Saison stellte man zudem einen neuen NFL Rekord auf, da man vier mal einen Onside Kick probierte und jedes mal den Ball eroberte.
Ebenfalls noch erwähnenswert: Long Snapper John Denney geht mit den Dolphins in seine 14. Saison mit den Dolphins. Denney verpasste nie ein Spiel und wird im Dezember 40.


Assistant Head Coach Darren Rizzi gebühren eine Menge Vorschusslorbeeren, da er seit Jahren die Special Teams betreut und ich denke, über diese Unit wird man vorwiegend positiv berichten dürfen in der neuen Saison.

Players to watch

Ryan Tannehill

-> ihm gebührt viel Hype in der Off Season, er ist der Fokus der Medien-Abteilung in der Außendarstellung, die sozialen Netzwerke werden immer wieder mit kleinen Häppchen gefüttert zur Rückkehr von Ryan Tannehil. Ob man es will oder nicht, nach zwei Kreuzbandrissen und 20 verpassten Spielen der Miami Dolphins ist die Rückkehr von Ryan Tannehill Under Center die Geschichte, die aus ihm einen Player to watch macht. Adam Gase stand immer vor Ryan Tannehill, doch hat er in seiner Zeit als Head Coach der Phins mehr Spiele ohne Tannehill als mit ihm absolvieren müssen. Die Offense wird durch den Pick von Mike Gesicki endgültig so aussehen, wie Adam Gase sie sich vorstellt und auch wenn man seit Jahren einen Slogan nicht mehr hören kann: Dies ist das Jahr von Ryan Tannehill!

Kenyan Drake

-> Kenyan Drake könnte sich diese Saison in der für ihn ungewohnten Rolle als Vollzeitstarter etablieren und genau darauf liegen die Hoffnungen. Seit er 2012 für die Alabama Crimson Tide am College debütierte, war Kenyan Drake immer Backup und die Fragen, ob er den vollen Workload eines Vollzeitstarters als Running Back überhaupt bewältigen könne, begleiteten ihn seither. Frank Gore wird sicherlich einiges an Snaps sehen, aber zugleich auch ein wichtiger Mentor für Drake werden.

Davon Godchaux

-> obwohl er in der fünften Runde gedraftet wurde, sah er vergangene Saison schon viel Spielzeit und ist auf dem besten Weg zum Starter. Hier wird interessant zu beobachten sein, ob er sich gegen Jordan Philipps und Akeem Spence als Starter durchsetzen kann und sein Lineplay auf ein neues Level heben kann

Weitere Player to watch: WR Jakeem Grant, LB Raekwon McMillan, DB Minkah Fitzpatrick, TE Mike Gesicki, DE Charles Harris

Schedule


Neben den Duellen aus der eigenen Division spielen die Miami Dolphins in dieser Saison gegen AFC South und die NFC North. Zudem noch gegen die Cincinatti Bengals und die Oakland Raiders. Die Bye Week befindet sich in Woche 11 nach dem Auswärtsspiel bei den Green Bay Packers.

Nach der Metrik von Warren Sharp haben die Dolphins den zweitleichtesten Schedule der NFL in Bezug auf gegnerisches Defenses. Auf die gegnerischen Offenses bezogen liegt man dort auf Rang 9. Innerhalb der Division sind die Jets und die Bills sicherlich als Teams zu sehen, die es zu schlagen gilt. Außerhalb der Division trifft man mit den Lions, Colts, Titans und den Bears auf Teams, die jeweils neue Head Coaches haben.
So schwer und wenig sinnvoll es ist, die Siege und die Niederlagen vorherzusagen, so lässt sich doch feststellen, dass der Schedule den Dolphins entgegenkommen könnte. In den letzten Jahren war man immer etwas streaky unterwegs, es wechselten sich also Siegesserien und Niederlagenserien ab (6 Siege am Stück 2016, 5 Niederlagen in Serie 2017). Vor allem die ersten drei Spiele (Titans, @Jets, Raiders) sehen ziemlich günstig aus in Anbetracht eines gutes Saisonstarts. Sollten dort schon zwei Niederlagen zu Buche stehen, wird es wohl eine weitere lange Saison. Die Spiele gegen die Bengals, Texans und Titans könnten Schlüsselspiele um eventuelle Playoffs in eher mediokren AFC sein.

Schlussendlich wird ja eine konkrete Prognose erwartet und da ich ein Optimist bin, lege ich mich auf 10-6 und eine Wildcard für die Playoffs fest. Mir ist klar, dass dies auch ganz schnell in die andere Richtung eine 6-10-Saison werden kann.

Meine eigene Bold Prediction formulierte ich ja während des Spox-Usertreffens im Januar in Münster - nicht ganz nüchtern: Ryan Tannehill Comeback Player of the Year!

KOMMENTARE
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DanMarinoseinSohn
30.08.2018 | 14:29 Uhr
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30.08.2018 | 14:29 Uhr
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Carroo spielte bei Rutgers. Korrekt.

Von Kanonenfutter spricht auch keiner, But. Aber geht man von vielleicht vier Siegen in der Division aus, dann braucht man noch 6 Siege. Titans, Raiders, Bears, Lions hat man in Miami. Dazu die Colts und Bengals auswärts.

Das wären für mich alles keine überraschenden Siege, wenngleich auch keine Freilose. Jedes W gegen die Pats, Packers, Vikings, Jaguars und Texans wäre ein Bonus.
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OKC_Panthers
30.08.2018 | 14:22 Uhr
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30.08.2018 | 14:22 Uhr
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Gute Preview, finde aber 10-6 zu viel des guten. Denke es wird maximal ein 8-8, eher noch schlechter.
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Butfumlbe93
30.08.2018 | 08:48 Uhr
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30.08.2018 | 08:48 Uhr
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Die Preview ist mir doch etwas zu lang, inhaltlich aber top. Der Stats-Einsatz ist für eine Preview vorbildlich, nicht zu viel aber aussagekräftige Zahlen sinnvoll gewählt.

Ich sehe nicht so ganz woher die zehn Siege kommen sollen, wenn ich ehrlich bin. Das Coverage Personal hat immense Fragezeichen und bei Tannehill wird man abwarten müssen, wie er von so einer langen Verletzung zurückkommen wird.
Die beiden Divisions die auf dem Spielplan stehen wirken jetzt auch nicht wie Kanonenfutter. Ich tippe da eher in Richtung sechs Siege.

Spielte Carroo nicht bei Rutgers?

Vielen Dank für die Preview und den Kampf mit dem Editor. Das kann unheimlich frustrierend sein.
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Petzie
MODERATOR
29.08.2018 | 11:03 Uhr
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Petzie : 
29.08.2018 | 11:03 Uhr
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Petzie : 
schöne Preview, Dan. Gut geschrieben, die einzelnen Punkte ausführlich, aber nicht zu lang behandelt und dargelegt. Ich stimme Jay zu, dass die Prognose natürlich schon optimistisch, aber keinesfalls unrealistisch ist. Mal gespannt was der Division-Rivale aus South Beach aufs Turf zaubert
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JaydoggBO
MODERATOR
28.08.2018 | 13:18 Uhr
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JaydoggBO : 
28.08.2018 | 13:18 Uhr
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JaydoggBO : 
Sehr starke Preview, hast die Stärken und Schwächen gut dargestellt. Die Offensive könnte Spaß machen, aber muss sie auch. Tanne und Gase spielen wohl schon um ihre Jobs in Miami

Die Prognose mit 10-6 ist natürlich gut optimistisch, aber wenn alles läuft plus die schwache Division könnten schon 5-6 Siege außerhalb der Division reichen.
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DanMarinoseinSohn
28.08.2018 | 12:57 Uhr
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28.08.2018 | 12:57 Uhr
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Danke für die lobenden Worte.

Die Pre Season würde ich jetzt nicht so gewichtig bewerten. Robert Quinn könnte aber tatsächlich Spaß machen, nach den letzten beiden Spielen. Gegen die Panthers durfte er ja auch lediglich gegen die Drehtür Matt Khalil ran.
Eklatante Schwächen beim Tackling und beim Covern von TE/RBs sind aber auch schon wieder erkennbar. Dazu offensiv und defensiv wieder viele Flags. Gesicki wurde gegen die Bucs und Ravens je einmal in der Endzone angeworfen. Seinen ersten Catch hatte er jetzt gegen die Ravens.
Ich hätte die Ravens gerne mit Flacco gesehen.
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PyRoDolphin
28.08.2018 | 12:15 Uhr
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28.08.2018 | 12:15 Uhr
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Sehr gut geschrieben. Für mich ist die Defense in der Preseason ein (kleine) Überraschung. Man hat CAR und BAL mit den Startern dominiert, und fast keine Punkte zugelassen, und zu dem ordentlich Druck auf Cam und RG3 ausgeübt. Bis auf ein paar RB Big Plays abgesehen, eine sehr stabile Leistung. Die Offense kann noch mehr wie bisher gezeigt. Gesicki wurde bisher nur 2 mal angeworfen, und die Redzone komplett ausgelassen. Ich denke Gase gambelt hier noch gewaltig. 10-6 wäre ein Traum, 8-8 sehe ich als realistisch.
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Herr0in
27.08.2018 | 21:29 Uhr
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Herr0in : 
27.08.2018 | 21:29 Uhr
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Herr0in : 
Sehr schönes Ding Dan, da zieh ich als Division Rival meinen Hut und sage Champs Elysees. Hast du den Editor bezwungen und zumindest schon mal mehr abgeliefert wie deine Phins zuletzt. Ich glaub ihr werdet Platz 2 in der East holen aber mit 8-8 die Playoffs verpassen.
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Steehaan
27.08.2018 | 20:21 Uhr
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Steehaan : 
27.08.2018 | 20:21 Uhr
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Steehaan : 
Gefällt mir gut die Preview! Die Dolphins sind, für mich zumindest, wirklich etwas unter dem Radar. Die Offense hat aber wirklich ein paar interessante Leute dabei, zudem kommt ja Tannehill zurück. Bin mal auf den Zerberster gesapannt Defense scheint mir aber noch etwas wackelig. Wenn ich den Schedule durchgehe, lande ich so bei 8-8.
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