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Jahresrückblick 2016


Gründer: Voegi | Mitglieder: 6 | Beiträge: 3
07.01.2017 | 8702 Aufrufe | 3 Kommentare | 7 Bewertungen Ø 5.0
Jahresrückblick 2016
Rio 2016: Pleiten, Pech und Pannen
Die olympischen Spiele waren neben einigen sehr schönen Geschichten die Spiele der Pleiten, Pech und Pannen.

Bevor ich anfange, wünsche ich jedem Leser ein frohes neues Jahr.

Ein halbes Jahr ist es nun her, seit Olympia in Rio dieses Jahr stattgefunden hat und ich muss sagen: Es waren keine olympischen Spiele, an die ich mich noch in zehn Jahren erinnern werde. Zumindest nicht, was positive Sachen angeht. Es gab Probleme mit den Fans, mit der Technik und schlussendlich auch mit dem öffentlichen Auftreten von einem deutschen Sportler. Aber die Hartings sind aufgrund des Nutzens von dem Medikament Asthma ja sowieso keine fairen Männer in ihrem Sport, weil Asthmamedikamente ja beim Diskuswerfen von ganz großem Vorteil sind (hier darf sich der User magdleen angesprochen fühlen). Da ich aber nicht alles schlecht reden will, gehen wir erstmal auf die schönen Dinge ein.

Heiratsantrag in Rio: Diese Chinesen

Mir kommen gleich die Tränen

Die Chinesen sind ja bekanntlich kein gewöhnliches Volk (gut, welches Volk ist denn gewöhnlich) aber die Chinesen sind bekanntlich kein beliebtes Volk, was Menschlichkeit angeht. Bei Olympia jedoch haben Synchronspringer Qin Kai und Wasserspringerin He Zi (ja die werden so geschrieben ) für ein menschliches Highlight gesorgt. Nach der Zeremonie, bei der He Zi die Silbermedallie in der Disziplin Kunstspringen (Wasser) erhielt, kam ihr Freund Qin Kai auf einmal angerannt und machte der jungen Dame einen Heiratsantrag. Die brach in Tränen aus und sagte unter dem Druck der drei brasilianischen Zuschauer, die dem Ganzen zugeschaut haben, Ja, ich will.. Ein schöner Moment für die beiden, etwas merkwürdig für mich als Zuschauer. Denn mir kam prompt die Frage: Was wäre gewesen, wenn sie den Heiratsantrag abgelehnt hätte? Gut, dass ich die Frage schnell wieder vergessen habe. Für mich waren die Tränen der Springerin schöner als die Art und Weise, wie sie ihre Medaille gewonnen hat. Ich bin mir sicher, dass sie das auch so sieht.

Usain Bolt schreibt Geschichte schon wieder

Werbung für Oral-B? Check!

Er hat es mal wieder getan. Und auch dieses Mal ist man nicht nur wegen seiner Persönlichkeit froh, dass er gewonnen hat. Sein Hauptgegner dieses Jahr war Justin Gatlin. Der Justin Gatlin, der in seiner Karriere einmal 2004 (Amphetamine) und 2006 (Testosteron) gedopt hat. Man stelle sich vor, der Kerl hätte gegen Bolt gewonnen. Da hätte man im Kampf gegen Doping wieder einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht! Oder in die Falsche. Die Bewertung überlasse ich euch. Aber ich will die schönen Dinge ja nicht schlecht reden.

Bolt schlug erneut nach einem Jahr, in dem er erst beim wichtigen Event in Topform war, Gatlin über 100m. Auch über 200 m war dieser Mensch- nein, das ist der falsche Ausdruck- dieses Wesen absolut unschlagbar. Er deklassierte die Konkurrenz so sehr, dass er im Halbfinale mit seinem Konkurrenten Andre de Grasse über die Ziellinie lächelte. Kann man mal so machen. Die Goldmedallie über 4x 100 m war natürlich auch sicher. Jedoch hat die Geschichte von Usain Bolt eine traurige Notiz: es waren seine letzten olympischen Spiele. Nach der Leichtathletik-WM 2017 wird Bolt seine einzigartige Karriere beenden. Aber wenn wir schon von einzigartigen Karrieren sprechen...

Michael Phelps 23 Goldmedallien?!

Ja, du bist die Nummer eins. Auch wenn der Finger deformiert wirkt.

Auch Michael Phelps hat eine Karriere hingelegt, ohne Worte. In Rio gewann Phelps die Goldmedallien 19-23. Der Kerl hat fast so viele Medallien bei Olympia gesammelt wie er alt ist (31 Jahre alt, 28 Medallien bei Olympia). Diese Medallienanzahl ist an sich schon unfassbar und seine Zahlen, was gewonnene Wettkämpfe betrifft, auch, jedoch muss man bedenken, dass die Karriere von Phelps fast vorbei war. Nachdem er 2013 ein Comeback startete, wurde er 2014 betrunken am Steuer festgenommen. Nach eigener Aussage war Phelps zu diesem Zeitpunkt am Boden, entschied sich jedoch sein Comeback fortzusetzen. Es würde in einer atemberaubenden Performance enden. Die amerikanische Schwimmmannschaft hat also doch ihren Lichtblick gehabt

Rafaela Silva- geboren in einer Favela, 2016 olympische Goldmedaillengewinnerin

Der Moment, als dir klar wird, dass du Rassismus gegen dich besiegt und die erste Goldmedaille bei den olympischen Spielen in deiner Heimat gewonnen hast.

Diese Geschichte toppt jedoch alle anderen Geschichten und zeigt, dass es auch in Brasilien viele Menschen gibt, die man in der Gesellschaft als Bandwagoner bezeichnet. 2012 trat Silva als große Hoffnung bei Olympia an, wurde in einem Kampf jedoch disqualifiziert. Jedoch folgte keine klassische Kritik von Bandwagoner. Die Kritik war ähnlich der Kritik vom User smiffi, wenn seine Steelers scheiße spielen oder wie ich, wenn mir bei einer 30-0 Führung der Patriots ein False Start auf die Nerven geht, nur war diese auch zu 100% ernst gemeint. Der Affe gehöre in den Käfig. Sie sei eine Schande Brasiliens. Dagegen ist Facebook während einer Niederlage der New England Patriots ein ruhiges Pflaster. Doch der innere Schweinehund trieb sie nicht in die Depression, sondern zurück in den Sport. Die rassistischen Aussagen trieben die 24-jährige mit der Zahnspange beim ganz großen Event ganz nach oben. Ihre Hauptaussage nach dem Gewinn der Goldmedallie: Der Affe, den ihr gerne im Käfig hättet, ist jetzt Champion.. Dem ist nichts hinzuzufügen.

So, die positiven Sachen sind vorüber. Kurz die Hände gerieben und ab zu den negativen Sachen. Als bekennender Realist (der schlechte Urin im NFL-Bereich ausgeschlossen) ist dies meine Lieblingsdisziplin. Dann legen wir mal los.

Christoph Harting, du musstest natürlich den Vogel abschießen...

Wo sind die Wurftomaten, wenn man sie braucht...

Wir schreiben das Jahr 2016. Im Fernsehen läuft Olympia. Soeben hat Robert Harting es nicht in den Wettkampf geschafft, ein Bandscheibenvorfall hat ihn in der Qualifikation gestoppt. Scheiße, dachte sich der Kunstschütze. Also Medallie weg. Na super. Dann kommt sein jüngerer Bruder Christoph auf die Bühne und wirft sich seinen Weg zur Goldmedallie. Aus meinem offenen Mund fließt ein Wasserfall von dunklem Franziskaner Weizenbier Richtung Boden. Aber nicht wegen seiner sportlichen Leistung. Sondern wegen seiner Leistung auf dem Treppchen. Mit einem 26-jährigen, nach eigener Aussage SCHÜCHTERNEN, Menschen erwartet man eventuell Demut und Respekt auf dem obersten Treppchen bei einem olympischen Wettkampf. Aber dann fängt dieser Rotschopf an zu tanzen und sich wie die Queen zu benehmen. Auf dem Treppchen. Bei einem olympischen Wettkampf. Während der Nationalhymne. Einige haben es gefeiert, ich fands nur noch peinlich und es warf ein schlechtes Bild auf das deutsche Lager.

Die brasilianischen Fans- und ich dachte, Deutschland wäre unsportlich

Blauer Himmel? Check! Brasilien beim Beachvolleyball? Check! Ein volles Haus, so wie man es in dieser Sportart bei den Landsleuten gewohnt ist? Nicht mal ansatzweise.

Das Interesse an den olympischen Spielen in Rio war nur dann vorhanden, wenn brasilianische Sportler gekämpft, gerannt, gespuckt und geschissen haben. Aber dann war es so richtig vorhanden. Gegnerische Teams und Athleten wurden gnadenlos ausgepfiffen, während die eigenen frenetisch bejubelt wurden. Sogar der übergewichtige Neymar, der sogar noch mehr Applaus bekam, weil er mit seinen Fitnessproblemen Ronaldo Konkurrenz machte. Das Beispiel Rafaela Silva (oben genannt) stellt jedoch den Abgrund des Sportsgeists da. Abgesehen davon waren die Hallen buchstäblich leergefegt. Es war unfassbar lächerlich. Man konnte die Fans bei den chinesischen Wassersprungmeisterschaften fast schon an einer Hand abzählen. Man musste die Fans nicht mal bitten leise zu sein, damit sich die Springer konzentrieren können. Aber wenn wir schon von den chinesischen Sprungmeisterschaften reden

Diese Wackelpuddingbrühe

Die Mischung dieser Flüssigkeit beträgt 20% H20 und 80% Wackel P-Schnaps

dann müssen wir jedoch auch die Wasserqualität ansprechen. Heilige Scheiße, da wäre ich nicht reingesprungen. Wenn ich in einen Salzwasserpool springe, dann ist das Wasser blau! Egal, wie viele beharrte 50-jährige bei ihren 2 m/h Bahnen vorher reingepinkelt haben. Wie kann man als Sportler nur sowas im Wettkampf ignorieren? Offizielle Begründung: Die Umwälzanlage war defekt. Beliebteste Verschwörungstheorie: Der saure Regen ist schuld. Obwohl kein Regen fiel. Meine Theorie: Da hatte wohl jemand zu viel grünen Wackel P gesoffen und ist dann in den Wasserpark eingedrungen, um dort den Druck in seiner Blase loszuwerden. Klingt plausibel, oder?

Die Organisation

Vom Wackelpuddingschnaps zur brasilianischen Organisation. Verdammt, das ist ein großes Thema. Wo fang ich da an? Am besten bei den Helfern. Vielleicht erinnern sich einige, beim ZDF wurden zwei freiwillige Helferinnen interviewt. Sie erzählten, dass das olympische Dorf einige freiwillige Helfer (Helfer umschreibt sowohl das männliche, als auch das weibliche Geschlecht) hat. Darüber konnten sie auch froh sein. Die Helfer, die aus Brasilien kamen, konnten nämlich nicht ein Wort Englisch. Na super. Hoffentlich wussten die Athleten, wo die Toilette war. Ryan Lochte wusste es scheinbar nicht. Und was in seiner legendären Nacht passierte auch nicht. Vielleicht war er der Typ, der in den Pool gepisst hat.

Ich kann Ryan Lochte nicht finden. Er war betrunken und musste aufs Klo...

Da dieses Thema jedoch das Größte ist, gibt es mehr Absätze. Um alles abzudecken. Haha, das ist so lustig, weil die Brasilianer keine Zuschauer in ihre Stadien bekamen, um die Sitze abzudecken. Das lag an den vielen, langen Zuschauerschlangen. Viele Zuschauer haben davon berichtet, dass sie bestimmte Events nicht besuchen konnten, weil sie entweder in den Schlangen aufgehalten wurden, oder sich nicht in den Stadien zurechtfanden, weil es keine Helfer gab, die ihnen den Weg zeigen konnten. Schöne Scheiße. Einige Tickets wurden ja verschenkt, um die Sitze zu füllen. Hat ja gut geklappt.

Das ist die Holländerin, die zu dem Zeitpunkt des Sturzes in Führung lag. Annemiek van Vleuten erleidet eine schwere Gehirnerschütterung und mehrere Knochenabsplitterungen an der Schulter.

Ein kleiner Absatz Richtung Fahrradstrecke: Wie zum Teufel konnte man eine solche Abfahrt als Streckenteil entwickeln? Wie?! Da kann man seinen Fahrern nicht mal mehr Hals-und Beinbruch wünschen, weil das ist beinahe passiert!

Ist das wirklich euer Ernst, Brasilien? Ja, das Foto ist echt.

Kommen wir zum olympischen Dorf. Oh Mann, da fallen mir viele Bezeichnungen ein. Unprofessionell beschreibt es seriös und unkompliziert. Ich bin jedoch weder seriös, noch unkompliziert und beschreibe es so wie es ist: Eine bodenlose Frechheit. Löcher in den Wänden, offene Kabel, scheiß Essen in der Mensa. Meine Güte, Ryan Lochte hatte keine Klobrille und das Klo war auch noch verstopft! Ist doch kein Wunder, dass er zum Pinkeln weg ist

Denkt, was ihr wollt. Ich finds genial.

Zu der Organisation gehört für mich aber auch die Panikmache um den Zika-Virus die Golfer haben diese Krankheit missbraucht, um nicht nach Brasilien zu reisen. Einige Sportler haben ihr Sperma eingefroren man kanns auch übertreiben. Wenn Ihr euch mal informiert hättet, wüsstet ihr, dass zu der Jahreszeit fast keine Moskitos oder Insekten unterwegs sind, die diesen Virus verbreiten können. Nach den olympischen Spielen wurde bekannt, dass es keinerlei Infektionen mit dem Virus gab. Hat ja fast schon was von der Schweinegrippe, wo die halbe Nation geimpft werden sollte und Philipp Rösler aus seinem Ministeramt getreten wurde

Hey, du da hinten! Du hast was vergessen! Nein, du bekommst keine Maschine dafür! Das wäre zu einfach!

So Organisation fertig oder? Nein? Noch eine Randnotiz? Auf den Tennisplätzen wurden die Courts nicht mit moderner Technologie trocken gemacht, sondern mit Handtüchern. Und das nicht mal sonderlich gut. Jeder von euch kennt die Größenrelation von einem Handtuch zu einem ganzen Tennisplatz. Da wurden viele Handtücher gebraucht. Dass die Balljungen zudem nicht mal wussten, wie sie laufen sollten, macht es umso schlimmer. Scheinbar ist Organisationstalent vererbbar

Die Russen- äh Thomas Bach?!

Demnächst auf RTL2...

So kommen wir zum letzten Thema. Na endlich. Die Russen wurden lange vor den olympischen Spielen des Dopings überführt. Sowohl bei Sommer- als auch bei Winterwettkämpfen. Von systematischem Doping und manipulierten Proben, bis hin zu Whistleblowern hatten wir alles, aber auch wirklich alles. Sogar ehrliche Berichte von Ermittlern. Da der russische Sportverband mit ihren Aussagen Wladimir Putin schützt (welche Überraschung), sich selbst aber vor die eigene Haustür scheißt, liegen am Ende alle Hoffnungen auf Thomas Bach. Mensch, wir haben so viele korrupte Organisationen im Sport, bitte halte den olympischen Sportsgeist aufrecht und sperre die Russen im Kollektiv. Bitte. Und was macht dieser Typ? Er lutscht Putins Würstchen und kommt ihm entgegen. WARUM? Vor allem bei Olympia werden faire Wettkämpfe immer wieder gefordert und der Kampf gegen Doping immer wieder angepriesen. Und wer ist der Böse? Der Deutsche. Weil er nicht gehandelt hat. Naja, die Russen landen auf Platz 4 der Medallienwertung. Die Whistleblowerin Julia Stepanowa hält sich an einem geheimen Ort auf, weil sie vom russischen Staat bedroht wird. Sie musste zuletzt einen Preis über Skype annehmen. Natürlich ist sie die Lügnerin. Daran hat Bach nicht die Hauptschuld, aber das war die perfekte Möglichkeit den Anti-Doping-Kampf entscheidend anzutreiben. Während Bach also jedes Jahr Millionen bekommt für vermeintlich korrupte Arbeit, müssen Whistleblower vor ihrem Heimatland fliehen.

Das Fazit- au weia

Naja, kommen wir endlich zum Fazit. Für mich sind die olympischen Spiele 2016 einfach schlecht gewesen. Man wurde nirgendwo den Anforderungen gerecht. Sogar die Schlangen beim McDonalds waren zu lang. Das muss man sich mal geben: Athleten, di e sich jahrelang auf dieses Event vorbereiten und in ihren wichtigen Bereichen austrainiert sind, stehen bei einem Fastfood-Restaurant an. Sogar dort war die Schlange zu lang. Sogar da konnte der gute Ryan Lochte nicht aufs Klo gehen. Wir hatten sportliche Highlights und menschliche Highlights, aber die organisatorischen Fails und Fehlgriffe im Kampf gegen Doping haben die olympischen Spiele für mich zu einer Farce werden lassen. Vor allem, wenn man die wirtschaftlichen Probleme des Landes betrachtet. Hoffen wir, dass Ryan Lochte inzwischen zuhause auf seiner Toilette sitzt und weiß, was er denn eigentlich in Brasilien gemacht hat. Mit dem letzten Witz über Lochtes Aufenthalt beende ich den Rückblick über diese Hängepartie von olympischen Spielen. Ihr seht die diesjährigen olympischen Spiele bestimmt komplett anders als ich, aber meiner Meinung nach liegen zwischen den Spielen in London und in Rio Welten. Ich bin mit meiner Meinung nicht mal allein: Die Reporterin der Berliner Zeitung Ulrike Krieger sieht das ähnlich. Zu einem olympischen Event zählt eben Organisation, Gastfreundschaft und natürlich auch die Fans. Die Gastfreundschaft war zum Teil da, wobei man aufgrund der hohen Sicherheitsvorkehrungen (die schon ihre Berechtigung hatten) nicht wirklich ein gutes Gefühl bekam. Aber was dort organisatorisch ablief, war unter aller Kanone. Die Diskussion bezüglich gedopter Sportler und einem vermeintlichen Staatsdoping Russlands, die nicht im Kollektiv gesperrt wurden, tut ihr Übriges.

Dieser Rückblick ist an den Stefan Henze gewidmet. Stefan Henze war nach seinen Erfolgen als Slalomkanute als Trainer der deutschen Slalomkanuten in Rio tätig. Er wurde 2003 Weltmeister im C2, gewann 2004 bei den olympischen Spielen in Athen die Silbermedaille und wurde 2008 Europameister. Er verstarb nach einem Autounfall am 15.August.2016 in Rio. Henze wurde 35 Jahre alt.

KOMMENTARE
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Dino_Thunder
MODERATOR
10.01.2017 | 10:25 Uhr
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10.01.2017 | 10:25 Uhr
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Grundsätzlich eine gute Zusammenfassung: nicht jede satirische bemerkung zündete bei mir genauso wie die eine doer andere Bildunterschrift bzw. Bild, aber das ist subjektiv.

Ein Punkt allerdings als "Experte"

"Ein kleiner Absatz Richtung Fahrradstrecke: Wie zum Teufel konnte man eine solche Abfahrt als Streckenteil entwickeln? Wie?! Da kann man seinen Fahrern nicht mal mehr Hals-und Beinbruch wünschen, weil das ist beinahe passiert!"

Erstmal ist "entwickeln" das falsche Verb, muss "planen" heißen, das mal nebenbei, sollte klar sein warum.
Ich habe die Abfahrt auch sehr kritisch geehen, allerings muss man das differenzierter betrachten: Schwere Abfahrten gibts öfters im radsport, man hat sogar noch Fangseile am Streckenrand postiert (glaub mir, die gibts normalerweise nicht).
Das Problem an der Abfahrt war dass sie am Ende der langen und schweren Strecke gleich dreimal (bei den Männern, frauen war glaube ich zweimal) befahren werden musste - die FahrerInnen sind erschöpft bzw. gehen dann noch große Risiko ein wenn es um die medaillen geht.
Das sah man dann auch bei den Männern, bei der ersten Abfahrt ist zumindest bei den Favoriten nichts passiert, bei der zweiten sind dann 2-3 gestürzt und bei der letzten Henao und Nibali mit Majka vorne und aus der Verfolgergruppe mit GvA auch 2-3.
Das Gegenargument "jeder mmuss selbst entscheiden wie er da runetrfährt" lasse ich nicht gelten - sag den Sportlern dann im Kampf um die Medaillen.
Buchmann hat das auch gebracht, bloß der fährt halt mit froome auf Plätze 13/14 runter, die Medaillen sind weg, das ist ann klar dass die auf Sicherheit fahren.
Sprich: Die Abfahrt an sich war scher, irklich gefährlich wurde sie aber nur weil man sie mehrmals am Ende de rennens befahren wurde, nicht allgemein weil sie befahren wurde.

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Butfumlbe93
09.01.2017 | 11:27 Uhr
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09.01.2017 | 11:27 Uhr
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Naja, kommen wir endlich zum Fazit. Für mich sind die olympischen Spiele 2016 einfach schlecht gewesen. Man wurde nirgendwo den Anforderungen gerecht.

Das angeprangerte Niveau hast du gut in deinem Blog widergespiegelt.
Hut ab!
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LazyLi0n
09.01.2017 | 10:34 Uhr
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LazyLi0n : 
09.01.2017 | 10:34 Uhr
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LazyLi0n : 
Sehr gute Zusammenfassung eines Events, das auf mich als Zuschauer irgendwie einen komischen Eindruck gemacht hat. Ich teile dein Fazit eigentlich in allen Punkten.

Der Text liest sich sehr flüssig, ist mit koketten Bemerkungen geschmückt und geht an den nötigen Punkten auch in die Tiefe. Gefällt mir! Grade die Bildunterschriften finde ich sehr lustig und gelungen. Hast du dir mal überlegt, auf Twitter aktiv zu werden? Da wird man ja regelmäßig für derart wortgewandte Kurzbeiträge gefeiert. Ich würde dir auf jeden Fall folgen!
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